• Thom Yorke - The Eraser













    Radiohead touren durch die Lande, spielen neue Songs, die man schon überall im Netz finden und hören kann, aber auf das neue Album müssen wir noch bis 2007 warten. Stattdessen erscheint mit The Eraser vollkommen unerwartet das Soloalbum von Thom Yorke, das mit reduziert, spartanisch, repetitiv, ambitioniert und elektronisch in wenigen Worten charakterisiert werden kann. Alle weiteren wichtigen Informationen gibt uns der Künstler selbst:
    this is just a note to say that something has been kicking around in the background that i have not told you about.
    its called The Eraser.
    nigel produced & arranged it .
    i wrote and played it.
    the elements have been kicking round now for a few years and needed to be finished & i have been itching to do something like this for ages.
    it was fun and quick to do.
    inevitably it is more beats & electronics.
    but its songs.
    stanley did the cover.
    yes its a record!
    no its not a radiohead record.
    as you know the band are now touring and writing new stuff and getting to a good space so i want no crap about me being a traitor or whatever splitting up blah blah...
    this was all done with their blessing. and i don't wanna hear that word solo. doesnt sound right.
    ok then thats that.

    i think its out in july and im pretty certain XL are going to put it out.

    love thom


    Audio-visuelle Eindrücke gibt es hier. Und noch ein paar Songs dazu: The Eraser, Analyse und Skip Divided.
  • 5 Kommentare:

    Carsten hat gesagt…

    "Eraser" mangelt es an Ideen. Es reicht eben nicht, dass es an allen Ecken und Kanten pluckert und Yorkes Stimme klar und halllos in den Vordergrund gemischt wurde, wenn es nichts gibt, was zu präsentieren lohnte. Es gibt wenig gelungenes, wie z.B. den Titelsong und das darauffolgende "Analyse" oder auch "Black Swan". Auch der Schlusssong gefällt mir. Aber leider wirken einige Songs wie in die länge gezogene ideenarme Fragmente. Somit: 5,5 Punkte.

    Dirk hat gesagt…

    Ich kann Carsten nur voll und ganz zustimmen, denn manches hier hat noch nicht einmal Radiohead-B-Seiten-Potenzial. Aber Albert Koch schreibt im Musikexpress: "Und wer nicht erkennt, dass dieses Album ein kleines, wunderbares Meisterwerk ist, hat nicht genau hingehört". Jetzt befürchte ich natürlich, dass wir dessen schuldig sind und vergebe zumindest

    7 Punkte

    Dennis M hat gesagt…

    7,5 Punkte

    oliver r. hat gesagt…

    Radiohead, eine meiner Lieblingsbands der 90er, höre ich im Moment nicht sonderlich gerne. Warum? Thom Yorke gibt auf dem Song Analyse selbst die Antwort: "It gets you down". Genau Herr Yorke, das zieht einen ziemlich runter!
    Die Musik von Radiohead und natürlich von Thom Yorke solo ebenso. Nicht, daß ich Radiohead abgeschrieben hätte, nein, nein, aber im Moment kann ich das Gesäusel nur schwer ertragen. Hinzu kommt, daß ich kein großer Fan von elektrischen Klängen bin. Ein Song wie The Clock ist folglich für mich ziemlich anstrengend. Mit dem schon erwähnten Analyse und vor allem Harrowdown Hill hat Thom mich dann aber schon fast wieder. Zwiespältig!

    -6,5- Punkte

    oliver r. hat gesagt…

    Das Album habe ich unterschätzt, wie alle hier.
    Bei mir ist inzwischen der Knoten geplatzt.
    Aus heutiger Sicht würde ich für diese mystische Meisterwerk folgende Note vergeben:

    -8,5- Punkte

    Die 10 besten Alben von Prince

    10. Lovesexy (1988)
    9. Diamonds And Pearls (1991)
    8. 3121 (2006)
    7. 1999 (1982)
    6. The Gold Experience (1995)
    5. Dirty Mind (1980)
    4. Sign O' The Times (1987)
    3. Parade (1986)
    2. Purple Rain (1984)
    1. Around The World In A Day (1985)

    (ausgewählt von Volker)