Codeine Velvet Club - Codeine Velvet Club

















Ich sollte hier häufiger die Emails kontrollieren, denn dann wäre mir eher aufgefallen, dass wir von unserem aktivsten Leser nicht nur an die Veröffentlichung von „27 Songs From Barcelona" erinnert wurden (was gar nicht nötig gewesen wäre), sondern dass er uns auch Codeine Velvet Club empfohlen hat:

ein schräges releasedate für ne platte (27.12.09), aber das ding sollte beachtung finden, vor allem, weil es sich meiner meinung nach so schön von dem üblichen kram unterscheidet:

Codeine Velvet Club

mit besten grüßen,
noplace







„Hollywood" Video


Gehen wir diesem Tipp also einmal nach: Hinter dem Codeine Velvet Club stecken Lou Hickey und Jon Lawler, der einigen vielleicht bereits als Jon Fratelli bekannt ist. Während The Fratellis eine kurze Pause vor ihrem dritten Studioalbum einlegen, stürzt sich deren Sänger und Gitarrist in dieses Nebenprojekt, um andere musikalische Wege zu beschreiten.
Doch, Halt! Britische Gitarrenrockband, Sänger sucht vor dem dritten Album einen Partner (hier Partnerin), um in einem Nebenprojekt andere Ideen zu verwirklichen? Das kommt einem doch bekannt vor: Richtig, Alex Turner von den Arctic Monkeys und sein „Barock Pop"-Projekt The Last Shadow Puppets. So verwundert es auch nicht, dass in nahezu jeder Besprechung auch der Name The Last Shadow Puppets fällt, denn die Vergleiche drängen sich auch musikalisch auf, da auch Hickey und Lawler (und eine Schar an Gastmusikern) auf Streicher, Bläser und 60er Jahre-Sounds setzen.


The first track he wrote for CVC, Vanity Kills, sets the swaying, jazzy, big-band tone, his intention being to make Codeine Velvet Club sound like "John Barry playing with a rock'n'roll band". Album opener Hollywood has the thunderous symphonic sweep of Englebert Humperdinck and Sandi Shaw at the London Palladium, and it's as epically cheesy as that sounds. To get the period detail just right Lawler drafted in Belle and Sebastian's Mick Cooke on orchestral duties, there's the Gospel Truth Choir on backing vocals, while the string parts were recorded in London using "top-flight" classical musicians, including trumpeter Derek Watkins, who has played on all the Bond themes since the first one in 1962. Apparently, Watkins and his players would clock off for tea every day, to Hickey's astonishment, who perhaps expected them to clock off for heroin.
(guardian.co.uk)


As for Lawler, he's clawed back respect lost with that dull second Fratellis album, and can stand somewhat proud that Codeine Velvet Club does exceed expectations. It's not rocket science stuff, but it was never meant to be, and just goes to prove that Lawler is the sort of songwriter who's at his best going forward while keeping an eye (and ear) on the past.
(bbc.co.uk)



Schön ist das stringente (Platten-)Cover-Konzept der Band, schrecklich ist ihre Cover-Version des Stone Roses-Klassikers „I Am The Resurrection".





„Vanity Kills" Video

Kommentare:

noplace hat gesagt…

yeah!


klar die last shadow puppets, aber poppiger und mit mehr glamour.

Dirk hat gesagt…

Besser als die fürchterlichen Fratellis, schlechter als die ähnlich gelagerten Everybody Was In The French Resistance...Now! und The Last Shadow Puppets.

Die Version von „I Wanna Be Adored“ ist und bleibt gräßlich. Das kostet 0,5 Punkte.

6 Punkte