Nachdem das Lineup des Haldern Festivals nun so ziemlich komplett ist, möchte ich daraus zwei weitere Bands vorstellen: Country trifft Prog...

The Earlies - The Enemy Chorus




Nachdem das Lineup des Haldern Festivals nun so ziemlich komplett ist, möchte ich daraus zwei weitere Bands vorstellen:

Country trifft Prog trifft Rock trifft Electonica trifft Psychedelic trifft... Was mit Musik so alles passieren kann, wenn man sie über den großen Teich hin und her schickt, zeigen uns The Earlies, denn die eine Hälfte der Band residiert im englischen Burnley, Lancashire, während die andere Hälfte in Texas beheimatet ist. „The Enemy Chorus“ ist das zweite Album der Band, hat bereits ein paar Wochen auf dem Buckel und versucht hier nun doch noch Freunde zu gewinnen.
Noch ein paar Referrenzbands gefällig, die in diversen Kritiken genannt werden? Pink Floyd, The Flaming Lips, Mercury Rev, The Byrds, The Beatles, The Beach Boys, The Beta Band, Grandaddy, Emerson, Lake & Palmer...

Der Gedankenaustausch über den Atlantik hinweg ist kompliziert, wie Amerikaner und alte Europäer schon mehrfach feststellen mussten. Kein Grund für The Earlies, es nicht trotzdem zu versuchen. Sänger Brandon Carr nimmt in Texas auf und schickt die Bänder rüber nach Manchester, wo der Rest der Band beheimatet ist. Was dabei herauskommt? Ein Album, bei dem die Zerfahrenheit Konzept ist. Chorgesang, Streicher, Orgeln und Gitarren: Aus diesen Zutaten würden andere überschäumende Pophymnen basteln. The Earlies aber lieben die Dekonstruktion, sie brechen ihre Melodien unvermittelt ab, lassen Störgeräusche knistern und fordern uns mit rasanten Tempowechseln heraus. Selten klang das transantlantische Zerwürfnis so aufregend, so schillernd wie auf "The Enemy Chorus". (kulturnews.de)

„No Love In Your Heart“ (MP3)
„Bad Is As Bad Does“ (MP3)

4 Kommentare:

  1. Aha, The Earlies. Die habe ich im Original, aber irgendwie sieht mein Cover anders aus!? Muß ich mir noch einmal genauer ansehen...

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  2. Seltsam, irgendwie kann ich bei den Maccabees keinen Kommentar abgeben, also mache ich es hier:

    Ich habe mir das Album ein wenig schön gehört, muss aber leider stimmlich immer noch oft an den Sänger von Fury in... denken. Das mindert trotz einiger Hits etwas das Hörvergnügen.

    7 Punkte

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  3. Dann bewerte ich das hier doch auch endlich einmal: Sehr ambitioniert, für mich vielleicht zu sehr. Das wunderbare "The Ground We Walk On" pusht "The Enemy Chorus" noch auf

    5 Punkte

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  4. Wie oft muß man das hören, damit es sich einem erschließt? 10,20,50 mal?

    Ich warte immer noch, daß es bei mir click macht und ich sagen kann: grandios, viele Ideen, sehr eigenständig, kurzum ein Meisterwerk.

    So weit ist es aber trotz der Innovationsfreunde und Kreativität des Werkes noch nicht. Es ist und bleibt sperrig, wenngleich das Finale großartig ist.

    -6,5- Punkte

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