• The Go Find - Everybody Knows It's Gonna Happen Only Not Tonight

















    Im Verlauf der letzten Jahre hat sich das Ein-Mann-Projekt von Dieter Sermeus zu einer richtigen Band gewandelt: Nico Jacobs (Gitarre, Synthesizer), Joris Caluwaerts (Piano, Keyboards), Peter Pask (Bass) und Tim Coenen (Gitarre, Schlagzeug) unterstützen den aus Antwerpen stammenden Sermeus (Gesang, Gitarre) nun.
    Dadurch hat sich leider auch der Sound von The Go Find gravierend geändert: Herrschten auf „Miami“ (2004) und „Stars On The Wall“ (2007) noch die Klapprechner und Indietronic-Sounds vor, so liefert „Everybody Knows It's Gonna Happen Only Not Tonight“, basierend auf Gitarren und cheesy Keyboard-Sounds, entspannten Soft-Rock, auf den ich gerne verzichtet hätte. In den guten Momenten („One Hundred Percent“) denkt man an Peter Bjorn and John, in den schlechten („Heart Of Gold“, „Everybody Knows It's Gonna Happen Only Not Tonight“) an Roxy Music.

    Natürlich kann man es aber auch anders sehen/hören:
    Dieter Sermeus' Gesang steht dafür geradezu paradigmatisch, und das dritte The-Go-Find-Release ist eine eklektisch fein abgewogene Weiterentwicklung des recht alten Konzeptes von der Verschmelzung elektronischer Laptop-Splitter mit dem smoothen Flow einer akustischen Band voller himmlischer Gitarren und Keyboards, die schon mit Pavement und Seam auf Tour war und zurzeit auch gut mit Phoenix oder The American Analog Set auf Tour sein könnte. Ein bisschen Shoegaze, leichte Anklänge einer jugendlichen Roxy-Music-Verehrung, kombiniert mit all der musikalischen Wärme, mit der Morr Music die Welt bis dato schon beschenkt hat, ist das hier ein wunderbar schüchternes, bescheidenes, aber bis ins Letzte ausgetüfteltes Ding um Mastermind Sermeus aus Antwerpen, das praktisch nicht tot zu hören ist.
    (intro.de)





    „It’s Automatic“ Video


    The Go Find unterwegs in Deutschland:
    14.05.10 Chemnitz, Weltecho
    17.05.10 Stuttgart, Schocken
    18.05.10 Dresden, Societaestheater
    20.05.10 Berlin, Bang Bang Club
    22.05.10 München, Theatron
  • 1 Kommentare:

    Dirk hat gesagt…

    Oben ist ja alles gesagt...

    5 Punkte

    Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)