Platten vor Gericht
  • Startseite
  • Endstand
    • 2024
    • 2023
    • 2022
    • 2021
    • 2020
    • 2019
    • 2018
    • 2017
    • 2016
    • 2015
    • 2014
    • 2013
    • 2012
    • 2011
    • 2010
    • 2009
    • 2008
    • 2007
    • 2006
    • 2005
    • 2004
    • 2003
  • Revisionen
    • Pet Shop Boys
    • My Bloody Valentine
    • Suede
    • Radiohead
    • Depeche Mode
    • Oasis
    • Blur
    • The Verve
    • The Clash
    • Massive Attack
    • The Cure
    • Talk Talk
    • a-ha
    • Smashing Pumpkins
    • U2
    • Morrissey



























10. Mother Love Bone - On Earth As It Is (Limited Edition Box Set) (04.11.)





















9. Moby & the Void Pacific Choir – These Systems Are Failing (18.11.)





















8. Robbie Williams – Heavy Entertainment Show (04.11.)



















7. Hundreds – Wilderness (Limited Edition 2 LPs) (04.11)




















6. Kate Bush – Before The Dawn (4 LPs) (25.11.)





















5. Kula Shaker – K (20th Anniversary Edition) (11.11.)




















4. I Heart Sharks – Hideaway (18.11.)




















3. The Hidden Cameras – Home On Native Land (28.10.)



















2. Marion – This World And Body (11.11.)



















1. R.E.M. – Out Of Time (25th Anniversary Edition, 3 LPs) (18.11.)












































Besonders im Herbst ist es nicht leicht, aus der Menge der Veröffentlichungen herauszustechen. Gerade als junge und unbekannte Band muss man da schon mit einen guten Aufhänger und / oder exzellenter Musik aufwarten können. Diese Mitteilung eines Promoters machte mich neugierig:
Fans von Bands wie etwa Björk und Portishead  dürften bei der melancholischen und atmosphärischen Sound-Melange auf ihre Kosten kommen.
In der Tat klingen die acht Songs auf "Into dimensions" durchaus nach Trip Hop und stellenweise sogar nach Björk zu "Homogenic"-Zeiten. Sphärisch, verträumt, schleppende Beats und über allem schwebt Stine Grøns meist klare aber doch charakteristische Stimme. Das Trio Irah aus Kopenhagen macht auf seinem Debüt-Album "Into dimensions" schon viel richtig. Mir gefallen die düsteren Titel einen Tick besser als die mit Pop-Stimmung, aber ich habe Hoffnung in die weitere Entwicklung dieser Band. 

"Above my knees", der Titelsong und "Mirroring" sind meine Empfehlungen auf "Into dimensions".

Eine weitere Stimme aus Dänemark zum Album von "Soundofaarhus":
IRAH has put together a great piece of a mini album. And I have to say that their instrumental and bass vibrating style, is very similar to Massive Attack’s whole setup; the deep, roaring bass, soft vocals and synthesised vibes. Yes, very much alike. And this is a comparison IRAH can only be proud of, ‘cause who wouldn’t love to sound like a trip-hop Massive Attack inspired band?? Exactly… We sure as hell love IRAH for it.

Das Video zu "Fast travelling":























Nun wissen wir auch, wie der Begriff „eine halbe Ewigkeit“ zeitlich definiert ist. 8 Jahre sind dies, um genau zu sein. Denn das ist exakt der Zeitraum, den uns Rasmus Kellerman auf ein neues Album von Tiger Lou warten ließ. 

Nach „A Partial Print“ (2008) ging die schwedische Band auf Tournee, kümmerte sich Kellerman um seine Familie und veröffentlichte ein Soloalbum („The 24th“, 2010). Im Oktober 2014 folgte mit „Homecoming #2“ unverhofft eine neue Single von Tiger Lou, ein Jahr später die limitierte „California Hauling“ EP mit 5 Titeln. 

