• Rökkurró - Það kólnar í kvöld...




    Was machen die Isländer eigentlich, um aus ihrer finanziellen Krise zu gelangen? Natürlich das Beste, was sie können: Musizieren.
    Heute zwei nicht mehr ganz taufrische Alben aus Island.

    Der Bandname Rökkurró setzt sich zusammen aus den den isländischen Begriffen rökkur und ró, die „Zwielicht“ und „Ruhe“ bedeuten. Nimmt man noch den Titel des ersten, über 12 Tónar bereits Ende 2007 im heimatlichen Island veröffentlichten Albums „Það kólnar í kvöld...“ (Es wird kalt am Abend) hinzu, so hat man schon die richtigen Zeit-, Temperatur- und Stimmungsangaben zum Hören und Genießen dieses Albums beisammen. Weiß man noch, dass die Musik komplett handgemacht ist (Bass, Gitarre, Schlagzeug bleiben dezent im Hintergrund, während Cello und Akkordeon die Songs dominieren), von der charakteristischen, zerbrechlichen Stimme der Sängerin Hildur Kristín Stefánsdóttir geprägt wird und Anleihen bei Folk und Klassik nimmt, so ist man bestens auf den filigranen Indiepop eingestellt und kann zu isländischen Texten dem Alltag entfliehen.


    "Es geschieht ja nun wirklich selten, dass ganz unverhofft eine Platte auf den Schreibtisch schwebt, die vom ersten bis zum letzten Ton so herzerweichend schön und beseelt ist, dass man am liebsten mehrere Tränen verdrücken möchte. "Það kólnar í kvöld..." ist solch eine Platte."
    (plattentests.de)


    "Man hört der Band ihr enorm junges Alter zudem zu keiner Sekunde an: Die versponnene Magie der rein in isländisch gehaltenen Tracks überträgt sich unmittelbar auf den Hörer und rundet in Kombination mit dem stimmungsvollen Artwork ein bizarr-wundervolles Album ab."
    (Sellfish.de)



    Rökkurró gründeten sich 2006 in Reykjavik und werden auch zunehmend im restlichen Europa bekannter. In Deutschland fielen sie im letzten Jahr durch ihre Tournee mit Ólafur Arnalds einem größeren Publikum auf. Demnächst sind sie wieder auf deutschen Bühnen anzutreffen:

    16.03.09 - Köln – King Georg
    17.03.09 - Dresden – Societätstheater gGmbH
    18.03.09 - Berlin – Schokoladen
    19.03.09 - Siegen – Vortex
    20.03.09 - Würzburg – Cafe Cairo
    21.03.09 - Leipzig – Noch Besser Leben
    24.03.09 - Duisburg – Café Steinbruch
    25.03.09 - Erfurt – Eburg
    28.03.09 - Frankfurt / Main – Elfer Music Club
    01.04.09 - Aachen – Parkside
    02.04.09 - Halle / Saale – Objekt 5






    „Ferðalangurinn“ TV-Auftritt
  • 1 Kommentare:

    Dirk hat gesagt…

    Freunden von seichten Indiepop-Chanteusen á la Sundays, Cranes, Cranberries (erstes Album) oder Audrey zu empfehlen.
    Schön instrumentiert, nur ist mir die Stimme auf Dauer zu anstrengend.

    5,5 Punkte

    Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)