• Uzi & Ari - Headworms





    7 Tage - 7 Platten: Sonntag

    Uzi & Ari, die Namensgeber der Band, sind die beiden Jungs von Ben Stiller aus dem Film „The Royal Tenenbaums“.

    Uzi & Ari, sind kein Duo, wie man vielleicht vermuten könnte, sondern eine Band, oder eigentlich ist es nur Band Shepard, der mit wechselnden Begleitmusikern agiert.

    Uzi & Ari konnten bisher mit „Don’t Leave In Such A Hurry“ (2004) und „It Is Freezing Out“ (2006) zwei Alben verbuchen, derentwegen Vergleiche zu Thom Yorke, Mogwai, Radiohead und The Postal Service bemüht wurden.

    Uzi & Ari legen nun „Headworms“ vor, das genau so verhuscht und verträumt daherkommt, wie es das Plattencover vermuten lässt und, weil es so schön knistert, knirscht und knarzt, Assoziationen zu Island und der dortigen Musikszene weckt; seien es nun Múm, Sigur Rós oder die befreundeten The Album Leaf, an die man unweigerlich denken muss.

    Denn die Stücke auf dem neuen Album seines Projektes Uzi & Ari sind, so schön sie auch sein mögen, nun gar nicht hervorstechend melodiös und leicht zu durchdringen. Im Gegenteil: Er hat das letzte bisschen spielerische US-Indie-Tradition hinter sich gelassen und die neuen zehn Tracks gewissenhaft und detailversessen bis ins Letzte durchkomponiert. Vorbild war dabei ganz offensichtlich neben ambitionierten Landsleuten wie Album Leaf die isländische Schule der verstiegen-träumerischen Stimmungen um Sigur Rós.
    (intro.de)


    „Wolf Eggs“ MP3




    „Mountain/Molehill“ Video (aus: „It Is Freezing Out“; 2006)




    „Asleep In Armor“ Video (aus: „It Is Freezing Out“; 2006)
  • 3 Kommentare:

    Olly Golightly hat gesagt…

    Uzi & Ari habe ich ein denkwürdiges Konzerterlebnis zu verdanken. Dieses fand im Februar letzten Jahres in der Kolbhalle zu Köln statt. Obwohl die Gästeliste nicht vorlag, war das Reinkommen relativ problemlos ("Wie heisst Du denn?" - "Oliver" - "Ja, stehst drauf"). Das Drinsein war dann schon problematischer: Man musste sich nämlich einen Platz suchen, an dem es nicht durch das marode Dach reinregnete (im Sommer vielleicht ganz angenehm - aber im Februar...). Naja, Uzi & Ari selbst sahen ihren Köln-Aufenthalt so:

    Next we played Koln, or Cologne as it is known to English speakers. We got really lost because the GPS system was malfunctioning and Josef wouldn't follow the directions the promoter sent us in our infosheet. Tensions were high and when we arrived at the club, to our dismay, we entered a freezing warehouse with pools of water collected from the rampant leaks in the ceiling and broken tile floors, ate some rice and veggies that the microwave couldn't even make warm, and played a mediocre show to about 35 people. The crowd was very sweet, but we have played much better. Then we slept in a kind college student's bedroom on 5 mattresses that barely fit on the floor. The room couldn't have been bigger than our van. We woke in the morning to the syrupy heat precipitated upon us in our slumbers and felt our way through the muggy mess to open a window. The smell of sleep had permeated the walls and woke up the whole building. As we left people were throwing bars of soap at us out the window. Cologne was commemorating Brazil's Carnaval the next morning, so on our drive out we saw all of these wonderful little German costumes and people drinking at 9 in the morning.

    7 Punkte (für die neue Platte).

    Dirk hat gesagt…

    Tolle Geschichte, Olk!

    Kurz vor Jahresende noch ein sehr schönes Album entdeckt:

    7 Punkte

    oliver r. hat gesagt…

    Ja, die Geschichte ist klasse! Ob sie mich in Paris heute abend wohl auch umsonst reinlassen würden? Und ob es durch die Decke regnet? Im Februar in Paris?

    Schade, daß ich mich nicht mit dem Album beschäftigt habe, ich denke, es würde mir gefallen.

    Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)