Da sich „Homecoming #2“ und „California Hauling“ auch auf „The Wound Dresser“ wiederfinden, wurde über zwei Jahre an dem Album gearbeitet. Die Aufnahmen, die größtenteils in Rolf Klinths Matching Head Studios stattfanden, dauerten hingegen nur 20 Tage. Nur für das abschließende „So Many Dynamos“ arbeitete die Band mit dem Produzenten Sean Beavan (Slayer, Marilyn Manson, Nine Inch Nails) in Los Angeles zusammen. Glücklicherweise hört man diese Referenzen dem Song nicht an. Insgesamt klingt das Album, welches von Peter Katis (The National, Jónsi, Interpol) abgemischt wurde, weniger rockig, düster und sperrig als sein direkter Vorgänger. 
Tiger Lou verbinden melancholischen („California Hauling“, „So Many Dynamos“) und tanzbaren Indierock („Leap Of Love“, „The Bones Of Our History“, „Homecoming #2“), streuen mehr Synthie-Klänge in ihren Sound ein und haben den Mut zwei Instrumentals einzubauen, das sphärische „Rhodes“ und die Piano-Ballade „Untiled #3“.  




Im Kontext seiner bisherigen Alben erscheint The Wound Dresser wie eine logische und konsequente Fortsetzung der bisherigen Alben: War Is My Head Still On? noch etwas unbeschwerter, verdüsterte sich der Sound auf The Loyal und A Partial Print zunehmend und wurde auf letztgenanntem Werk insgesamt etwas „technischer“ und sperriger. Acht Jahre später (lässt man The 24th von 2010 unter seinem Namen außen vor) hat man sich scheinbar vorgenommen, ein zweites The Loyal zu veröffentlichen, was leider nicht ganz gelingt. Zwar ist das Album nach der langen Wartezeit ein sehr schönes Lebenszeichen für alte Fans und kann sicherlich den ein oder anderen neuen hinzugewinnen, aber die „großen Knaller“ wie Nixon (The Loyal), Crushed By A Crowd (A Partial Print) und Oh Horatio (Is My Head Still On?) vermisst man hier leider.
(Monkeypress)


Mit einer pointierten Erweiterung des Tiger Lou-Soundgewands katapultiert sich Karl Rasmus Kellerman praktisch über Nacht wieder zurück ins Indie-Rampenlicht. Dabei stehen ihm markante Schlagzeugbeats, süffige Synthie-Landschaften und immer wieder eingestreute Gitarren-Tupfer treu zur Seite.
Wieder einmal stellt der Schwede das große Ganze über einzelne Songs. Hits sucht man auf „The Wound Dresser“ nämlich vergebens. Stattdessen beeindruckt das Album mit einer in sich stimmigen Melange aus Leidenschaft und unterschwelliger Energie, die Freunde atmosphärischer Indie-Pop-Sounds vom ersten Moment an in ihren Bann zieht.
(musikblog)


Tiger Lou in Deutschland:

03.12.2016 Dresden, Beatpol
04.12.2016 München, Ampere
05.12.2016 Wiesbaden, Schlachthof
06.12.2016 Köln, Gebäude 9
07.12.2016 Berlin, SO36























Wenn mich Dirk schon für "Generation freakshow" als fachkundigen "Experten" zum Thema Feeder befragte, darf eine Vorstellung des Nachfolgewerks nicht fehlen. 

Von Feeder erwarte ich keine Überraschungen und genau das liefert deren neunter Longplayer "All bright electric". Nächstes Jahr feiert das starke Debüt "Polythene" 20jähriges Jubiläum. Da passt es doch, dass Grant Nicholas und Taka Hirose am Konzept von damals festhalten: Indierock, Alternative-Gitarren und zum Ausgleich "mellow songs" und etwas Poprock. Zwischen hymnischen Refrains und härteren Gitarren haben Bands bei recht einfaches Spiel. Das klappt auch beim Vorgänger "Generation freakshow" weitgehend überzeugend, nachdem drei Vorgängeralben jeweils etwas einseitiger ausgefallen waren. Mit "All bright electric" reichte es nun auch wieder für eine Top 10-Platzierung in der Heimat, das gab es zuletzt 2008 für "Silent cry". 

