• Dear Reader - Replace Why With Funny




    Warum hier schon wieder die Vorstellung von Dear Reader erscheint, erkläre ich in den Kommentaren...


    Eine ganz wundervolle Band, die hoffentlich noch viel mehr gehypt wird!
    (Christooph von konzerttagebuch.de)


    Auch bei Dear Reader könnte uns von Christoph ein Kommentar wie „Eine meiner aktuellen Lieblingsbands“ erreichen. Denn beim gemeinsamen Besuch des Sophia Konzertes in Köln schwärmte er in höchsten Tönen vom südafrikanischen Trio, welches das Vorprogramm bestritt. Schade, dass er seine „Ich bin wegen der Vorband hier“-Tasche nicht mit dabei hatte!

    Dear Reader bestehen aus Cherilyn MacNeil (Gesang, Piano, Gitarre), Darryl Torr (Bass, Keyboards, Loops) und Michael Wright (Schlagzeug, Gesang) und veröffentlichten vor einiger Zeit ihr Debütalbum über City Slang. „Replace Why With Funny“ kommt im schmucken Digipack und bietet schönen, versponnenen und hinreißenden Indiepop, der vor allem durch Cherilyns Stimme besticht. Neueinsteiger sollten zunächst „Dearheart“ ausprobieren, denn wenn ihr hoher Gesang hier nicht abschreckt, dann hat man vielleicht auch Vergnügen an den weiteren 9 Songs. Während die ersten Songs noch von herausragender Qualität sind, schleicht sich im weiteren Verlauf des Albums jedoch ein wenig Langeweile ein, die erst mit „The Same“, dank seiner tollen Chorgesängen der Höhepunkt des Albums, wieder gebrochen wird. Spannend wird es vor allem dann, wenn die vielschichtige Produktion, für die Brent Knopf von Menomena verantwortlich war, und die ausgeklügelten und teilweise pompösen Arrangements die Lieder zu etwas Besonderem machen.


    Durch die stark nach vorne gemischte Stimme bleibt nach der ersten Begegnung mit diesen zehn Stücken (+ einem eigentlich einen Titel verdienenden Instrumental als Hidden Track) zunächst McNeils Gesang in Erinnerung, der den Charme einer Kimya Dawson mit der Professionalität einer Andrea Corr (schön singen kann die ja) verbindet. Nach und nach verteilt sich die Aufmerksamkeit aber auf die Arrangements: Waldhörner, Trompeten, Geigen, Gospelchöre. Ausgerechnet Brent Knopf, Chef der Experimentalrocker Menomena, hat hier produziert. Doch dieses Album hat nichts mit dem Knopf, wie wir ihn kennen, zu tun. Und nichts mit dem Südafrika, wie wir es kennen. Sondern ganz viel mit dem Seelenleben McNeils. Und das ist exotisch und aufregend genug.
    (musikexpress.de)






    „Bend“ TV-Auftritt






    „Great White Bear“ Live in Köln


    Hier kann man Christophs vollständigen Bericht lesen und hier kann man sich von dessen Wahrheitsgehalt selbst überzeugen:

    15.04. Berlin, Lido
    16.04. Hamburg, Molotow
    17.04. Bielefeld, Forum
    18.04. Köln, Gebäude 9
    19.04. München, Ampere
    20.04. Heidelberg, Karlstorbahnhof
    21.04. Wiesbaden, Räucherkammer
    22.04. Stuttgart, Schocken

    Kommen wir von Dear Reader zu The Dears... (da man eine meiner Doppelvorstellungen gelöscht hat, muss man jetzt für The Dears etwas scrollen...)
  • 10 Kommentare:

    Dirk hat gesagt…

    Gestern erhielt ich eine Benachrichtigung von Blogger, dass der Dear Reader Post gelöscht wurde, weil die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI)der Meinung war, der Inhalt verstoße gegen irgendwelche Copyright Rechte (Digital Millennium Copyright Act (DMCA)). Es wurde mir nicht mitgeteilt, um welche es sich dabei handelte, wodurch ich auch gar keine Gelegenheit hatte, diese zu entfernen. Wirkliche Einspruchsmöglichkeiten hatte ich auch nicht.

    In der Vorstellung hatte ich eine direkte Verlinkung zum Deerheart MP3 auf der Homepage der deutschen Plattenfirma. Ich vermute also, dass das Problem der IFPI entweder im direkten Link besteht oder in ihrer Unkenntnis von City Slang.
    Ist auch egal, der Post, den ich in Word gespeichert hatte ist wieder da - wenn auch ohne MP3. Mal sehen, was nun passiert...

    Da ich nun scheinbar ein Verbrecher bin und man mich und den Blog hier weiter beobachten und bei erneuten Verstößen möglicherweise komplett löschen wird, verzichte ich in Zukunft auf alle weiteren MP3s (wenn es denn überhaupt der besagte Link war) und möchte auch alle Mitblogger darum bitten.
    Notfalls muss PVG eben umziehen...

    Dirk hat gesagt…

    Durch das Löschen des Posts sind auch leider die Kommentare von Ingo (Schöner Doppelschlag!) und eines/einer gewissen j. (ausgezeichnet. mir schießt da ein bisschen "soko" in den kopf. nur ohne akzent.) verschwunden.

    SoKo scheint es nicht so gut zu gehen: Ihr für Ende letzten Jahres angekündigtes Album ist nicht erschienen und auf ihrer MySpace Seite tauchen ein nicht viel versprechendes "I quit" und "Goodbye" auf...

    Ingo hat gesagt…

    Schöner Doppelschlag! ;-)

    Und doofer Tiefschlag der "Rechteschützer".

    oliver r. hat gesagt…

    Kuriose Geschichte! Ich sah an der Seite den Post, wollte kommentieren, sah aber dann, daß der Artikel gar nicht mehr da ist...

    oliver r. hat gesagt…

    Ein gutes Album und eine Sängerin mit einer wundervollen Stimme. Allerdings sind mir die Arrangements wirklich ein wenig zu pompös und pathetisch geraten, weniger wäre in diesem Falle mehr gewesen. Zudem fällt die zweite Albumhälfte etwas ab.

    Im Konzert in Paris haben sie mir neulich ausgezeichnet gefallen, genau wie die Hauptgruppe Get Well Soon.

    Meine Benotung ist auch vor dem Hintergrund zu sehen, daß ich mir vorgenommen habe, strenger zu bewerten, um mehr Differenzierungsmöglichkeiten zu haben.

    -6,5- Punkte

    Dirk hat gesagt…

    Grandios in der ersten Hälfte, guter Durchschnitt in der zweiten. Das Album kann nur jedem Indiepop-Fan empfohlen werden.

    8 Punkte

    Olly Golightly hat gesagt…

    7 Punkte.

    Ingo hat gesagt…

    Nett... aber leider nicht spannend. 6,5 Punkte

    aXel hat gesagt…

    7

    Christoph hat gesagt…

    Von mir auch wenig objektive 8.

    Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)