Mice Parade - What It Means To Be Left-Handed

















Ich weiß nicht, was es bedeutet Linkshänder zu sein, aber über das neue Album von Mice Parade weiß ich zu berichten:

Mice Parade ist die Band des New Yorker Perkussionisten Adam Pierce, der die Buchstaben seines Namens durcheinander würfelte, um dieses herrliche Anagramm als Bandnamen zu finden.
"What It Means To Be Left-Handed" ist bereits das achte Album dieses Projektes, das erneut durch dominante perkussive Elemente, leicht gezupfte Gitarren und Caroline Lufkins zerbrechliche Gesangseinlagen besticht. Ideale Folk-Musik, um dazu am Strand der Balearen oder Kubas Cocktails zu trinken. Bei "Folly" oder "Do Your Eyes See Sparks" fühlt man sich an Múm erinnert, mit denen Adam Pierce bereits gemeinsam musizierte.

Doch plötzlich bricht sich Pierce' Begeisterung für Indie-Rock Bahn: Vergessen sind die Einflüsse von Flamenco, Afro-Pop und Brasilian Jazz, Pierce entreißt Lufkin das Mikro vollkommen, stöpselt die Gitarren ein, dreht die Verstärker hoch und legt los, so dass aus entspannten Folk verzerrter Rock in Lemonheads-Manier wird (im "Mello Cup"-Cover).
"What It Means To Be Left-Handed" - ein sehr abwechslungsreiches Album, für Links- und Rechtshänder geeignet.





"Old Hat" Video

There’s a sense of an increasingly globe-spanning sensibility on Pierce’s part, whether it’s M’Boup’s kora anchoring the opener “Kupanda” or the Scandinavian shoegaze of “In Between Times.” The more guitar-centric “Mallo Cup,” “Recover,” and “Couches and Carpets” have a greater similarity, and in their relative simplicity manage an even greater resonance. Another thread that manifests itself here is one with a more pronounced ambient/drone influence, heard most strongly on “Pond” and the drifting sound collage at the heart of “Tokyo Late Night.”

For all of the debate about its structure, one shouldn’t get the wrong idea. The 13 songs on What It Means to Be Left-Handed are all, in their own way, enjoyable. the ideas and collaborations on display are impressive, as is the stylistic range. But there’s still a bit of cohesion missing there — something that makes What It Means to Be Left-Handed feel more like a collection of individually good ideas and less like a singular artistic statement.
(dustedmagazine.com)





"In Between Times" Video


Mice Parade, nicht auf den Balearen oder Kuba, sondern in Deutschland unterwegs. Vom Namen her passen die ersten beiden Locations dennoch zum Cocktail trinken:

16.10.10 Leipzig, Conne Island
17.10.10 Berlin, Hebbel am Ufer 2
20.10.10 München, Feierwerk

Kommentare:

Dirk hat gesagt…

Von mir bekommen Mice Parade

6,5 Punkte

Oliver Peel hat gesagt…

Adam Pierce stand bei uns letzten Sonntag in der Küche. Ich habe ihn nicht erkannt. Dann erzählte er, daß er auch in einer Band spiele. Ich fragte in welcher und er antwortete: "Mice Parade". Ich sagte: "Nä, oder? Ich habe euch doch erst vor ein paar Tagen auf der Bühne gesehen." Dann fügte Adam noch hinzu: "Meredith, die neben dir steht und heute abend unter dem Pseudonym Gregory And The Hawk eine Session bei dir spielen wird, sang auch beim Konzert von Mice Parade im Café de la Danse mit. Ich guckte sie mir genauer an und musset verblüfft feststellen, daß das stimmt. Verrückt oder?

Oliver Peel hat gesagt…

Meine Story scheint niemanden interessiert zu haben, obwohl Adam Pierce wirklich in unserer Küche stand:

http://www.flickr.com/photos/oliverpeel/5167202642/

Auf die Bewertung des Albums wirkt sich da aber nicht aus. Es ist schön abwechslungsreich:

7 Punkte

Volker hat gesagt…

Was Oliver als schön abwechslungsreich bezeichnet, ist mir eindeutig zu zerfahren. Ich hätte es gern wieder elektronischer

6