Auf "Generation freakshow" folgte eine vierjährige Auszeit. Grant Nichols veröffentlichte sein Solo-Debüt "Yorktown heights", Hirose widmete sich dem Zweitwerk seines auf den japanischen Markt fokussierten Projekts Muddy Apes. Für die Aufnahmen zu "All bright electric" fanden sich die beiden erneut mit Schlagzeuger Karl Brazil zusammen. 

Mit "Universe of life" und "Eskimo" beginnt "All bright electric" stark und kraftvoll. Über die 14 Songs wird die Platte nie langatmig. "The impossible", "Angels and lullaby's" und "Hundred liars" sind weitere Höhepunkte. Falls es ein perfektes Feeder-Album gibt, kommt "All bright electric" nahe dran. Es fehlen nur noch zwei bis drei zwingende Hits. Interessanterweise kommt es bei der Kritik im englischsprachigen Raum überwiegend gut weg, während sich in Deutschland eher durchschnittliche Bewertungen häufen.

Da verweise ich doch lieber auf das "Twilight Magazin":
Den Walisern von FEEDER gelingt es auf "All Bright Electric" in wirklich eindrucksvoller Art und Weise, ein Gesamtkunstwerk vorzulegen, das vom ersten bis zum letzten Song ohne Einschränkungen und Verluste mit Genuss durchgehört werden kann: unübertroffener authentischer Alternative Rock, der durch seine tiefgründige Nachdenklichkeit im Verein mit seiner kraftvollen Dynamik und mit seiner hymnischen Melodik mehr als zu überzeugen vermag!
"Universe of life":






















Ähnlich wie die gestern vorgestellten Loch Lomond erweitern auch die Local Natives ihren Sound um den Einsatz von Synthesizern. Doch wo die Band aus Oregon sich auf nur wenige Songs beschränkte, geht das kalifornische Quintett in die Vollen, vollzieht einen deutlichen stilistischen Bruch im Vergleich zu den hoch gelobten Vorgängern „Gorilla Manor“ (2009) und „Hummingbird“ (2013) und sucht klanglich die Nähe zu Yeasayer.

Klar, dass nun nicht alle „Yeah!“ schreien (ich zum Beispiel) und so fallen die Plattenkritiken weniger begeistert aus als bei den beiden vorherigen Platten. Dennoch wird „Sunlit Youth“ aktuell mit 75/100 Punkten bei Metacritic gelistet. 

Gerade im direkten Vergleich zum melancholischen „Hummingbird“ fallen für mich 80er-Sounds („Villainy“), R’n’B-Anleihen („Coins“) und Calypso-Klänge („Mother Emanuel“) eher negativ ins Gewicht. Auf der Habenseite lassen sich aber zum Beispiel „Fountain Of Youth“ oder das Nina Persson-Duett „Dark Days“ verbuchen.




Nachdem sich die Band aus L.A. mit einem exzellenten Debüt voller Überschwang und einem nicht minder gelungenen Zweitling in die Herzen einer beträchtlichen Indie-Pop-Fanbase gespielt hat, ändert sie nun ihre bewährte Rezeptur. Da, wo bisher fast ausschließlich analoges Pop-Instrumentarium zum Einsatz kam, dominiert nun oftmals eine deutlich vom Synthie-Pop geprägte Klangkulisse inklusive satt patschender Beats.
Das eröffnet neue Möglichkeiten und verleiht dem ohnedies warmen, detailverliebten Sound der Natives noch weichere und geschliffenere Texturen. Und doch kommt man nicht umhin, eine gewisse Überladenheit, einen Hang zur Überproduktion auszumachen, der sich als Symptom einer Coldplayisierung im Anfangsstadium deuten lässt.
(musikexpress)




