Klar, wenn man in Lincolnshire (England) in einer katholischen, kreativen Familie aufwuchs, Musik primär bei Kirchenveranstaltungen kennenlernte, englische und mittelalterliche Literatur in York studierte und dort eigene Songs auf Open-Mic-Abenden vortrug, dann will das mit Aufnahmen in New York City nicht richtig funktionieren. Kein Wunder, dass die Singer/Songwriterin Elanor Moss ihr Debütalbum in einer Hütte in den schottischen Highlands einfach neu aufnahm und den rockigeren New York-Ansatz einfach verwarf. Zu hören sind die neun Songs von „The Knife, The Needle“ nun in sanften, intimen Folk-Fassungen, so dass man Moss zwischendurch tief durchatmen und „Secrets, Take Two“ ankündigen hört oder auch Vogelgezwitscher lauschen kann. Es dominieren die Akustikgitarre und Moss’ Stimme, dazu gesellen sich Bläser- und Streicherarrangements, so dass Freunde von Joni Mitchell bis Nick Drake gefallen an dem Album finden werden. „The Knife, The Needle“ ist als CD und LP (Clear Purple Wave Vinyl) über Merge Records erhältlich.

0 Comments:
Kommentar veröffentlichen