• And You Will Know Us By The Trail Of Dead - So Divided













    Obwohl das Album schon im November 2006 veröffentlich wurde, fand es bislang in diesem Forum keine Beachtung. Vielleicht finden wir ja heraus, ob etwas versäumt wurde... oder eben gerade nicht.

    So devided ist bereits das fünfte Album der texanischen Band seit Ihrer Gründung im Jahr 1993. Richtig aufmerksam wurde man in Europa zu Zeiten des Albums Source Tags & Codes 2003. Es handelte sich um das erste Major-Album der Band und ein hochgelobtes und auch erfolgreiches Werk. Mit dem Nachfolger Worlds apart haben sie sich 2005 aber wohl Welten von der Erwartungen der Hörer wegebewegt, diesen Schluss lassen zumindest die müden Verkaufszahlen zu. Eine Auflösung lag in der Luft, letztendlich entschied man sich aber für den Versuch eines Befreiungsschlags, der in Form von So divided vorliegt.

    Die Bandbreite der Songs ist in fast jeder Beziehung sehr weit. Langweilig ist die Platte also nicht. Trotz einiger Versuche habe ich einen echten roten Faden noch nicht entdecken können.

    In vielen dieser Art Musik wohl gesonnenen Leserpolls ist das Album seit der Veröffentlichung in den Top 10. Einige Kritiker überschlagen sich mit Lobeshymnen. Dieses Zitat liefert zudem m. E. eine gute Begründung, warum Musiker eher singen oder spielen sollen, statt zu reden:

    "Im Allgemeinen ist dieses Album trotz poppiger und belustigender Songs äußerst düster, auf eine gewisse Art und Weise auch ernüchternd und – man traut es sich kaum zu sagen – ehrlich. Was Sänger, Drummer und Gittarist Conrad Keely selbst hervorhebt: „Wie ich mit dieser Idee der Offenbarung gekämpft habe! Aber ein Songwriter, der sich gegen seine Songs wehrt, begibt sich auf verlorenes Terrain, wie die Chimäre, die ihre überflüssigen Köpfe besiegen will: Sie kann sich nur ins eigene Fleisch schneiden. Also ließ ich mich auf die Ehrlichkeit ein, und das Resultat stellte sich als überraschend düster heraus.“
    [...]
    Sie liefert mit „So Divided“ ein sehr persönliches Indie-Album für die Ewigkeit ab. Die Chimäre hat gelernt, sich mit sich selbst zu arrangieren, zu begreifen und dann zurück zu schlagen."
    www.cdstarts.de
  • 2 Kommentare:

    oliver r. hat gesagt…

    Die Schreiberlinge der Visions und ähnlicher Blätter bekommen bei Trail of Dead ja immer feuchte Augen und versehen die Platten der Band dann auch mit den entsprechenden Höchstnoten.

    Ich persöhnlich bleibe da etwas nüchterner und gebe Ingo Recht, wenn er sagt, daß die CD abwechslungsreich sei, aber manchmal der rote Faden etwas fehlt.

    Insgesamt ein ordentliches Machwerk, also

    -6,5- Punkte

    Ingo hat gesagt…

    Auch ich verstehe mal wieder nicht, warum es diese Band zu einem Liebling einiger Kritiker schafft. 6 Punkte

    Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)