• The Coral - Roots & Echoes



    7 Tage - 7 Platten

    Mittwoch:
    Wenn einem gleich zwei Menschen mit gutem Musikgeschmack eine Band und eine Platte ans Herz legen, dann sollte das ein guter Grund sein, um zumindest einmal reinzuhören. Wenn dann beide auch noch Recht behalten, gehört das Album hier auch vorgestellt.

    Ich mag dieses Album so gern!
    (Florian H.)

    Neben Florian H. ist es kein Geringerer als Noel Gallagher, der The Coral empfiehlt, sie ständig über den grünen Klee lobt, mit auf Tour nimmt und ihnen diesmal sogar das eigene Studio gratis zur Verfügung stellte. So trug das Vintage-Equipment des Wheeler End Studios vermutlich seinen Teil zum herrlich altmodisch-nostalgischen Klang des Albums bei. Passend zum 60er- und 70er-Jahre-Sound dann auch das Cover der Platte.
    Bisher verschreckten mich das Septett immer mit seinem nahezu jährlich erscheinenden, schräg-kauzigen Mix aus Rock, Country, Psychedelica, Folk und Seemannsliedern, doch „Roots & Echoes“ kann so einiges:

    Nun sind sie zurück mit ihrem bislang gefühlvollsten und offensten Werk. 'Roots & Echoes' ist ein Album, das uns daran erinnert, was für eine brillante und einzigartige Band The Coral sind. Ihre Songs strotzen vor Wärme und Herzlichkeit, Musikalität und Melodien. Wo frühere Corals-Releases in frenetische Jams abdrifteten, ist diese Platte weniger Beefheart und mehr Bacharach.
    Mit Sicherheit ist 'Roots & Echoes' die stärkste, konsequenteste Sammlung von Liedern, die diese Band bisher herausgebracht hat. Vom harmoniegetränkten Northern Soul des Openers 'Who's Gonna Find Me?' (zugleich die erste Singleauskoppelung) bis hin zu den verträumten Saiten und Molltönen der letzten Nummer 'Music At Night' platzt das Album geradezu aus den Nähten vor schierer Qualität. Das Ergebnis sind Songs voller opulenter Hooks, komplexer Arrangements und üppiger, ohnmächtiger Melodien. (amazon.de)


    „Jacqueline“ (Video, MP3)
    „Who’s Gonna Find Me“ (Video, MP3)
  • 9 Kommentare:

    Volker hat gesagt…

    Gut, dass ich nochmal hier geguckt habe. War gerade dabei sie selbst vorzustellen. Mir ging's ja wie dir, das Debut fand ich noch so ok, alles danach teilweise unerträglich. Aber DIESES Album belehrt mich eines Besseren, schön, dass man auch Bands immer wieder eine Chance gibt, von denen man sich eigentlich nix erwartet.
    Für mich schon jetzt heißer Anwärter für einen Platz in meiner Jahres Top Ten

    8,5 mindestens

    Und das die wunderschöne (wirklich) Aufmachung der Doppel-LP ihr übriges tut, muß ich sicher kaum noch exta erwähnen. Das Auge hört mit...

    Ingo hat gesagt…

    The Coral verbinden die vielen Einflüsse und Zitate und machen eine abwechslungsreiche Mischung daraus. "In the rain" gefällt mir besonders. 7 Punkte

    Dirk hat gesagt…

    Großartige Reminiszenz an die 60er Jahre. Danke Noel, Danke Forian, Danke Coral.

    8 Punkte

    Oliver hat gesagt…

    mit the coral konnte ich mich noch nie anfreunden: 5 punkte

    oliver r. hat gesagt…

    Ich schon. Wenn die Musikwelt gerecht wäre, würden The Coral Stadien füllen, oder zumindest die Kohle kassieren, die Bands kriegen, die diese scheiß Stadien ausverkaufen.

    Schon wieder ein brilliantes Album. Aber hat Noel Gallagher wirklich einen guten Musikgeschmack? Zumindest bei anderen Bands? Er mag doch auch die eher mittelmäßigen Kasabian sehr...

    -8,5- Punkte

    axelu hat gesagt…

    7,5 Punkte

    Sabrin hat gesagt…

    7 Punkte

    Christoph hat gesagt…

    8

    Dennis hat gesagt…

    9,5

    Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)