Zu unserer heutigen Platte aus der Serie „Comebacks, auf die die Welt gewartet hat, oder?“ kann ich persönlich als Antwort geben: „Ja, seit 27 Jahren.“
„The Same Place“ ist das dritte und letzte Album von The Olivia Tremor Control. Bereits in den späten 80er Jahren entstand aus einem Homerecording Projekt die Band Synthetic Flying Machine, die später zu The Olivia Tremor Control werden sollte. Beim Debütalbum „Music from the Unrealized Film Script: Dusk at Cubist Castle“ (1996) waren mit Will Cullen Hart, Bill Doss, John Fernandes und Eric Harris bereits vier Mitglieder der Band gefunden, die man wohl als inneren Kern bezeichnen könnte. Der Nachfolger, „Black Foliage: Animation Music Volume One“ sollte 1999 erscheinen und dem Lineup Peter Erchick hinzufügen. Was beide Alben eint: Es handelt sich um Doppelalben mit jeweils 27 Songs (auch wenn sie teilweise nur einige Sekunden dauern), inklusive einer mehrteiligen, epischen Suite („Green Typewriters“ bzw. „The Bark and Below It“), und eine Laufzeit von weit über einer Stunde. Stilistisch lassen sie sich ganz eindeutig vom Psychedelic Pop und den experimentellen Klangcollagen der späten 60er Jahre beeinflussen, insbesondere von The Beatler („Revolver“, „Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band“ und „Magical Mystery Tour“) und The Beach Boys („Pet Sounds“, „Smile“).
Danach nimmt die Geschichte von The Olivia Tremor Control leider keine gute Wendung: Spannungen zwischen Doss und Hart nahmen zu, Hart wollte eine Auszeit nehmen und litt unter den ersten Symptomen einer damals noch nicht diagnostizierten Multiplen Sklerose. 2000 wurde die Band aufgelöst, 2005 kam man für das All Tomorrow's Parties Festival und einige weitere Auftritte wieder zusammen. 2009 wurde die offizielle Wiedervereinigung verkündet und Derek Almstead als sechstes Bandmitglied vorgestellt. Im Juli verkündete die Band, die bereits an einem neuen Album arbeitete, dass Bill Doss im Alter von 43 Jahren an einem Aneurysma verstorben sei. Da drei Viertel des dritten Albums bereits fertiggestellt waren, beschlossen Hart & Co., The Olivia Tremor Control bis zur Fertigstellung des finalen Albums fortzuführen. Am 29. November 2024 veröffentlichten sie mit „Garden Of Light“ und „The Same Place“ zwei neue Singles, wenige Stunden später musste verkündet werden, dass Will Cullen Hart im Alter von 53 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben war.
„The Same Place“ wurde am 23. Oktober veröffentlicht. Es setzt die Tradition der ersten beiden Alben fort, was man bereits am von Will Cullen Hart und Kelly Hart entworfenen Cover erkennen kann, das Elemente aus den Plattenhüllen von „Music from the Unrealized Film Script: Dusk at Cubist Castle“ und „Black Foliage: Animation Music Volume One“ kombiniert. Daher darf folgendes wiederholt werden: Es handelt sich um ein Doppelalbum mit 27 Songs (auch wenn sie teilweise nur einige Sekunden dauern), inklusive einer mehrteiligen, epischen Suite („Path of the Parallels“), und einer Laufzeit von weit über einer Stunde. Stilistisch lässt es sich ganz eindeutig vom Psychedelic Pop und den experimentellen Klangcollagen der späten 60er Jahre beeinflussen, insbesondere von The Beatler („Revolver“, „Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band“ und „Magical Mystery Tour“) und The Beach Boys („Pet Sounds“, „Smile“).
There are several points along the way that are plentiful in bittersweetness to make even a listener of passing familiarity weep. “The Same Old Place” is music one hopes to be greeted with into the pearly gates. Doss, ever the cheery carnival barker, sings of returning to the mountain range and being welcomed “home” as the tune is rife with reverence in the form of a trademark bric-à-brac sound effect library, a xylophone, and no less than five members credited with providing handclaps. It’s impossible not to picture Doss garbed in an angelic robe while cutting his vocals, an unafraid smile belting out what can all too easily be theorized through mythmaking as an elegy for himself. The power and spirit behind these songs make it hard to think rationally; you’d be forgiven in romanticizing their meaning.Reliably, Hart holds up his end of expectations as the unit’s oblique lyrical surrealist and pusher of sonic envelopes. A great many of his contributions would befit Willy Wonka’s wondrous boat ride, but “Meeting Ourselves” manages to transmute the encapsulation of life into a sage moment, quelling fears of the hourglass and focusing on the light at the end of the tunnel. Here he’s cashed in one of his finest compositions, featuring further evidence of astonishingly omniscient portent: “These are your days of life, so float past the waves of joy / Don’t you see? We’ll meet ourselves again.”

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