• Sin Fang Bous - Clangour




    Gemischtes Doppel (III)

    Sindri Mar Sigfússon aus Reykjavik, Island dürfte durch seine Band Seabear dem ein oder anderen bekannt sein. Das Debütalbum „The Ghost That Carried Us Away“ brachte viele gute Kritiken und berechtigte Vergleiche zu Conor Oberst von Bright Eyes ein. Während der Amerikaner einige Jahre benötigte, um neben seiner Hauptband auch eine Soloplatte zu veröffentlichen, ist bereits Sigfússons zweite Veröffentlichung ein Alleingang - wenn auch nicht unter dem eigenen Namen.
    Mit „Clangour“ scheint Sin Fang Bous die Entwicklung Obersts auch aber in einem anderen Bereich im Schnelldurchlauf durchschritten zu haben. Denn das Album wird mit „Advent In Ives Garden“, „The Jubilee Choruses“ und „Catch The Light“ von Songs eröffnet, die einen sofort an Bright Eyes zu Zeiten des so unterschiedlichen Doppelschlags von „Digital Ash In A Digital Urn“ (elektronischer versetzter Pop) und „I'm Wide Awake It's Morning“ (schlichter Folk) denken lassen. Elektronischen Spielereien aus der Wundertüte lassen das Album zu einer klanglichen Entdeckungsreise durch die weiten des Indiepop werden. Ein tolles Gegenstück zum Folk von Seabear!

    Alles geht, es ist nie genug! Es rumpelt und fiepst, zischt, knarzt und knistert. Akustikgitarren, Flöten, Samples, hie und da ein paar Piano-Chords. Und noch viel mehr. Das Schöne an diesem Klangforschertum: Sigfusson, auch tätig bei der Formation Seabear, lässt tolle Melodien durch seine Songs strömen, bastelt mit fast schon kindlicher Freude an seinem bald überschwänglichen, bald introvertierten Psycho-Folk-Pop.
    (diepresse.com)





    „Advent In Ives Garden“ Video


    Jede Veröffentlichung von Morr Music trägt unten links auf der Vorderseite des Plattencovers das Logo des Labels sowie die laufende Nummer. Bei „Clangour“ wird dies auf herrliche Art und Weise in das kunterbunte Szenenbild integriert.

    Vom Glockenspiel bis zum Gameboy besitzt nun alles seine Daseinsberechtigung. So bunt und verspielt wie auf dem Cover gibt sich Sin Fang Bous dann auch musikalisch. Verschwenderisch wird arrangiert und ausprobiert, emsig werden Spuren übereinander gehäuft, und selbst die Stimme passt haargenau in ihre effektgefüllte Fuge - na, zum Glück funktioniert das alles komplett ohne Gequetsche.
    (intro.de)





    „Clangour And Flutes“ Video


    Sin Fang Bous bei der Morr Music Night mit Borko und It's A Musical:
    26.05.09 Hamburg, Knust
    03.06.09 Köln, Gebäude 9
    14.06.09 München, Ampere
    15.06.09 Wiesbaden, Schlachthof
    16.06.09 Berlin, Lido
  • 4 Kommentare:

    Dirk hat gesagt…

    Isländisches Wunderkind besiegt (ehemaliges) amerikanische Wunderkind (plus Freunde) deutlich:

    7,5 Punkte

    Olly Golightly hat gesagt…

    Sehr schön: 8 Punkte.

    Volker hat gesagt…

    Naja zumindest hier Einigkeit

    7,5

    aXel hat gesagt…

    7

    Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)