Solange Stücke wie das vorab präsentierte "Past lives" dabei herauskommen, spielt das veränderte Selbstbewusstsein auch dem Hörer in die Karten. Da mischen sich spährische Keyboardflächen, punktuell jaulende Gitarren mit gewohnt gefühlvollem, mehrstimmigen Gesang, und Local Natives treiben diese bittersüße Atmosphäre gekonnt bis ins Finale. Auch der ausgekoppelte Opener "Villainy", der von notwendiger Essenz kleiner Veränderungen im tristen Alltag erzählt, ist toll: Mäandernd auf einem prägnanten 80s-Beat, entführt der Song samt gewohnt tollem Refrain mehr als einmal in songschreiberische Höhen. Dass der Schritt heraus aus dem weiteren Kreis in die Speerspitze der avantgardistischen Indie-Rocker schon bald gelingen kann, belegen Local Natives mit "Masters": Hier wagen sie was, lassen Dämmerung und Verschrobenheit erwachsen und hinterlegen diese Elemente mit einem wummerndem Beat.
"Dark days" verzaubert mit weiblicher Zweitstimme, punktet mit der Prägnanz von I Am Kloot und mit der Erhabenheit eines The-Antlers-Songs. Klar, Melodieseligkeit stand bei dieser Band schon immer hoch im Kurs, das belegt auch "Fountain of youth", ebenfalls situiert in dieser mehr als überzeugenden ersten Albumhälfte. Würde "Sunlit youth" trotz eines modernen R'n'B-Verschnitts wie "Coins" und dem hymnischen "Psycho lovers" in der Folge nicht merklich beliebiger, man müsste hier eine dicke 8/10 zücken. So aber bleibt Local Natives, Ihr wisst schon, hinten raus erneut ein bisschen Luft nach oben. Ein Fleißkärtchen aber haben sie sich redlich verdient.
(Plattentests)


Local Natives in Deutschland:

16.11.16 Hamburg, Übel & Gefährlich
17.11.16 Berlin, Bi Nuu
25.11.16 Erlangen, E-Werk
26.11.16 München, Studio 1























Seit mehr als zehn Jahren existiert in Portland, Oregon, das Kollektiv Loch Lomond. Begründer Ritchie Young scharte in dieser Zeit mehr als 75 Musiker um sich, um mit ihnen vier Alben aufzunehmen und live umzusetzen, zuletzt 2013 das tolle „Dresses“. Aktuell besteht die Band, die sich nach einem schottischen See benannte, aus acht Mitgliedern und mit „Pens From Spain“ wurde vor einigen Wochen über Hush Records deren fünfte Platte veröffentlicht, die Freunden von Mercury Rev oder The Decemberists ans Herz gelegt gehört.

Während die beiden ersten Songs, „A String“ und „Silver Felt“, noch die bekannten und geschätzten Loch Lomond-Elemente aufgreifen, nämlich vielschichtige Arrangements, Youngs sanfter Gesang zwischen Falsett und Bariton in Kombination mit Chorgesang, Glockenspiel, Piano, Trompeten und Streicher, tauchen bei „Be Mine & Be Kind“ erstmals Drum-Machines und Synthesizer auf, die Ritchie Young jahrelang eingemottet hatte. 
Auch der Titelsong, zu dem ein Video existiert, und "Soft Rain" erweitern das musikalische Spektrum von Loch Lomond, deren versponnener bis verspielter Kammerfolk die Band zuletzt auf den Soundtrack zum Film „The Boxtrolls“ führte, auf diese Art und Weise:




Loch Lomond certainly hasn’t left that style behind on their new album, Pens from Spain. Opening track “A String,” for example, is built on a playful piano line and features its share of string and horn swells. “Violins and Tea” moves confidently, with lush acoustic guitar and sparkling bells alongside the gentle drone of the song’s namesake instrument. “Nocturnal Me,” propelled by martial drums, is so dexterous, powerful, and tense, it feels like an excerpt from a terrific piece of theater. (Young should try his hand at a musical, if he hasn’t already.)
Lyrically, Young is (as is often the case) inspired by place. “Seattle Denver Arms” gives the man a chance to showcase his porcelain falsetto. “Holland” is a short and gorgeously spectral instrumental. “Listen, Lisbon” employs a bossa nova beat and a roller coaster siren’s song for a coda. The title track is a clear highlight, blossoming from a sparse acoustic tune into a slinky bleep-bloop jam in the space of about four minutes.
Young’s interest in electronics has returned in earnest on Pens from Spain. Besides the title track, this aesthetic is most successful in “Be Mine & Be Kind,” which pairs inorganic beats and bubbly synths with a warm trumpet solo. It’s Loch Lomond, Spoon-style. One of the album’s last tracks, “Soft River,” is downright dubby in its beats and bass line, while a set of smeared vocals float and flutter above like psychedelic clouds.
These touches are tastefully added in ways that augment—and never distract from—Young’s distinctive songs. Pens from Spain feels like a transitional album, but transitioning to what? Who knows. For now, it’s a bridge well worth crossing.
(The Portland Mercury)




