• The Kills - Midnight Boom

    cover

    Ich überlege gerade, welche anderen anglo-amerikanischen Musikduos ich kenne.

    Die beiden The Kills-Musiker lernten sich kennen, als der Gitarrist Jamie "Hotel" Hince im Hotelzimmer über der Sängerin Alison "VV" Mosshart probte. 2000 begann die Zusammenarbeit und Midnight Boom ist bereits das dritte Album der Band. Ich denke der erste und letzte Satz aus dem Review in Allmusic sagen etwas über die Entwicklung der Band aus:

    In the three years between No Wow and Midnight Boom, it sounds like the Kills discovered that having fun is actually much cooler than searching for haughty minimalist rock perfection. [...] Midnight Boom is the Kills' most consistent, varied, and inventive album yet, and proof that passion and creativity trump cool any day.

    Plattentests.de hört "ruppigen Garagenpunk" aus diesem Album heraus:

    Um bei den anatomischen Beschreibungsebenen zu bleiben: Sehnig, muskulös und zäh sind die zwölf neuen Songs, auf denen The Kills nach wie vor keinen Ton zu viel spielen. Diesmal aber inszenieren sie ihren ruppigen Garagenpunk mit einem rasanten Minimalismus, bei dem es aus allen Ecken knackt, quietscht und knarzt. Als würde eine frisierte Rostlaube mit 180 Sachen um die Ecke fahren und dabei nur noch von Kaugummi zusammengehalten. Motto: Reduce to the max.

    Whiskey Soda kann sich nicht so recht entscheiden zwischen "Velvet Underground-Sound mit einer Prise Hip Hop" und "minimalistischem Rock N' Roll":

    Die Kombination aus Velvet Underground-inspirierten minimalen Akkordwechseln, monoton-hypnotischen Suicide-geschulten Rhythmen und dem lässig-schnoddrigen Gesang des Duos ist schließlich unschlagbar und birgt noch jede Menge Potential in sich. Zusätzlich reicherte Spank-Rock-Produzent Alex Epton die rhythmischen Skelette mit einer Prise Hip Hop an, die nicht nur perfekt zur Musik passt, sondern The Kills - neben der bewährten, zeitlosen Unruhe und Nervosität - tatsächlich auch ein ganz kleines bisschen "modern" und "bunt" klingen lässt. [...] Man kann es drehen und wenden wie man möchte, auch im verflixten siebten Jahr bieten The Kills einen minimalistischen Rock N'Roll, der pulsierend, hypnotisch und abgrundtief cool ist, ganz exakt so wie er sein sollte.

    Für mich klingt es nach einer Mischung aus PJ Harvey und LCD Soundsystem.

    Myspace bietet vier Songs des neuen Albums als Stream, die Website der Band einige ältere Songs zum Download und die Website zum Album alle Songs als Stream.

    Und hier gibt es die Videos zu "U.R.A. Fever"

    und "Cheap and Cheerful"

  • 5 Kommentare:

    Annette hat gesagt…

    Mein persönliches Highlight dies Jahr.

    10 Punkte

    Ingo hat gesagt…

    Auch ich war beigeistert von dem Album. Allerdings habe ich es schon wieder fast komplett vergessen. Daher nur 7,5 Punkte von mir.

    oliver r. hat gesagt…

    Schade, dass Annette nicht ein wenig mehr schwärmt und erläutert, was genau dieses Album zu einem 10- Punkte Werk macht.

    Für mich ist es nämlich nicht durchgängig überragend, wenngleich natürlich fast immer saucool

    Dirk bereits mitgeteilte

    -7- Punkte

    Dennis hat gesagt…

    Naja... Das geht aber noch besser! 6,5

    Dirk hat gesagt…

    Feines Album. Erinnert an frühere Alben von PJ Harvey.

    7 Punkte

    Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)