Timo Räisänen - The Anatomy Of Timo Räisänen

















Jedes Mal, wenn ich den Nachnamen Räisänen lese, denke ich, dass Timo aus Finnland stammt, dabei wurde er in Göteborg geboren und lebt dort auch. Aber sein Vater, der war Finne!
Räisänen war früher Musiker in der Band von Håkan Hellström, begann 2004 eine Solokarriere und wurde uns hier von Volker über die Alben "Lovers Are Lonely" (2005) und "I'm Indian" (2006) vorgestellt. Dann wurde es ruhig um Volker - jedoch nicht um Timo Räisänen: Der veröffentlichte 2007 "Love Will Turn You Around" und im Jahr darauf "...And Then There Was Timo", ein Album mit neuen und alten Coverversionen, die sich zumeist auf seinen Single B-Seiten fanden, darunter Songs so unterschiedlicher Künstler wie Radiohead ("Creep") und Whitney Houston ("Didn't We Almost Have It All").





"Creep" TV-Auftritt


"The Anatomy Of Timo Räisänen" ist nun die fünfte Platte des Schweden, die von Lasse Mårtén (Lykke Li, Peter Björn and John) gemischt und in seiner Heimat bereits am 24.03.10 veröffentlicht wurde. Sie geriet zu Timos persönlichstem Album und wäre es aufgrund des Covers nicht so nahe liegend, würde ich schreiben, dass er uns hier sein Innerstes offenbart.
Für Neueinsteiger dürfte Räisänens hoher, eindringlicher und bisweilen jammervoller Gesang vielleicht gewöhnungsbedürftig sein. Aber selbstverständlich gibt es wieder eine Handvoll herrlicher, einprägsamer Indiepop-Songs ("Outcast", "Hollow Heart" oder "One Day"), so dass man am Ende (in Anlehnung an Lena) "Alter Finne!" ausrufen möchte.





"Numbers" TV-Auftritt





"Bleeding" TV-Auftritt

Kommentare:

Olly Golightly hat gesagt…

Hehe, sehr schöne Vorstellung. Verdammte Axt.

Volker hat gesagt…

Wie war das Ingo, 2Früher war alles besser". Hier auch, wenn auch nur ein bisschen

7,5

Dirk hat gesagt…

Finland seven points, Finlande sept Points, Finnland sieben Punkte.

Ich meinte natürlich Schweden.