• Sophia – There Are No Goodbyes

    cover

    Das durchwachsene Wetter und Dirks Erwähnung sind nur zwei Gründe, “There are no goodbyes” von Sophia hier vorzustellen. Das fünfte Album der Band um Robin Proper-Sheppard ist zwar nicht durchwachsen, aber es eignet sich sowohl zur Untermalung sonniger als auch regnerischer Tage:

    Wie ein warmer Regenguss wirkt „There Are No Goodbyes“ ¬– die zehn Stücke lassen einen erschaudern und wärmen im gleichen Moment, als würden sie dem Hörer eine wärmende Decke überwerfen. Eigentlich geht zu den Stücken alles, und sei es noch so gegensätzlich: Wer will, kann sich ganz dem Liebeskummer hingeben, genau so gut lässt es sich aber dazu auch mit der neuen Liebe knutschen. Weinen, lachen, traurig oder glücklich sein – nichts schließt sich hier kategorisch aus. www.rockszene.de

    Das “Spiel” mit der Melancholie ist bei Sophia aber nicht Selbstzweck sondern ein Mittel, einfach schöne Songs zu verbreiten. Bei mir kommen diese auch viel weniger traurig denn als relaxte Indie-Rock Songs an. Während das Vorgängeralbum “Technology won’t save us” ein wenig abfiel, kann sich “There are no goodbyes” am Niveau des 2004er Albums “People are like seasons” messen.

    Der Deluxe-Edition liegt eine CD mit vierzehn Livesongs bei. Darunter auch das mit Streichern beladene “Heartache” vom aktuellen Album:

    Das Akustik-Video zu “Obvious” zeigt, dass Sophias Songs auch gut ohne diesen Ballast wirken.

  • 10 Kommentare:

    Volker hat gesagt…

    Was soll man sagen es scheint das Jahr der (rein individuell bezogenen) Comebacks. Erst die Pet Shop Boys (ohne das die wirklich qualitativ weg waren), dann das noch überraschendere solide Depeche Mode Album und nun Sophia. Endlich wird "The Infinite Circle" fortgesetzt. Nach zwei mehr (Technology) oder minder (People) misslungenen Nachfolgern, hatte ich das Album ja fast schon als "positiven Ausrutscher" der Frühphase gewertet. "There Are No Goodbyes" schließt da endlich qualitativ an. Vor allem die A-Seite ist mit das atmosphärisch geschlossenste, dass mir das Jahr 2009 bis dato geboten hat. Noch dazu hat man mit "A Last Dance (To Sad Eyes)" und "Obvious" nahezu so etwas wie "Single-Kandidaten". Fast fühle ich mich in manchen Augenblicken zurückversetzt in die späten 80er / frühen 90er, in etwa auf ein House Of Love-Album. Toll! Momentan unter meiner Top3 2009

    8,5 Punkte

    Dirk hat gesagt…

    Volker, verrätst du uns auch die beiden anderen Alben unter den Top 3?

    Dirk hat gesagt…

    Da du mir gesagt hattest, dass du das Sophia Album noch vorstellen wolltest, war ich mir ziemlich sicher, dass du dir eine solche Steilvorlage nicht entgehen lassen würdest, Ingo.
    Da mussten Sophia einfach "genamedropt" werden...
    ;-)

    Ingo hat gesagt…

    ... und ich bin froh, dass Du The Horrors vorgestellt hast. Ich hätte mich quälen müssen. ;-)

    Volker hat gesagt…

    Hmm

    Polly Scattergood
    Starsailor

    mit Chancen

    Scott Matthew
    Ben Kweller
    The Veils
    The Junior Boys

    ausser Konkurrenz: die beiden Folksinger Live Alben von Lloyd Cole

    Dirk hat gesagt…

    Starsailor schon wieder?

    Zwei Alben dabei, die hier noch nicht vorgestellt wurden....

    Ingo hat gesagt…

    Gewohnt hohes Sophia-Niveau. 8 Punkte

    Olly Golightly hat gesagt…

    7 Punkte

    Dirk hat gesagt…

    Sophia haben zu alter Stärke zurück gefunden.

    8 Punkte

    aXel hat gesagt…

    8

    Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)