• Lost In The Trees - All Alone In An Empty House


















    Die erste Vorladung (VI)

    Personalien:
    Ari J. Picker darf sich heute Komponist, Multi-Instrumentalist, Singer/Songwriter und Leiter eines „Folk-Orchesters" nennen. Begonnen hat dies im Alter von 15 Jahren, als er in seiner Heimatstadt Bynum, North Carolina anfing Songs zu schreiben.

    'I started listening to Atom Heart Mother by Pink Floyd and that really inspired me! I wanted to be able to write a composition like that. So, I taught myself how to read and write music, and then started composing in 10th grade.'


    Tathergang:
    Nachdem er als Teenager in einigen Indiepop-Bands spielte, und in Boston ein Studium der Film Musik abgeschlossen hatte, entschloss er sich 2006 zurück nach North Carolina zu gehen, um sich auf die Musik zu konzentrieren, die er all die Jahre über als Lost In The Trees im Alleingang aufgenommen hatte.

    All Alone In An Empty House" ist bereits die dritte Veröffentlichung von Ari Pickers Lost In The Trees und wurde zusammen mit Ryan Pickett (My Morning Jacket) aufgenommen. Die Liste der ihn dabei begleitenden Musiker ist lang und beinhaltet Mitglieder seines Labels Trekky Records, professionelle klassische Musiker und studentischer Musiker der nahe gelegenen Universität - schließlich müssen Violine, Viola, Cello, Posaune, Waldhorn, Tuba, Akkordeon, Glöckchen, singende Säge, Banjo, Mandoline, Gitarre, Bass, Schlagzeug und dies und das ja von irgendwem gespielt werden.

    Plädoyer:
    Das Album ist bereits Ende 2008 in den USA erschienen, bietet eine Kombination aus amerikanischen Folk und traditioneller klassischer Musik in opulentem Arrangement. Es hat mich den Großteil des Jahres begleitet und sollte auf keinen Fall ein Geheimtipp bleiben. Für den Titelsong würde Damien Rice vermutlich sein letztes Hemd geben, Sufjan Stevens dürfte gerne mal wieder einen Song der Qualität von "Walk Around The Lake" abliefern und "Fireplace" erinnert daran, dass vielleicht im nächsten Jahr ein neues Album von Arcade Fire ansteht.

    Da mich das Album (CD, Vinyl und 320 kbps MP3 Download) eine unglaubliche Summe an Lieferkosten gekostet hat, - ich denke, ein Mitarbeiter von Trekky Records hat es persönlich bei mir vorbei gebracht, und vielleicht auch noch einen „Europe-in-3-days"-Trip angehangen - habe ich mir, um das auszugleichen, direkt das „Rundum-glücklich"-Paket (alle 3 Alben, T-Shirt usw.) bestellt. Und es hat sich gelohnt!


    Zeugen:

    "Surrounded by rich, orchestral arrangements that vary between gorgeous shimmers and unsettling bursts of shrill fury, [Picker] paints heart-wrenching portraits of a person abandoned by love and family."
    (Shuffle Magazine)

    "An Arcadian construction of emotional wilderness hemmed by string sections [and] strummed acoustic guitars."
    (The Independent)

    "Using folk-based pop songs rife with lush flourishes of orchestral texture an instrumentation as a template, Lost in the Trees creates a dynamic well suited to front-man Ari Picker's reedy soliloquies."
    (Uptown Magazine)

    "An almost-unbearably intimate and gorgeous body of music."
    (The Burg)

    Indizien und Beweismittel:




    „Walk Around The Lake" Session Video





    „All Alone In An Empty House" Video





    „For Leah And Chloe" Video





    „Wooded Walls Of This Forest Church" Video


    Urteile:
    Nun sind die werten Richter gefragt...
  • 4 Kommentare:

    Jonny hat gesagt…

    Starkes Ablum. Ab und zu geht es mir aber mit den Streichern zu weit. Trotzdem 8,3

    Volker hat gesagt…

    Da hätte ich mir nach den Worten der Vorstellung etwas mehr erhofft
    6,5

    Ingo hat gesagt…

    Die "Klassik"-Einschübe wirken etwas verloren. Ansonsten ein schönes Album.7 Punkte

    Dirk hat gesagt…

    Ganz, ganz hoch in meinen Jahres-Charts...

    9 Punkte

    Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)