• Caribou - Swim

















    Ähnlich wie LCD Soundsystem ist auch Caribou in annähernd jeder Bestenliste 2010 vertreten, wenn auch nicht ganz so herausragend platziert. Eine Ausnahme stellen hier die Leser der SPEX dar, die Album und Single auf Platz 1 wählten.





    "Odessa" Video


    Der kanadische Mathematiker Daniel Snaith musiziert unter den Namen Manitoba oder Caribou und konnte man mit seinem Psychedelic-Pop Album "Andorra" hier bereits gefallen. Doch für "Swim" berechnete er einen neuen Kurs Richtung Electronica, House und Techno.

    Ähnlich wie LCD Soundsystem hat Caribou Kuhglocken am Start (auf "Bowls" meint man eine ganze Kuhherde beschwingt mitwippen und läuten zu hören), anders als Murphy setzt Snaith jedoch nicht auf David Bowie als große Inspirationsquelle, sondern orientiert sich viel mehr an Hot Chip ("Odessa"). Der Großteil der 9 Songs ist rein instrumental geraten, auf dem abschließenden "Jamelia" hören wir Luke LaLonde von den Born Ruffians.

    Ähnlich wie LCD Soundsystem, habe ich Caribou über Monate hinweg nicht beachtet. Das war, anders als bei LCD Soundsystem, vielleicht ein Fehler.



    Lieber bewegt sich der Kanadier allein auf seinem Trip zwischen dumpfen Bässen, blubbernden Synthies und ganz viel Gebimmel, Geläute und Gegonge. Denn richtig: Wer so ein Schwindel verursachendes Cover wählt, der macht einfach keinen gemütlichen Wolldeckensound, der handelt eher nach dem Prinzip "einer geht noch".
    Unerschrocken wuchtet Snaith Sound um Sound, trippelt vom Rave zum Räucherstäbchen, vom technoiden Free Jazz zum übergeschwappten Synthie-Dance. "Swim" ist das sechste Album des ehemaligen Mathematikstudenten, der zuvor als Manitoba seine kopfgesteuerten Soundformeln auf Platte gebannt hat. Und ja, diese "big messy psych record" ist so anstrengend, wie es klingt. Wer aber die Herausforderung und wilde Tapetenmuster liebt, der schwimmt bei so vielen Überraschungsmomenten oben.
    (intro.de)


  • 5 Kommentare:

    Dirk hat gesagt…

    Aus demokratischen Gründen und weil ich es oben erwähnt habe, hier die Wahl der SPEX-Leser:

    1. Caribou
    2. Arcade Fire
    3. Tocotronic
    4. Pantha Du prince
    5. The National
    6. Gonjasufi
    7. Hans Unstern
    8. Gorillaz
    9. Joanna Newsom
    10. Deerhunter
    11. Interpol
    12. Beach House
    13. Flying Lotus
    14. LCD Soundsystem
    15. Four Tet
    16. Vampire Weekend
    17. Efdemin
    18. Antony And The Johnsons
    19. Foals
    20. Janelle Monae
    21. The Drums
    22. Hot Chip
    23. 1000 Robota
    24. Gil Scott-Heron
    25. Mount Kimbie
    26. Mutter
    27. CocoRosie
    28. Delphic
    29. Massive Attack
    30. Menomena

    Ingo hat gesagt…

    Gefällt mir merklich besser als das Vorgängeralbum. 7,5 Punkte

    Dirk hat gesagt…

    intro macht es den Spex-Lesern (bei Album und Song!) nach:

    01    Caribou "Swim"

    02    Arcade Fire "The Suburbs"

    03    Beach House "Teen Dream"

    04    The National "High Violet"

    05    Broken Bells "Broken Bells"

    06    Tocotronic "Schall und Wahn"

    07    LCD Soundsystem "This Is Happening"

    08    Robyn "Body Talk"

    09    Gonjasufi "A Sufi And A Killer"
    
10    Four Tet "There Is Love In You"
    11    Flying Lotus "Cosmogramma"

    12    Delphic "Acolyte"
    
13    Sufjan Stevens "The Age Of Adz"
    
14    Foals "Total Life Forever"

    15    Belle & Sebastian "Write About Love"

    16    Jens Friebe "Abändern"

    17    Vampire Weekend "Contra"
    
18    Mount Kimbie "Crooks & Lovers"
    
19    Die Sterne "24/7"

    20    Deerhunter "Halcyon Digest"
    
21    Turbostaat "Das Island Manøver"

    22    Chromeo "Business Casual"
    
23    Warpaint "The Fool"
    
24    KanYe West "My Beautiful Dark Twisted Fantasy"

    25    Broken Social Scene "Forgiveness Rock Record"

    26    The Gaslight Anthem "American Slang"
    
27    Gorillaz "Plastic Beach"
    
28    Junip "Fields"
    29    MGMT "Congratulations"

    30    Salem "King Night"

    31    Les Savy Fav "Root For Ruin"

    32    The Black Keys "Brothers"

    33    Angus & Julia Stone "Down The Day"

    34    Erdmöbel "Krokus"

    35    Pantha Du Prince "Black Noise"
    
36    Maximum Balloon "Maximum Balloon"

    37    Yeasayer "Odd Blood"
    
38    Massive Attack "Heligoland"
    
39    Darwin Deez "Darwin Deez"
    
40    Gil Scott-Heron "I'm New Here"
    
41    Von Spar "Foreigner"
    
42    Aeroplane "We Can't Fly"
    
43    Hurts "Happiness"

    44    Bryan Ferry "Olympia"

    45    Stars "The Five Ghosts"
    
46    Danger Mouse And Sparklehorse "Dark Night Of The Soul"

    47    Efdemin "Chicago"
    
48    Holy Fuck "Latin"

    49    Menomena "Mines"
    
50    Twin Shadow "Forget"

    Dirk hat gesagt…

    Die Single „Odessa“ ist definitiv großartig und hätte noch gut in meine persönliche Top 25 gepasst.
    Das Album erspielt 7 Punkte.

    Olly Golightly hat gesagt…

    8 Punkte

    Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)