Sonntag, 6. Oktober 2013

Kakkmaddafakka - Six months is a long time

Cover

Erwähnte ich im Rahmen der Vorstellung des aktuellen Turin Brakes Albums noch das “New acoustic movement” zu dem auch die Kings Of Convenience zählten, so ist mit Kakkmaddafakka nun ein Vertreter der "New Bergen Wave" an der Reihe. Interessanterweise gehören zu diesem erlauchten Kreis wiederum die Kings Of Convenience.

Über die Auswirkungen von Künstlernamen auf Verkaufszahlen lässt sich viel spekulieren und wenig nachweisen. Daher stelle ich nun einfach mal die Behauptung auf, dass die norwegische Band Kakkmaddafakka durch ihre Namenswahl einige potentielle Hörer abschreckt. Obwohl man hinter dem Namen allerlein Unsinn vermuten könnten liefert die 2004 gegründete Band auf ihrem dritten Album “Six months is a long time” tatsächlich weitgehend eingängigen Indiepop ab. Anleihen aus anderen Genres wie Reggae und Hip Hop sorgen für Abwechslung.

Auch das Video zum Song “Someone new” belegt, dass sich Kakkamaddafakka vom regnerischen Wetter ihrer Heimatstadt Bergen nicht die Stimmung vermiesen lassen:

Produziert wurde “Six months is a long time” von Erlend Øye, der u. a. als The Whitest Boy Alive und ein Teil der Kings Of Convenience bekannt wurde.

Besonders gut gefallen mir der vergleichsweise lässige Song “Never friends”, “Bill Clinton”, “Young” und “Someone new”.

CD-Bewertungen.de:

Das Album ist eine schöne Pop-Scheibe geworden. Mit leichten 70s- und Surfersound-Anleihen, die einfach gute Laune machen, und viel Herzblut.

Ampaya.com:

Erwachsen und gereift sind nicht nur die Texte, auch die schrammeligen Gitarren der Vorgängerplatte und das wilde Genre-Pottpourri sind einer konsequenten Ausrichtung hin zum Indie-Pop gewichen. Auch das Mitwirken des Whitest Boy Alive-Masterminds Erlend Øye an den Produzentenreglern schimmert deutlicher durch als je zuvor.

Die Live-Shows der Band sollen ein Erlebnis sein. Einige Gelegenheiten zur Überprüfung dieses Rufs bieten sich in den nächsten Tagen:

  • 06.10. Bochum
  • 07.10. Frankfurt
  • 09.10. Köln
  • 11.10. München
  • 12.10. Stuttgart
  • 13.10. Erlangen
  • 14.10. Mannheim
  • 16.10. Oldenburg
  • 17.10. Hamburg
  • 19.10. Berlin

3 Kommentare:

Ingo hat gesagt…

7 Punkte

Jörg hat gesagt…

Ja, die Konzerte sind ein Erlebnis! Tolle Show Mitte Oktober in Erlangen!
7,5 Punkte

Dirk hat gesagt…

Zu seicht.

5 Punkte