• The Silent League - Of Stars & Other Somebodies




    Und weil ich heute alles im Doppelpack mache, springen wir nun auf den Mercury Rev / Flaming Lips-Zug auf. Erste Haltestelle: The Silent League. Wer damals schon dabei war und sich gut erinnert (also höchstens Dirk und Olk), wird vielleicht noch wissen, dass schon das Vorgängeralbum "The Orchestra, Sadly, Has Refused" einen guten Platz in meiner Jahresliste (2004 oder 2005) belegt hatte. Leider konnte ich damals wohl noch keinen davon überzeugen. Vielleicht gelingt das diesmal, denn der eigentlich eingeschlagende Weg zuckriger aber komplexer spannender Popmusik, wie man sie von den oben genannten Bands kennt, wird hier im Vergleich zum Vorgänger fast noch perfektioniert. Mit den Worten einer musikbegeisterten Bekannten:

    Justin Russo, Ex-Keyboarder von Mercury Rev hat hier mit fünf Mitstreitern ein melodisches, warmes und ganz bezauberndes Album vorgelegt. Die luftig-leichten Songs sind piano-dominiert, haben wunderbare Melodien, sind liebevoll ausgearbeitet und ziehen einen sofort in den Bann. Das ist in den besten Momenten lupenreiner Pop, so wie bei der ersten Single "Victim Of Aeroplanes", aber auch ausgetüftelt und versponnen wie bei der Walzer-Melodie "Character Assassination" und "The Tolka Not The Liffey" und garniert mit Bläsern und Streichern. Dazu kommt Russos klare Stimme, die mitunter an Duke Special und Paddy McAloon erinnert.

    Das kann ich fast komplett so unterschreiben, ein wenig schade ist nur, dass die Qualität der Songs nicht hundertprozentig über das ganze Album gehalten werden kann, so dass man konstatieren muss, dass die zweite Hälfte des Album doch etwas nachlässt, weil die Songs nicht mehr ganz so zwingend sind. Die erste Hälfte klingt aber definitiv so, wie man sich das letzte "Mercury Rev"-Album gewünscht hätte.


  • 4 Kommentare:

    Volker hat gesagt…

    hätten die das Niveau der ersten Hälfte halten können, wäre es ein ganz großer Wurf geworden, so immer noch sehr gut

    7,5 Punkte

    Volker hat gesagt…

    wo ist eigentlich Oliver R. Bitte melden
    Und Olk
    Und all die andren Notengeber?

    Ingo hat gesagt…

    Gewinnt bei mir den direkten Vergleich mit The Kissaway Trail. Vor allem, weil es mehr Melancholie wagt. 7 Punkte

    Dirk hat gesagt…

    Eine kleine Verbesserung für Mercury Rev im direkten Vergleich zum Vorgänger.

    6 Punkte

    Wie, das sind gar nicht Mercury Rev, sondern The Silent League?!

    Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)