James - The Morning After

















The Wannadies haben es bereits in ziemlich ähnlicher Form vor 8 Jahren vorgemacht: Auf der ersten Seite der Platte "Before & After" befanden sich die Uptempo- und auf der zweiten Seite die Downtempo-Songs. In ihrer Heimat erschienen die beiden unterschiedlichen Sammlungen dann als CD auch getrennt auf zwei Silberlingen.

James müssen nicht nur die Idee irgendwie gut gefunden haben, sondern auch den Albumtitel recht passend. So hieß ihr erstes Mini-Album dieses Jahr "The Night Before" und das neue nun "The Morning After". Nachdem "The Night Before" sieben schnellere und bisweilen euphorische Titel beinhaltete, überlasse ich es der Kombinationsgabe des Lesers, welche Schlüsse über die acht Songs auf "The Morning After" zu ziehen sind.

Auch "The Morning After" kann ich als Fan der Band natürlich nur empfehlen, zeigt das Album doch mit seinen ruhigen und melancholischen Songs, deren Texte sich um den Tod ("Tell Her I Said So"), Alkoholismus ("Got The Shakes") und ähnliche bedrückende Themen drehen, eine bisher nicht oft gezeigte Seite von James. Zu bemängeln ist in erster Linie natürlich, wie eigentlich bei jeder Veröffentlichung von James, dass sie erneut einen großen Bogen um deutsche Bühnen machen. Vielleicht nimmt mich ja jemand mit auf die Insel...





As their titles suggest, the two complement each other, but they also convey two different moods: in contrast to its predecessor's more upbeat, brash excitement, The Morning After features slower, quieter tracks of introspective contemplation in the cold light of day. These eight low-key songs about the fragility of life and relationships, with their stripped down sound, may seem a bit depressing but their muted beauty lingers in the mind.
(musicomh.com)

Opener Got the Shakes is a shimmering, almost bluesy slow-burn, while the ensuing Dust Motes is a tender caress; Larry Gott’s slide guitar and Tim Booth’s aerated falsetto vocal achieving luminous synergy over a simple piano figure; the lyrics nonetheless offering liberal doses of 5am existential angst ("There’s a vulture at the end of my bed / It thinks I’m dead"). While Rabbit Hole and Lookaway offer typically Jamesian mellifluousness, the nearest thing to an anthem here is Tell Her I Said So, an initially restrained disquisition on mortality built on icy, tremolo synths, basic indie-rock drums and Booth’s almost casual vocal that cedes to a Another Brick In the Wall-style kids’ choir intoning the mantra, "Here’s to a long life". It is, like much of The Morning After, unexpectedly poignant.
(bbc.co.uk)

Analog zur "The Night Before"-Vorstellung muss ich noch Folgendes nachtragen: "The Morning After" beinhaltet 8 Titel, einen weiteren gibt es, wenn man das Album bei iTunes erwirbt ("Lookaway (Alternative Version)") bzw. als Download beim Kauf der CD ("Carousel (Take 1)" - eine frühe Version von "Say Something"). Vinyl-Freunde blicken auch hier auf einen leeren Plattenteller.



Kommentare:

Ingo hat gesagt…

6, Punkte. Details siehe unter "The night before"

Dirk hat gesagt…

„The Night Before“ und „The Morning After“ ist ein schlüssiges Konzept, nur leider ist der zweite Teil ein bisschen langweilig geraten.

7 Punkte

aXel hat gesagt…

7