• Hot Chip - Made In The Dark




    Machen Hercules And Love Affair also ihren Labelmates den Ruhm des besten Elektro-Album des Jahres streitig oder können Hot Chip ihre mit „The Warning“ erworbenen Meriten verteidigen? Auf „Made In The Dark“ gehen Hot Chip wesentlich entspannter zu Werke, setzen in ihrem munteren Musikstilmix eher auf poppige Elemente und sparen im Vergleich zu Hercules And Love Affair mit Techno- und House-Anleihen. Als Referenz haben sie bereits die "Platte des Monats" im Musikexpress zu bieten.

    Die Briten sind nicht Soul, nicht Electro, nicht Dance, nicht 2 Step, nicht Alternative und nicht Songwriter, sie sind alles zusammen. Manchmal so viel von allem, dass man gerade am wilden, überdrehten Anfang von Made In The Dark mit seinem Rhythmus-Feuerwerk kaum noch auf den Grund der Tracks blicken kann, so verdichtet klingen sie. Die musikalischen Referenzen nehmen einmal mehr gewaltige Dimensionen an, aber Hot Chip sind keine schlaumeierischen Jäger und Sammler, sie sind innovative Köche. Nicht jedem, dem man ein Dutzend Zutaten reicht, kocht daraus ein gutes Essen. Hot Chip servieren ein unglaublich abwechslungsreiches Festmahl mit einzigartigen Geschmacksnoten die von feurigen Vorspeisen bis zu einem süßen Abschluss reichen.
    (amazom.de)


    Sehr zu empfehlen ist die limitierte Version der CD in einer aufklappbaren Digi-Verpackung, in deren Papier „das Artefakt“ (wahlweise alte Kunst aus Afrika, Close-Up einer Körperzelle, Landkarte, Gehirn, Holzschnitt, Labyrinth oder doch der Todesstern?) eingeprägt wurde, um die Musik nicht nur optisch, sondern auch haptisch erfahrbar zu machen. Die Spex widmete dieser gelungenen Verpackung eine eigene, sehr zu empfehlende Kolumne (Spex 01/08, S. 51).




    „Ready For The Floor“ Video
  • 5 Kommentare:

    Volker hat gesagt…

    wie will man einen Klassiker wie "The Warning" toppen ?
    Gar nicht. Immer noch weit jenseits von belanglos, aber so gekonnt stilsicher und in die Beine gehend wie beim Vorgänger ist es nicht mehr

    7,5 Punkte

    Ingo hat gesagt…

    Für mich ähnlich unspannend wie Hercules. 5,5 Punkte

    Dirk hat gesagt…

    Wie will man einen Klassiker wie "The Warning" toppen?
    Gar nicht. Immer noch weit jenseits von belanglos, aber so gekonnt stilsicher und in die Beine gehend wie beim Vorgänger ist es nicht mehr.

    7 Punkte

    Dennis hat gesagt…

    8,0

    oliver r. hat gesagt…

    Nicht meine Musik zur Zeit. Außerdem bin ich auch kein Tänzer, sonst würden nur verwackelte Konzertphotos herauskommen. Es macht auch keinen Spaß diese Band abzuknipsen, weil die nun einmal alle doof aussehen. Hält sich der Sänger eigentlich für Woody Allen? Nach dem Motto:"Weil ich so beknackt aussehe, finden mich die Weiber unwiderstehlich", oder was?

    Und die Krtiker kriegen ja auch immer ganz feuchte Augen bei Hot Chip, warum eigentlich? Irgendwie gibt es nie eine Tageszeit, wo ich Lust empfinde, diese CD einzulegen.

    Ein paar gute Ideen und daraus resultierende fetzige Songs wie z.B. Ready For The Floor gestehe ich Hot Chip aber dennoch zu.

    Daher

    -5- Punkte

    Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)