Neuere Posts Ältere Posts Startseite

Letzte Kommentare

Widget by ReviewOfWeb

Beliebte Vorstellungen

The Mary Onettes - Sworn

Oh, wie schön war das Debütalbum von The Mary Onettes! Das schwedische Quartett veröffentlichte seine Alben über unser schwedisches Lieblingslabel Labrador Records und konnte 2007 prompt Platz 13 bei Platten vor Gericht erreichen.  Leider konnten weder Labrador Records, die uns tolle Alben von Pelle Carlberg, Club 8, Sambassadeur, The Legends oder Acid House Kings bescherten, noch The Mary Onettes ihr hohes Niveau behalten.  Philip Ekström (Gesang, Gitarre), sein Bruder Henrik Ekström (Bass), Petter Agurén (Gitarre) und Simon Fransson (Schlagzeug) verabschiedeten sich leider von dem Sound, der uns an The Cure, The Jesus And Mary Chain, New Order oder Shout Out Louds erinnerte, und spülten diesen mit an die 80er Jahre erinnernden Synthieklängen einmal sanft durch. Als Ergebnis landeten „Islands“ (2009), „Hit The Waves“ (2013) und „Portico“ (2014) bei Platten vor Gericht weit, weit entfernt von den Spitzenplätzen. Es folgte der Abschied von Labrador Records, einige Singles, die ...
Bild

Terry Hoax - Celebrate Nothing

PVG: Ingo, du hegst ja bekanntlich ein Faible für Terry Hoax . Hängt das mit einer gewissen Hannover-Verbundenheit deinerseits zusammen oder wie ist das zu erklären? Ingo: Das begann 1992 mit dem Video zu “Policy of truth”, laut Angaben der Band weiterhin der am häufigsten gespielte Song einer deutschen Band auf MTV. Das Album “Freedom circus” entwickelte sich für mich zu einem Dauerbrenner. Auf der Tour 1995/1996 wollte ich die Band erstmals live sehen, gemeinsam mit dem ehemaligen Gast-Richter Marcell. Er hatte dann aber doch keinen Bock und wir verschoben den Plan. Es stellte sich dann aber heraus, dass die Band sich nach der Tour trennte. Das trug ich Marcell lange nach. 2008 konnte ich den Fehler von damals korrigieren: Es kam zur Reunion der Band und im Rahmen der Abschiedskonzerte von Fury In The Slaughterhouse in Hannover konnte ich sie als Support Act endlich live erleben. Zu dem Zeitpunkt lebte ich Hannover und das Konzert war in meiner Wahrnehmung ein Geschenk der Stadt und ...
Bild

10 Schallplatten, die uns gut durch den Dezember bringen

10. The Pogues - Fairytale of New York EP (Limited Edition) (Zoetrope Vinyl) 12.12.2025 9. Cranes - Wings Of Joy (180g) (Black Vinyl) 5.12.2025 8. Nick Cave & The Bad Seeds - Live God (2 LPs) (Black Vinyl) 5.12.2025 7. a-ha - Minor Earth, Major Sky (25th Anniversary Edition) (180g) (Silver Vinyl) (2 LPs) 12.12.2025 6. Northside - Chicken Rythms (2025 Reissue) (Green Vinyl) 27.11.2025 5. Death Cab For Cutie - Plans (Atlantic 75 Series) (180g) (45 RPM) (2 LPs) 19.12.2025 4. Blur - The Great Escape (30th Anniversary Edition) (2 LPs) 12.12.2025 3. Tom Smith - There Is Nothing In The Dark That Isn't There In The Light (LP) 5.12.2025 2. Club 8 - Seasonal Echoes (LP) 5.12.2025 1. Oasis - (What's The Story) Morning Glory? (2014 remastered) (Limited 7"-Boxset) (4 Singles 7") 12.12.2025
Bild

