• Múm - Go Go Smear The Poison Ivy



    7 Tage - 7 Platten

    Donnerstag:
    Wikipedia weiß das Folgende über „Go Go Smear The Poison Ivy“ zu berichten:

    The album is a change from normal múm as it uses more live instruments than electronics, and there is a different lyrical style.

    Diese Veränderungen liegen sicherlich mit darin begründet, dass nach Gyða (2002) im letzten Jahr mit Kristín Vlatýsdóttir auch der zweite Zwilling die Band verlassen hat. Obwohl sich der Kern von Múm nun auf die beiden Gründungsmitglieder Gunnar Örn Tynes und Örvar Smárason reduziert hat, muss man nun wohl eher von einem Kollektiv sprechen, denn im Studio waren zahlreiche Gäste behilflich und live stehen insgesamt sieben Musiker auf der Bühne.
    Jedoch ging mit den Zwillingen das Kindliche, Verspielte und Träumerische in der Musik der Isländer ein wenig verloren (für einige wird es aber davon immer noch zu viel geben!). Wenn ich einmal von mir auf andere schließen darf, dann wird so mancher Fan denken, dass er gerne seine alten Múm zurück hätte.

    Natürlich bin ich schon dabei, mir das Album nach der ersten Enttäuschung schön zu hören (lieb gewonnen habe ich bereits "Blessed Brambles", "Marmalade Fires" und "Dancing Behind My Eyelids") und natürlich werde ich sie mir Ende des Jahres auch live ansehen (und hoffentlich bewahrheitet sich das von mir in die Welt gesetzte Gerücht, dass sie von Seabear supportet werden).

    Múm wehren sich auch auf ihrem vierten regulären Studioalbum dagegen, erwachsen zu werden, und die Unschuld und Sorglosigkeit abzulegen. Ein hoffnungslosen Unterfangen, dem Wechselspiel zwischen Post-Rock und Elektronik, zwischen Komplexität und Naivität, zwischen Struktur und Amorphie dringen kammermusikalische Ernsthaftigkeit und fast schon langlebige Pop-Elemente ins mobile Kinderzimmer von Múm vor. Das isländische Klangkollektiv, überzeugt mit den neuen Songs auf ganzer Linie, die immer ein wenig melancholisch klingen und doch nie deprimierend klingen.
    "Go Go Smear The Poison Ivy" wurde an mehreren Orten konzipert. Einer von ihnen war die Musikschule imp Fischerdorf Ísafjörður, das an einem westlichen Fjord der landschaftlich einmaligen Atlantikinsel liegt. Die Drums nahmen Múm fast komplett auf der 3,5 Kilometer langen Insel Nötö auf. Verschiedene Orte, verschiedene Zeiten. (amazon.de)


    „They Made Frogs Smoke ’Til They Explode“ (Video, MP3)
  • 2 Kommentare:

    Ingo hat gesagt…

    Múm und Tunng sind bei mir auf einer CD fürs Auto gelandet, der Spielzeit wegen. Múm verliert den direkten Vergleich und nimmt mich noch weniger mit als das Vorgänger-Album. 5 Punkte

    Dirk hat gesagt…

    Wie angekündigt: Schöngehört.

    8 Punkte

    Die 10 besten Alben von Prince

    10. Lovesexy (1988)
    9. Diamonds And Pearls (1991)
    8. 3121 (2006)
    7. 1999 (1982)
    6. The Gold Experience (1995)
    5. Dirty Mind (1980)
    4. Sign O' The Times (1987)
    3. Parade (1986)
    2. Purple Rain (1984)
    1. Around The World In A Day (1985)

    (ausgewählt von Volker)