Kula Shaker - Pilgrim's Progress


















Innovationen darf man von Kula Shaker nicht erwarten. Auch auf ihrem vierten Alben setzt das Quartett rund um Crispian Mills wieder auf eine kleine Dosis Psychedelic Rock ("Figure It Out") und größtenteils folkorientierte Songs, die häufig mit Streicher-Arrangements veredelt werden ("Peter Pan R.I.P.", "Ruby"). "Ophelia" lässt Mandolinen und Flöten erklingen, "Modern Blues" zitiert Doors-Orgeln, das instrumentale "When A Brave Needs A Maid" wäre gern von Ennio Morricone und hört man die Textzeile "Have You Seen My Lady?" (aus "All Dressed Up") erwartet man direkt, dass es mit "My Lady d'Arbanville" von Cat Stevens weitergeht.
In seiner Gesamtheit ist "Pilgrims's Progress" ein Album, das auch ohne Schwierigkeiten als Veröffentlichung aus den 70er Jahren durchgehen könnte.

Wenig originell ist auch die Covergestaltung mit einem Foto der von Sir George Frampten im Jahre 1912 geschaffenen Peter Pan Statur, die in Kensington Gardens, London, zu besichtigen ist. Denn ein ähnliches Foto zierte bereits vor 10 Jahren das Cover von Trembling Blue Stars' "Alive To Every Smile" und vermutlich ließen sich noch weitere finden. Zumindest gibt es einen Bezug zur ersten Single:





"Peter Pan R.I.P." Video


Auch keine Neuerung stellt die Veröffentlichung in unterschiedlichen Versionen dar: die reguläre Version beinhaltet 12 Titel in 42 Minuten. Hinzu kommt ein Limited Edition Box Set (1000 Kopien für 25 Pfund) in Buchform mit zusätzlicher CD ("Loud And Proud" bietet unveröffentlichte Songs, Demo-Versionen und ein Video) und Poster. Darüber hinaus gibt es ein Super Deluxe Box Set, das auf 300 Kopien begrenzt ist und das Angebot zusätzlich noch um ein T-Shirt und die Vinyl LP erweitert. Hierfür muss der treue Fan dann neben Verpackung und Versand 60 Pfund bezahlen.

Pilgrims Progress is an album with a plan. That plan is to not have a plan. It follows a pattern that involves switching things around every couple of songs from morbid to cheery to serious to spaghetti western (see: 'The Brave Need A Maid' and ‘To Wait Til I Come’). It's like KS decided to find out definitively what they were capable of. And impressively enough, they pull it off. There are little embellishments everywhere, like the striking reverse keys in ‘Winter’s Call’ that tease you for a moment before vanishing behind a translucent power chord curtain. The exotic instrumentation is not as in your face as it is in their first two albums, and the influences are insanely varied. I don’t know what the current viewpoint is on Kula Shaker, but I remain a loyal fangirl.
(drownedinsound.com)

Kommentare:

Ingo hat gesagt…

In den 70er Jahren hätte ich ein paar Punkte mehr gegeben. Heute allerdings nur 5 Punkte.

Dirk hat gesagt…

Dann kommt meine Wertung wohl fast aus den 70ern:

6,5 Punkte

Volker hat gesagt…

Das fängt ja richtig, richtig gut an, um dann doch viel zu oft ins psychedelic jam-sessionige zu stolpern.

5,5

Dennis hat gesagt…

4 Punkte