Low Life Rich Kids - Lieblingslieder

Die erste Vorladung (XX-MMXXV) Personalien: Die Low Life Rich Kids sind ein österreichisches Trio, das aus Coco Brell, Mara Romei und Bernhard Eder besteht. Tathergang: Die beiden Schauspielerinnen haben den Singer-Songwriter und Theatermusiker selbstverständlich im Theater kennen gelernt. Aus der Inszenierung von Lucien Haugs „Über Nacht“ entwickelte sich die gemeinsame Debütsingle „Angst“, die 2023 in den FM4-Charts durchstartete, so dass ihnen klar war, dass sie zusammen eine Band gründen wollten. So kamen bis 2024 und zur Veröffentlichung der „LLRK“ EP sechs Songs zusammen, die nun für das Debütalbum um vier weitere Lieder erweitert wurden. „ Lieblingslieder “ ist als CD und LP ( black Vinyl ) über Las Vegas Fecords erschienen, musste mangels Förderung teilweise über Kickstarter finanziert werden, bewegt sich zwischen New Wave, Elektropop sowie Neue Deutsche Welle und greift Themen wie wie soziale Medien, Klimawandel, Gleichberechtigung, verbale Aggression, Rassismus, Sexismus, Hom...
Bild

Wisp - If Not Winter

Der Dreampop/Shoegaze-Donnerstag kann nicht in die Annalen eingehen, ohne dass wir über „If Not Winter“ Gericht gehalten hätten. Denn das Debütalbum der UAS-amerikanischen Musikerin Natalie R. Lu taucht dieses Jahr in vielen Bestenlisten von Shoegaze und Nu Gaze Fans und Verstehern auf. Der in San Francisco aufgewachsenen Lu, die thailändischer und taiwanesischer Abstammung ist, gelang es 2023 mit der selbstveröffentlichten Single „Your Face“ über TikTok bekannt zu werden und so das Interesse von Music Soup bzw. Interscope Records zu wecken. Es folgten weitere Singles und die „Pandora“ EP (2024), die zu unzählbaren Streams führten. Letztendlich kam es in diesem Frühjahr zur ersten Veröffentlichung aus ihrem Debütalbum, das am 1. August als CD und LP ( Black Vinyl, Iridescent Green Vinyl ) veröffentlicht wurde.  Von den zahlreichen vor 2025 erschienen Songs findet sich keiner auf „If Not Winter“ wieder, so dass dieses mit 12 Liedern in 38 Minuten ein kurzes Vergnügen ist. Wisp, so d...
Bild

Club 8 - Seasonal Echoes

Nicht nur die Plattenrichter sondern auch Karolina Komstedt und Johan Angergård hatten im letzten Jahr viel Vergnügen an „ A Year With Club 8 “ und den monatlich veröffentlichten neuen Songs. Das Album schaffte es in die Top 20 bei Platten vor Gericht (#19; 7,833 Punkte) und mit dem Konzept „Ein Song pro Monat“ machten Club 8 einfach auch im neuen Jahr weiter. Warum das Duo nun ausgerechnet bei seinem zwölften Album im zehnten der zwölf Monate aufhörte, war nicht wirklich zu eruieren. Ich vermute, dass es mit meiner im letzten Dezember geäußerten Beschwerde zusammenhängt, dass „A Year With Club 8“ erst veröffentlicht wurde, als meine persönliche Jahresbestenliste bereits stand sowie die Jahres-CDs gebrannt und verschickt waren. Das wollten Komstedt & Angergård wohl nicht wieder riskieren. So hört „ Seasonal Echoes “ nach 10 Liedern in gerade einmal 24 Minuten auf und man hätte doch noch so gern mehr gehört von diesem charmanten Indiepop, der sowohl an nationale (also schwedische) B...
Bild

