Lykke Li - The Afterparty

 

Mit neuer Musik von Lykke Li war trotz Babypause zu rechnen: Einerseits tauchte sie 2024 im Soundtrack zum Film „Damsel“ mit ihrer Interpretation des Cash-Songs „Ring Of Fire“ auf und ließ dieser Fremdkomposition im folgenden Jahr eine „Covers“ EP (mit „Stand By me“, „Into My Arms“ und „LOve Hurts“) folgen. Andererseits erschienen ihre letzten drei Alben immer im Rhythmus von vier Jahren („I Never Learn“ (2014), „So Sad So Sexy“ (2018) und „Eyeye“ (2022)) und genau diese sind mittlerweile erneut verstrichen.

Es war also Zeit für das sechste Studioalbum der Schwedin. Dieses fällt recht kurz und knapp aus (9 Songs in knapp 25 Minuten), trägt den Titel „The Afterparty“ und beschreibt die vernebelten, verletzlichen Stunden einer fortlaufenden Party gegen 4 Uhr morgens, kurz vor dem harten emotionalen Kater und beschäftigt sich mit Themen wie Scham, Rachegelüsten, Vergänglichkeit und der Suche nach Sinn inmitten des emotionalen Chaos einer durchzechten Nacht. 

Lykke Li fungierte selbst als Produzentin, jedoch immer mit wechselnden Partnern, wie etwa Björn Ytlling, der seit ihren Anfangstagen mit ihr zusammenarbeitet, David Andrew Sitek von TV On The Radio oder Rick Nowels (Madonna, Dido, Lana Del Rey). Zusammen mit Justin Parker (Lana Del Rey, Bat For Lashes, Rihanna) fungierten diese auch als Partner beim Komponieren. Im Studio fand sich auch ein 17-köpfiges Streicher-Orchester ein, so dass  es bei den opulenten und melancholischen Arrangements nicht verwundert, dass weiter oben bereits der Name Lana Del Rey doppelt genannt wurde. Lykke Li selbst erwähnt bei den Einflüssen „Bitter Sweet Symphony“ von The Verve und beschreibt den Sound „ein bisschen wie ABBA, wenn ABBA eine Menge LSD genommen hätte“, womit auf die elektronischen, tanzbaren Songs angespielt wird.
 
„The Afterparty“ ist als CD und LP (Black Vinyl, Clear Vinyl, Translucent Light Blue Vinyl) erhältlich.


 


“Happy Now” and “Lucky Again” both lean into the pop dance floor with bright arrangements that feel just slightly out of reach. You can hear the joy, but you don’t quite trust it. Midway through “Future Fear” is woozy and jittery in a Boards of Canada kind of way, pulling the listener through an uncomfortable haze. Then “So Happy I Could Die” captures a fleeting, almost embarrassing intensity of feeling too much at once.
By the closing stretch, the comedown settles in. “Sick Of Love” and “Knife In The Heart” feel slightly heavier, like the night is finally catching up with her and when “Euphoria” arrives it’s stripped back and quiet despite alluding to being the last song at a party that you don’t want to end.




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