• Message To Bears - Departures


















    Die erste Vorladung (IX)

    Personalien:
    Jerome Alexander aus Oxford musiziert allein unter dem Namen Message To Bears.

    Tathergang:
    Nach einer ersten EP veröffentlichte Alexander zusammen mit The Soul's Release eine Split-LP - beide sind jedoch mittlerweile ausverkauft. Nun steht mit „Departures", das über Dead Pilot Records veröffentlicht wird, der erste, liebevoll verpackte Longplayer an.
    Live wird das Ein-Mann-Folktronik-Orchester von wechselnden Freunden musikalisch unterstützt.

    Plädoyer:
    Eigentlich hätte ich gerne dieses Jahr noch das Debütalbum von The Soul's Revenge vorgestellt, aber wegen Problemen bei den Aufnahmen des Gesangs wurde das Veröffentlichungsdatum von Oktober auf Anfang 2010 verschoben.
    Diese Probleme kann Jerome Alexander, aka Message To Bears, nicht haben, denn auf seinen Alben wird eigentlich nicht wirklich gesungen. Aufmerksam wurde ich auf den jungen Mann durch eine gemeinsame Split-LP mit The Soul's Revenge.
    Der Multi-Instrumentalist erzeugt mit Hilfe von akustischer Gitarre, Piano, Glockenspiel, Samples, Melodika, Schlagzeug und Streichern melancholische Soundlandschaften für Freunde von The Album Leaf („Running Through Woodland"), Ólafur Arnalds („Pretend To Forget"), März („At The Top Of This Hill), Tunng („Hidden Beneath", „Snowdonia") oder eben auch The Soul's Release.

    Zeugen:

    Highlights are too many to mention. 'Hidden Beneath' plays with a four-to-the-floor dance beat, but what really matters is Alexander's guitar-picking, a shining, bell-like sound so distinctive he could almost patent it. 'Pretend to Forget' is heart-crackingly desolate, with a gorgeously dissonant cello and violin part to complement the intricate guitar work. 'Hope' dispenses with the guitars, leaving the strings to work the magic. Beginning with a series of mighty, sustained chords redolent of Barrington Pheloung's scores for Inspector Morse, the track then expands majestically with the introduction of tremoloed triple-time violins and further deepening of the chord structure by the addition of inner parts. This is the sound of a popular composer at his meridian.

    Elsewhere on the record, Alexander allows himself to depart from formula a little. 'November' uses piano as the main rhythm instrument, rather than his usual guitar, taking him temporarily into Eric Satie territory, while remaining consistent with the vision of the album. On 'At the Top of This Hill', he even allows himself to sing a little (hum, really) and his sister Gemma is pressed into vocal service on the otherwise slightly dull track 'Snowdonia'. The record ends with an eerie little sequence of high-frequency Rhodes piano chords, with the title 'Lost Birds'.

    So finishes a magnificent piece of modern-day musical impressionism. This is music of depth, vision and humanity: I find it hard to think that anyone could fail to be touched by the second half of 'Hope' or all of 'Autumn'. Find it, buy it, love it."
    (oxfordbands.com)


    Indizien und Beweismittel:





    „Hidden Beneath" Fan-Video





    „At The Top Of This Hill" Fan-Video


    Urteile:
    Nun sind die werten Richter gefragt...
  • 8 Kommentare:

    Ingo hat gesagt…

    EIgentich nicht meine Musik. Entpuppte sich aber als ideale Begleitung, als ich durch schneebedeckte Hamburger Straßen stapfte. 7 Punkte

    Olly Golightly hat gesagt…

    Das ist mir doch knapp vor Toresschluss noch 8 Punkte wert.

    Dirk hat gesagt…

    Schön. Und von The Soul’s Release erwarte ich mir noch mehr.

    7,5 Punkte

    Juls hat gesagt…

    Kann ich nicht von genung bekommen. Die Platte wird leider hier zu Lande kaum beachtet, dabei befinden sich darauf so wunderschöne Lieder.

    noplace hat gesagt…

    ich empfinde die platte gegenüber der ersten EP als ziemlich öde.

    Olly Golightly hat gesagt…

    Die ist ja echt so schön verpackt, dass ich die gar nicht aufmachen möchte.

    Dirk hat gesagt…

    Geht mir genau so.
    Haben wir denn hier nicht genug Werbung gemacht, als dass man immer noch ein Exemplar des auf 500 Stück limitierten Albums bekommen kann?
    Bitte oben dem Link zur Plattenfirma folgen und kaufen!

    Volker hat gesagt…

    Oder die abschreckenden Videos rausnehmen?

    Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)