Midlake - A Bridge To Far

„The Trials Of Van Occupanther“ (2006) gilt gemeinhin als das beste Album von Midlake , auch wenn dessen Nachfolger „The Courage Of Others“ (2010) die höchsten Chart-Positionen für die Band aus dem texanischen Denton erreichen konnte: Platz 18 im Vereinigten Königreich und Platz 94 in den USA. Das Problem dabei: Anschließend verließ Sänger und Songwriter Tim Smith die Band.  Danach veröffentlichten Eric Pulido (Gesang, Gitarre), Jesse Chandler (Piano, Orgel, Flöte, Saxophon), McKenzie Smith (Schlagzeug), Mike Luzecky (Bass), Eric Nichelson (Gitarre) und  Joey McClellan (Gitarre) zwar noch zwei weitere Alben, aber erst jetzt hat das Sextett, will man den wohlwollenden Kritiken Glauben schenken, mit seinem sechsten Album zu außergewöhnlicher Form zurück gefunden. „ A Bridge To Far “, das auf Lavender Swirl Colored Vinyl, Mint Green Vinyl und Pink Vinyl veröffentlicht wurde, verströmt in knapp 40 Minuten sanften Softrock zu Flöten-, Klarinetten- und Saxophon-Klängen, dröhnenden, ...
Bild

Marina - Princess Of Power

10 Fakten zum neuen Album von Marina : 1. Nach drei Alben unter dem Namen Marina & The Diamonds („The Family Jewels“, 2010, „Electra Heart“, 2012, und „Froot“, 2015) gibt es mittlerweile auch drei Alben unter dem auf Marina gekürzten Namen („Love + Fear“, 2019, „Ancient Dreams In A Modern Land“, 2021, und „Princess Of Power“, 2025). Eine Wartezeit von 4 Jahren, wie nur zwischen „Froot“ und „Love + Fear“ als auch der Namenswechsel vollzogen wurde, konnte um 5 Tage unterschritten werden.  2. Der Vorgänger blieb in den Charts hinter den Erwartungen zurück: „Ancient Dreams In A Modern Land“ war das erste Album von Marina Diamandis, das nicht in die Top 10 der UK einziehen konnte (#17), in Deutschland wurde die zuvor schlechteste Chart-Position (#24) ebenfalls unterboten (#43).  Mit „Princess Of Power“ fand sie nun zurück in die Erfolgsspur: Platz 7 im Vereinigten Königreich und Platz 14 in Deutschland.  3. „Princess Of Power“ ist Marinas erste Veröffentlichung auf ihrem 2...
Bild

Kent - Då Som Nu För Alltid

Es führt kein Weg dran vorbei, weder verschweigen noch ignorieren funktioniert, also müssen wir uns der Tatsache stellen: „Då Som Nu För Alltid“ ist das zwölfte und letzte Album von Kent . Wenn ich dieser traurigen Tatsache schon ins Auge sehen muss, dann ist heute ein guter Tag dafür, denn ich steige in einen Flieger in die schwedische Heimat der Band. Eigentlich bin ich dann einige Monate zu früh in Stockholm, denn die Abschiedstournee von Kent findet erst in den letzten Monaten des Jahres statt - leider nur in Skandinavien und die Tickets waren schneller ausverkauft, als dass ich einen winterlichen Konzertreise-Entschluss fassen konnte. Warum nur Skandinavien? Ein Blick auf die Chart-Platzierungen von „Då Som Nu För Alltid“ gibt die Erklärung: Dänemark #13, Finnland #3, Norwegen # 5 und Schweden #1. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als in der nächsten Woche die neu aufgelegten Schallplatten von Kent in Stockholm zu kaufen und Konzerte von Sigu...
Bild

