Florence + The Machine - High As Hope




















10 Fakten zum neuen Album von Florence + The Machine:

1. „High As Hope“ heißt das vierte Album von Florence + The Machine, das seit Freitag in den Plattenläden steht und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in einigen Tagen ihre vierte Nummer-Eins-Platte in ihrer englischen Heimat sein wird.

2. 1128 Tage mussten ihre Fans auf ein neues Album von Florence Welch warten. In dieser Zeit hätten sie deren letzte Platte „How Big, How Blue, How Beautiful“ 33 285 Mal durchhören können.

3. „High As Hope“ ist mit 39:57 Minuten das bisher kürzestes Album von Florence + The Machine und bietet mit 10 auch die wenigsten Songs. Zum Vergleich: „Lungs“ (2009, 13 Songs, 46:15 Minuten), „Ceremonials“ (2011, 12 Songs, 55:58 Minuten) und „How Big, How Blue, How Beautiful“ (2015, 11 Songs, 48:46 Minuten).




4. Auch gibt es erstmals keine Bonus Tracks. Dabei wäre doch „Wish That You Were Here“, das 2016 auf dem Soundtrack zu „Miss Peregrine's Home for Peculiar Children“ veröffentlicht wurde, eine gute Alternative gewesen. Fans können sich auch noch die Coverversion von „Tiny Dancer“ kaufen, die sich auf dem jüngst erschienen „Revamp: Reimagining the Songs of Elton John & Bernie Taupin“ befindet.

5. Auch gibt es „High As Hope“ nicht in einem irgendwie gearteten Limited Deluxe Boxset käuflich zu erwerben. Download, CD und LP (schwarzes Vinyl) sind der Standard, Kassette und LP (gelbes Vinyl) sind nur limitiert erhältlich. 

6. Auf „High As Hope“ arbeitet Florence Welsh erstmals mit Emile Haynie (Lana Del Rey, Bruno Mars, Eminem) zusammen, der als Mit-Komponist und, neben Florence, als Produzent fungiert. Ebenfalls am Songwriting beteiligt: Tobias Jesso Jr., Jamie Smith von The xx, Sampha, Thomas Bartlett oder auch Andrew Wyatt (Miike Snow).




7. „Sky Full Of Song“ wurde als erste Single ausgewählt und im April veröffentlicht. Platz 81 sprang in den UK Single Charts heraus. „Hunger“ folgte Anfang Mai und erreichte Platz 41 der Single Charts im Vereinigten Königreich. Es wurde zur fünften Nummer Eins-Single von Florence + The Machine in den Billboard Adult Alternative Songs Charts.

8. Nachdem jahrelang Tabitha Denholm und Vincent Haycock für fast alle Videos zuständig waren, wurden die Clips zu den beiden Singles nun von AG Rojas gedreht.




9. Abschließend noch der bange Blicke zu Metacritic. Dort ist „High As Hope“ mit 72/100 Punkten (bei 7 berücksichtigten Kritiken) das bisher schwächste Album von Florence + The Machine. Auch hier zum Vergleich: „Lungs“ (2009, 79/100), „Ceremonials“ (2011, 75/100) und „How Big, How Blue, How Beautiful“ (2015, 77/100).

Doch im Gegensatz zu vielen Frühvergreisten ist Welch beim Leben und Leiden wohl wirklich ein bisschen weise geworden – denn sie versteht heute nicht nur sich selbst besser, sondern auch, dass ihr Windmaschine-und-Walle­kleid-Pathos umso eindrucksvoller klingt, wenn einem nicht jeder Song mit der Wucht eines mittelgroßen Feuerwerks um die Ohren fliegt.
Ihrem Knock-out-Pomp setzt Welch feingeschliffene Arrangements und Phrasierungen entgegen. Die ausladenden Gesten, die kunstbeflissene Grandezza, der barocke Power-Pop, angereichert mit dem Formen- und Metaphernreichtum des Freak-Folk – all ihre Eigenheiten, die einen entweder zum Fan machen oder auf Abstand halten, hat Welch selten so klug dosiert eingesetzt. Und so passen die riesigen Schuhe, die sie sich vor zehn Jahren mit ihrem Debütalbum LUNGS vor die Tür gestellt hat, auf HIGH AS HOPE so gut wie nie.
(musikexpress)

10. 2018 hat man nur noch einmal die Gelegenheit, Florence + The Machine live in Deutschland zu sehen: am 13. Juli beim Melt Festival in Ferropolis, Gräfenhainichen.