• Noah And The Whale – The First Days Of Spring

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    Wie passend der Titel “The first days of spring” in Anbetracht der aktuell gefühlten Jahreszeit ist, sei dahingestellt. Aber die Songs des Albums sind zeit- und jahreszeitenlos schön. Trotzdem finde ich es schade, dass dieses hervorragende Album nicht schon im Frühjahr erschienen ist. So muss es in den nächsten Wochen mit den anstehenden Platten anderer Anwärter (Editors, Muse, Alice In Chains, Pearl Jam) auf meine “Platte des Jahres” um einen Stammplatz in meinem CD-Player bzw. auf meiner Speicherkarte buhlen. Aber die Voraussetzungen für einen dauerhaften Platz dort sind mehr als gut.

    Noah And The Whale stammen aus Twickenham und mit “The first days of spring” veröffentlichen sie ihr zweites Album und ihren ersten Film. Beide erzählen vom Ende einer Beziehung.

    9/10 Punkten im NME wollen begründet werden:

    As concept albums go, a trudge through the aftermath of a break-up hardly makes for a tale as fantastical as ‘Tommy’ or ‘The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars’, but even so, ‘The First Days Of Spring’ is a story we could listen to again and again. […] The band have changed their tune to that of a sunny swoon, filled with regret, pain, poignant optimism and fewer zany instruments.

    Die Entwicklung der Band seit ihrem Debüt “Peaceful, the world lays me down” wird sicher auch durch den “Verlust” der damals beteiligten Emmy the Great und Laura Marling begünstigt (@Oliver R: Anscheinend hat sich die Band Deinen Hinweis auf meine Vorlieben zu Herzen genommen). Gerade die etwas nachdenklicheren Töne und Stimmungen auf “The first days of spring” betrachte ich als positive Entwicklung. Das hört sich für mich so an, als hätte man einen begabten Singer/Songwriter mit Indie-Wurzeln und einen Folk-Musiker zusammen eingesperrt und ihnen lange Sigur Ros vorgespielt. Ich bin gefesselt von diesem Album.

    Die den Titelsong gibt es auf der Website der Band als kostenlosen Download (“Free mp3” im Main Menu). Und im Film (aka die DVD der CD/DVD-Edition) sieht das alles so aus wie im Video zur zweiten Single “Blue skies”:

    Mehr gibt es auf Noah And The Whales YouTube-Channel.

  • 11 Kommentare:

    Ingo hat gesagt…

    Ich hatte die Platte eine Weile nicht gehört und dann lief sie mir wieder über den Weg. ALLE Songs haben sich in mein Hirn gebrannt. Mindestens 9 Punkte

    Oliver Peel hat gesagt…

    Hier koaliere ich mit Ingo. Das Album ist sehr komplex und lange auf der Zunge. Nicht so eingängig wie das erste, aber mit mehr Langzeiteffekt. Eine starke Band mit viel Potential.

    -8,5- Punkte

    Steffen hat gesagt…

    für mich das album des jahres. passt genau zu meiner stimmung. 10 punkte

    Volker hat gesagt…

    Für Noah müsste es Sonderpunkte geben, ansonsten ist es wie so oft bei diesen Bands, die entfernt in Belle & Sebastian Tradition stehen. Für die ersten 2-3 Songs klingt das alles so schön, danach wird es schnell schön langweilig

    6,5

    aXel hat gesagt…

    8,5

    Christoph hat gesagt…

    Es hat etwas gedauert. Mittlerweile sind sie aber bei 8,5. Vielleicht komme ich auch noch auf die 10 irgendwann. Aber nicht mehr bis zum Notenschluß. Also 8,5

    Dirk hat gesagt…

    Ich schließe mich den hohen Wertungen an - nur Volker liegt daneben.

    8,5 Punkte

    noplace hat gesagt…

    ich habe jetzt erst den langfilm zum album gesehen.
    selten hat mich etwas so berührt.

    Dirk hat gesagt…

    Stimmt, da war doch was... Ich habe den Film auch noch nicht angesehen, bin jetzt aber gespannt.

    noplace hat gesagt…

    den film findest du, wenn du nach charlie finks vimeo-account suchst. gelangst aber auch über die homepage dorthin.

    Dirk hat gesagt…

    Vielen Dank für den Tipp, aber der limitierten Version lag der Film auch als DVD bei.

    Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)