• Super Furry Animals - Hey Venus!



    Was ist denn hier passiert? Über ihre ganze Karriere hinweg begeisterten die Super Furry Animals mit aufwendigen Verpackungen (man denke an die gummiartige Plastikumhüllung von „Out Spaced“ oder das ausgestanzte Cover von „Phantom Power“) und liebevoll künstlerisch gestalteten Covern und Booklets.

    11 years into their career, SFA have produced some of their most beautiful songs yet. (NME)

    The only shortcoming is how quickly it's all over. Roll on number nine. (The Guardian)

    Hey Venus! is the most concise album in the band's history. (Drowned In Sound)

    Doch beim Labelwechsel zu Rough Trade blieb der von mir sehr geschätzte Graphiker und Designer Pete Fowler auf der Strecke. Sein Ersatzmann Keiichi Tanaami liefert für "Hey Venus!" das so ziemlich hässlichste Cover ab, das ich dieses Jahr zu sehen bekam. Die Augen tun einem erst so richtig weh, wenn man das Booklet heraus holt, auf sechsfache Größe aufklappt und weitere Graphiken erblicken muss. Kaum zu lesen sind die rot auf blau gedruckten Texte auf der Rückseite, so dass deren Vorhandensein auch nicht positiv in die Wertung kommt.
    Und als wäre dies nicht genug, kommt die limitierte Version als Mogelpackung daher, denn die reguläre CD wurde einfach in einen Pappschuber gesteckt, der einer Eins-zu-eins-Umsetzung der normalen Vor- und Rückseite entspricht.

    Seit der Veröffentlichung von "Love Kraft" 2005 war das Aushängeschild der walisischen Musikszen alles andere als untätig: Mastermind Gruff Rhys lieferte Soloalben, werkelte in diversen Projekten (Acid Casuals, Y Peth, Neon Neon) oder arbeitete mit dem bekannten britischen Komponisten Charles Hazelwood. Fast nebenbei entstand `Hey Venus!' - genauso wie übrigens schon Album Nummer 9, das in Kürze aufgenommen werden soll. (...) Mit ihrem achtem Album zementieren die Super Furry Animals einmal mehr ihren Ruf als Meister des subtilen und schrulligen Songwritings zwischen flockigem Retrosound und schnuckeligem Pop. An allen Ecken plickert und plockert es, wobei gerade die schrägen Töne einen hymnischen Charakter haben. So ist auch "Venus" wieder ein Album voller musikalischer Kleinode geworden, die dafür verantwortlich sind, dass einem diese Band so sehr ans Herz gewachsen ist. (Amazon.de)

    „Show Your Hand“ (MP3)
    „Run-Away“ (MP3)
  • 3 Kommentare:

    oliver r. hat gesagt…

    Plattencover ein Thema für sich!
    Könnte man glatt einen Blog drüber machen ;-)

    Volker hat gesagt…

    Richtig
    hätte der "Künstler" alles weggelassen ausser Meer, Leuchtturm und Sonne, wäre es vielleicht sogar recht hüpbsch geworden, aber so...
    Dafür ist das Album aber eine Wiedergutmachung gegenüber dem desaströsen letzten und kommt bei mir fast an mein persönliches SFA-Lieblingsalbum "Phantom Power" ran
    8 Punkte

    Dirk hat gesagt…

    Hey Volker! Du liegst richtig.

    8 Punkte

    Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)