• Dragons - Here Are The Roses













    Welche Gründe könnte es geben, dieses Album hier vorzustellen?
    • Die Tatsache, dass die Dragons aus Bristol kommen, aber nichts mit „The Wild Bunch“ zu tun haben und sich auch nicht nach deren „Früchten“ (Massive Attack, Tricky, Smith and Mighty) anhören?
    • Das ich von den beiden Mitgliedern der Band Anthony Tomblings und David Francolini (früher Drummer bei Levitation and Dark Star) noch nie etwas gehört habe?
    • Die Platte ansonsten auf Grund des Covers alleine wohl nicht viel Aufmerksamkeit erfahren wird?
    • Einigen Leuten die neue Bravery-Platte zu weit weg von den charmanten Wave-Einflüssen ist und ein Ersatz mit deutlichem Wave-Einschlag gesucht wird?
    • Dass man diese Platte kaum vorstellen kann ohne die Ähnlichkeiten zu Depeche Mode, Heaven 17, Jesus & Mary Chain, Joy Division und anderen düsteren Wave-Acts zu erwähnen?
    • Die Sache meines Erachtens so nah an Joy Division ist, dass man entscheiden muss, ob es sich um eine Hommage oder ein Plagiat handelt?
    • Dass die beiden von mir geschätzten Gruppen Editors und Interpol immer wieder mit Joy Division verglichen werden und die Dragons zeigen, was wirklich einem Plagiat (Hommage?) deren Stils nahe kommt?

    Gerne überlasse ich mal wieder anderen Menschen die Aufgabe, das Album „blumig“ zu beschreiben:

    Alleine schon die Vorschusslorbeeren implizieren jedenfalls, dass "Here are the roses" harter Tobak ist. Strenge Melodien, eine tiefschwarze Stimme, knisternde Elektronik und stoisch vor sich hin treibende Beats umreißen in groben Zügen die zehn Songs dieses Debüts. Ein Mix aus Bauhaus, Joy Divison und auch She Wants Revenge liefert die Rezeptur dieser schaurigen und sehnsüchtigen Dreiviertelstunde. Flüstertöne, erstickendes Geschrei und immer wieder der kalte Hauch der Isolation machen aus "Here are the roses" ein schockierendes Stück Musik.
    www.plattentests.de

  • 2 Kommentare:

    Ingo hat gesagt…

    Melodien aber ein wenig düster. Gefällig. 7 Punkte

    Dirk hat gesagt…

    Uuuuh, das klingt nach einigen Gothic/Dark Wave Bands, die man seit mindestens 15 Jahren nicht mehr gehört hat.

    Oder zumindest nur heimlich.

    4,5 Punkte

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