• The 1975 - A Brief Inquiry Into Online Relationships



















    10 Fakten zum neuen Album von The 1975:

    1. 2017 nannten Matt Healy noch „Music For Cars“ als wahrscheinlichen Titel für Album Nummer Drei. Wer aber den Vorgänger mit „I Like It When You Sleep, for You Are So Beautiful yet So Unaware of It“ betitelt, kann damit eigentlich nicht richtig zufrieden sein und so wurde „A Brief Inquiry Into Online Relationships“ als Titel des neuen Albums ausgewählt und „Music For Cars“ steht nun stellvertretend für eine Epoche in der Bandgeschichte von The 1975.

    2. Diese Epoche scheint recht produktiv zu sein, denn kaum ist „A Brief Inquiry Into Online Relationships“ erschienen, wird schon der Nachfolger, „Notes on a Conditional Form“, für Mai 2019 angekündigt.

    3. Der Neon-Schriftzug des Bandnamens, der auf den ersten beiden Albumhüllen Verwendung fand, fehlt auf „A Brief Inquiry Into Online Relationships“. Jedoch tauchen unten links in der Ecke die Buchstaben „MFC“ für „Music For Cars“ auf. 

    4. „A Brief Inquiry Into Online Relationships“ bietet 15 Songs in 58:35 Minuten und ist als CD und Doppel-LP käuflich zu erwerben. In limitierter Auflage gibt es das Album als „180g Double Heavyweight Gatefold Clear Vinyl“ und Kassette. 

    5. Nachdem „The 1975“ und „I Like It When You Sleep, for You Are So Beautiful yet So Unaware of It“ mit Mike Crossey (Wolf Alice, Jake Bugg) produziert wurde, übernahmen George Daniel und Matty Healy von The 1975 diesen Job nun allein.




    6. Ende Mai wurde mit „Give Yourself A Try“ eine erste Single aus dem Album veröffentlicht. Der Song bedient sich der Interpolation des Gitarrenriffs aus „Disorder“ von Joy Division. „Give Yourself A Try“ erreichte Platz 22 der Charts im Vereinigten Königreich. Somit bleibt es bei drei Top 20 Hits für The 1975: „Chocolate“ (#19, 2013), „Love Me“ (#20, 2015) und „The Sound“ (#15, 2016).




    7. Die vier weiteren Singles aus „A Brief Inquiry Into Online Relationships“ konnten sich zwar jeweils in den britischen Charts platzieren, den Erfolg von „Give Yourself A Try“ jedoch nicht übertreffen: „Love It If We Made It“ (#33), „TooTimeTooTimeTooTime“ (#26), „Sincerity Is Scary“ (#57) und „It's Not Living (If It's Not with You)“ (#46).

    8. Auf drei der Singles („Love It If We Made It“, „Sincerity Is Scary“ und „It's Not Living (If It's Not with You)“) ist der London Community Gospel Choir zu hören. Auf „Sincerity Is Scary“ hören wir den US-amerikanischen Jazz Trompeter Roy Anthony Hargrove.




    9. The 1975 werden immer besser. Das lässt sich zumindest aus den Bewertungen bei Metacritic schlussfolgern: „The 1975“ (2013) erreichte im Durchschnitt 67/100, „I Like It When You Sleep, for You Are So Beautiful yet So Unaware of It“ (2016) kam auf 75/100 Punkten und „A Brief Inquiry Into Online Relationships“ steht aktuell bei einer Wertung von 88/100 Punkten.

    Am Anfang ärgert man sich fast ein bisschen: So gewollt gegenwärtig wie diese umständlich betitelte Platte begann ein Album selten, The 1975 pausen da eigentlich Bon Iver eins zu eins ab. Andererseits ist genau das ja eine ganz schöne Botschaft, weil es Ambitionen verrät: Der Gruppe um Matthew Healy geht es längst nicht mehr darum, irgendein Genre zu pflegen, die Ambitionen scheinen endlos zu sein. (…)
    Woran es indes krankt, ist an der Zusammenführung dieser einzelnen Elemente.
    Was die Band selbst abwechslungsreich oder gar gewagt finden mag, wirkt bisweilen sprunghaft; Songs wie „TOOTIMETOOTIMETOOTIME“ hinterlassen wenig Eindruck, das folgende „How To Draw/Petrichor“ hingegen stolpert aus einem erneuten Bon-Iver-Pastiche in durchaus interessant angelegte Broken Beats. (…)
    Die Arrangements sind immer smart, immer klug gesetzt, die Songs bleiben im Ohr. Am Ende denkt man sich: The 1975 sind immer dann am besten, wenn sie es sich nicht so kompliziert machen.  
    (musikexpress)

    In einigen Songs meint man im Hintergrund noch den Emo-Rock zu erkennen, der die Band in den frühen Nullerjahren schulte. Dazu kommen aber auch recht harsch anmutende Autotune-Übungen, Boyband-Pop, R&B- Skizzen, Akustik-Balladen und ein von einem Roboter gesprochenes Spoken-Word-Interlude.
    (Spiegel)

    10. Bisher sind Tourneestationen in Großbritannien, USA, Mexiko, Australien und Neuseeland bestätigt. Europa muss bisher mit 5 Festivalauftritten von The 1975 auskommen, zwei davon in Deutschland bei Rock am Ring bzw. Rock im Park im Juni 2019.

  • 3 Kommentare:

    Olly Golightly hat gesagt…

    4,5 Punkte

    Dirk hat gesagt…

    Vielleicht, wenn man auf Auto-Tune verzichtet und das Album gekürzt hätte und ...

    So aber: 5,5 Punkte

    aXel hat gesagt…

    6

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    (ausgewählt von Volker)