• Phoenix – Wolfgang Amadeus Phoenix

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    Phoenix veröffentlichen ihr viertes Studioalbum und gehen zumindest mit dessen Titel in die Vollen:

    Sie sind sich bewusst darüber, dass ihr Albumtitel nicht gerade bescheiden klingt. Als "inakzeptabel und unvergesslich" bezeichnen ihn die vier Musiker aus Versailles. Deutschlandradio Kultur

     

    Damit steht der Albumtitel im Kontrast zum Album selbst. Die Musik ist absolut akzeptabel und (leider) nicht unvergesslich. Richtig spektakulär ist “Wolfgang Amadeus Phoenix” nicht. Aber dadurch punktet es. Die Gemeinsamkeiten mit der Band Air beschränken sich nicht nur auf die Herkunft. Nette Musik, welche selten mit wirklich fesselnden Elementen aufwartet und die leider selten oder nie im Formatradio auftaucht um dort schlimmere Sachen zu verdrängen. Erstaunlicherweise hat es mir gerade der Instrumental-Teil von “Love like a sunset” angetan.

     

    Aber falls “Wolfgang Amadeus Phoenix” zutrifft und das die “Wolfgang Amadeus”-Version des Outputs der Band ist, möchte ich “Dieter Phoenix” oder “Ralph Phonix” nicht unbedingt hören müssen. Noch harmloser darf Musik wirklich nicht sein. Aber zu Jahreszeit passt sie sicherlich.

     

    Musi k d ampfer macht es kurz:

    mir gefallen sie immer mehr, seichte und groovige popsongs, irgendwie ein bisschen indie, irgendwie ein bisschen electro. oder so.

     

    Der Medienkonverter.de holt etwas aus:

    Philippe Zdar produzierte erneut ein Werk der Vorzeigemusiker, und schafft es die Retro-Gitarrenpop-Sahnestückchen dezent elektronisch zu ergänzen und so die Trendyness einzuführen, die vielleicht einer der Gründe ist, warum der Sound sofort ins Ohr geht. So vereinen sich prominente Synthie-Bässe mit Gitarrengeschrammel in 'Rome' als ob es bereits in den Sechzigern nichts anderes gegeben hätte! Wem die Killers nun doch zu Chris de Burgh mäßig geworden sind, wem Bloc Party zu sehr an den Knobs des Mischpults gedreht haben statt in die Seiten zu hauen und wer auch ein wenig Beach Boys Feeling vertragen kann, sollte sich schleunigst eine Möglichkeit suchen in diese kurze aber überzeugende Vorstellung hereinzuhören.

     

    Das Video zu “Lisztomania”:

     

    Und das zu “1901”:

  • 3 Kommentare:

    Ingo hat gesagt…

    Mehr als 6 Punkte gibt es dafür nicht.

    Dirk hat gesagt…

    Im Vorprogramm von Phoenix traten Noah And The Whale auf - für mich keine Frage, welche der beiden Bands die interessantere ist...

    6,5 Punkte

    Oliver Peel hat gesagt…

    Sehe ich genau wie Ingo und Dirk. Phoenix singt ziemlich catchy, haben auch zwei bis drei Hits auf dem Album, sind aber nicht so spannend wie die anderen französischen Bands, die ich auf dem Konzerttagebuch bespreche. Da fällt mir gerade ein, daß ich hier unbedingt noch Toy Fight vorstellen muss!

    -6- Punkte

    Die 10 besten Alben von Prince

    10. Lovesexy (1988)
    9. Diamonds And Pearls (1991)
    8. 3121 (2006)
    7. 1999 (1982)
    6. The Gold Experience (1995)
    5. Dirty Mind (1980)
    4. Sign O' The Times (1987)
    3. Parade (1986)
    2. Purple Rain (1984)
    1. Around The World In A Day (1985)

    (ausgewählt von Volker)