I Am Arrows – Sun comes up again

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Wenn ein Musiker aus einer erfolgreichen Band austeigt und eigene Wege geht, führen diese nicht immer zu nachhaltigem Erfolg oder erwähnenswerten Leistungen. Und wenn es sich dann noch um einen Drummer handelt, ist Skepsis angebracht.

Im Fall von I Am Arrows ist der “Aussteiger” der nun ehemalige Razorlight-Drummer Andy Burrows, der vielleicht die Razorlight-Diva Johnny Borrell nicht mehr ertragen hat oder einfach mal selbst alle Fäden in der halten wollte. Dass er Song schreiben kann, hat er u. a. durch seine Beiträge zu den Songs “America”, “Before I fall to pieces” und “Hostage of love” bereits zu Razorlight-Zeiten bewiesen.

Sein Album “Sun comes up again” hat Burrows komplett alleine produziert und aufgenommen. Dem Stil seiner Ex-Band wendet er sich nicht gänzlich ab, aber er entledigte sich des Ballasts. Übrig blieb recht schmeichelnder und unspektakulärer Songwriter-Pop. Wer Razorlight nicht komplett (oder nur wegen Johnny Borrell) verachtet dürfte von “Sun comes up again” nicht enttäuscht werden. Und falls jemand Razorlight einfach immer als “etwas zu dick aufgetragen” empfand, könnte das Album durch den “weniger ist manchmal mehr”-Ansatz durchaus gefallen.

Der NME meint:

And refreshingly for all but the hoariest, it doesn’t appear to include any U2 or Springsteen. Bliss. Rather, ‘Sun Comes Up Again’ is dominated by the sweet songwriterly pop of Todd Rundgren, Macca and ELO, as well as a grab-bag of influences that show Burrows to be agreeably earthy, like the lo-fi funk of sorely missed nearly men Clor, the implausibly melodic US pop of Brendan Benson and Elliott Smith, and the gently heart-buffeting emotion of and Steve Mason.

Besonders gut gefallen mit die Songs mit Pop-Appeal wie “Green grass”, “Another picture of you” und “Bruises”.

Hier das Video zur ersten Single “Green grass”:

Und wer den Song “Nun”

ohne Regen und Wind hören möchte, kann ihn sich gegen eine E-Mail Adresse von der Website der Band herunterladen.