Stella Donnelly - Love And Fortune

Noch eine australische Künstlerin direkt hinterher: Auf die 32-jährige Hatchie folgt die 33-jährige Stella Donnelly , die ebenfalls bei ihrem dritten Album angekommen ist und auch erst eine Vorladung bei Platten vor Gericht vorzuweisen hat. Anders als bei Hatchie wurde nicht das Debütalbum („ Beware Of The Dogs “, 2019) übersehen, sondern dessen Nachfolger („Flood“, 2022), was um so erstaunlicher ist, da das Erstlingswerk hier durchaus überzeugen und mit 7,500 Punkten Platz 35 ergattern konnte. Hoffentlich war unsere ausgebliebene Vorladung nicht der Grund dafür, dass Stella Donnelly nach der Veröffentlichung von „Flood“ und dem anschließenden Touren ernsthaft darüber nachdachte, das Leben als Musikerin an den Nagel zu hängen.  Vorerst bleibt dieser Nagel erst einmal unbenutzt, denn Donnelly hat das ungewollte einer langjährigen freundschaft in einem persönlichen Album namens „ Love And Fortune “ verarbeitet. Den Großteil des Albums bilden sehr zarte, schlicht gehaltene, meist lan...
Bild

Gerichtsakten durchsuchen

Labels

Acapella Afrobeat Alternative Alternative Rock Ambient Americana Argentinien Art Pop Art Rock Artpop Artrock Australien Avant-Pop Avantgarde Baroque Pop Bedroompop Belarus Belgien Bermuda Blackgaze Bluegrass Blues Bolivien Brasilien Britpop Cantautore Chanson Chile Coldwave College Rock Comedy Costa Rica Country Dance Dänemark Dark Wave Dark-Pop Deutschland Deutschland Premiere Disco Downtempo Dreampop Drone Dub Dubstep Easy Listening Electro Electronic Electronica Electropop Elektro Elektro-Pop Elektronik Elektropop Elektrorock Emocore Endstand England Estland Experimental Färöer Finnland Folk Folk-Punk Folklore Folkpop Folkrock Folktronic Frankreich Freak Folk Funk Garage Rock Glam Rock Gospel Goth-Pop Gothic-Rock Griechenland Grunge Hardcore Hip Hop House Indie Indiecountry Indiefolk Indiepop Indierock Indietronic Industrial Instrumental Irland Island Israel Isreal Italien Italopop Jangle Pop Janglepop Japan Jazz Jazzpop Kammerfolk Kammerpop Kanada Krautrock Kroatien Libanon Liedermacher Listening Session Lo-Fi Mali Mauritius Metal Minimal Techno Mixtape Mod NDW Neuseeland New Age New Wave Niederlande Noise Noise Pop Noisepop Nordirland Northern Soul Norwegen Nouveau Wave Österreich Polen Pop Pop-Noir Portugal Post-Dubstep Post-Folk Post-Hardcore Post-Punk Post-Rock Postpunk Postrock Power Pop Powerpop Prog-Rock Progressive Rock Psychdelic-Pop Psychedelia Psychedelic Pop Psychedelic Rock Punk Punk Rock Punk-Pop Punkpop Punkrock pv PVG R'n'B R’n’B R&B Rap Reggae Remix Revision Rock Roots Rumänien Russland Schlager Schottland Schweden Schweiz Scottland Shoegaze Singer/Singwriter Singer/Songwriter Sixties Pop Ska Slacker Rock Slider Slowcore Softrock Sophisti-Pop Soul Soundtrack Space Rock Spacegaze Spanien Spoken Word Stoner Rock Südafrika Surf Pop Surfpop Swing Synth Rock Synth-Pop Synthpop Synthrock Techno Tex-Mex Top Of The Blogs Tribute Trip Hop Tschechische Republik Twee UK Ungarn Urteilsverkündung Urteilsverkündung Dirk Urteilsverkündung Ingo Urteilsverkündung Oliver Urteilsverkündung Volker USA Wales Weirdo Weltmusik Zeitgenössische Klassik

Besucher

Empfohlene Vorstellung

Endstand 2024

Bild

Über Platten vor Gericht



Neue Platten vorstellen, individuelle Urteile fällen und am Ende das Album des Jahres küren.

Kontakt

  • Nachricht per E-Mail senden
  • Seiten

    • Startseite
    • Impressum & Datenschutz

    Designed by OddThemes | Distributed by Blogspot