Marina & The Diamonds - The Family Jewels

















Immer schön, wenn man der Label Wolke ein neues Land hinzufügen kann. Diesmal: Griechenland.
Glaubt man den zahlreichen Huldigungen in der Musikpresse und den Blogwelten, dann sind Marina & The Diamonds das beste griechische Exportgut seit den Olympischen Spielen.
Will man aber genau sein, so müssten an dieser Stelle gleich zwei Einwände kommen: Der eine direkt aus Wales, nicht, dass sie die Lorbeerblätter für die Erfindung der Spiele für sich beanspruchen dürften, wohl aber Marina Lambrini Diamandis, die als Tochter eines griechischen Vaters und einer aus Wales stammenden Mutter dort in Abergavenny geboren wurde. Der andere bezieht sich auf die Verwendung des Verbs "sein" im Plural, denn anders, als zum Beispiel bei Florence And The Machine, gibt es bei Marina & The Diamonds keine feste Band im Hintergrund. "Diamonds" ist die Übersetzung ihres griechischen Familiennamens und auf ihrer MySpace-Seite stellt die 23-Jährige klar: I Am Marina. You Are The Diamonds.

Ihr Debütalbum "The Family Jewels" funkelt in seiner Vielfalt dem Titel entsprechend: "Shampain" ist Glam-Disco, "The Outsider" 80er-Pop und "Hermit the Frog" albernes Musical. "Girl" bietet Kaugummi Punk / Ska, und erinnert an No Doubt, "Obsessions" liefert den Piano-Pop einer Regina Spektor und "Numb" ist die große Ballade, die jedoch ein wenig zu Enya-mäßig geriet.
An Marinas tiefe und bisweilen exzentrische, alles dominierende Stimme muss man sich ein wenig gewöhnen, wer aber Freude an Amanda Palmer und Kate Bush hat, dürfte sich auch an "The Family Jewelry" erfreuen können.

Marina & The Diamonds convincingly fight off the encroaching talons of expectation by embarking on a rampant, stomping adventure, letting no idea lie when it can be crashed into another loudly and a microphone placed nearby to collect the resulting sparks.
(Dot Music)





"I Am Not A Robot" Video

An album with a distinct dual personality, Marina’s dazzling ‘The Family Jewels’ pitches the confident, MTV Awards-headlining superstar of our dreams against a more self-deprecating girl-next-door Marina who’s dead set on Supertramping and vamping her way out of her fug.
(NME)





"Hollywood" Video und hier die akustische Version

Kommentare:

Dirk hat gesagt…

Vielleicht zwischendurch ein wenig zu theatralisch. Lieblingsstück: „I Am Not A Robot“.

7 Punkte

aXel hat gesagt…

Ganz ok = 6 Punkte

Olly Golightly hat gesagt…

Ganz gut = 7 Punkte

Volker hat gesagt…

Hier hat sich ein Bekannter ja mit Lobeshymnen überschlagen.
Die Platte hat auch ihre Momente, aber richtig packen will es mich nicht

6,5

Dennis hat gesagt…

6 Punkte