• Vampire Weekend - Vampire Weekend




    Vampire Weekend - im Schmelztiegel New York City entstanden und über Blogs weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt geworden. Die erfreulich "frisch" klingenden Singles bewahrten mich davor, die Band zu schnell als Hype abzutun. Nun liegt das Debütalbum der Band vor und über mangelnde Aufmerksamkeit brauchen sich die vier Musiker nicht zu beschweren.

    Auf Plattentests.de stellt sich das so dar:

    [...] Es empfiehlt sich also, weiter vorne anzufangen und zunächst zu begreifen, dass Vampire Weekend vier junge Männer aus New York sind, die sich eine Liebe für Paul Simons "Graceland" teilen, während sie als gerade graduierte Collegejungs aber auch und zweifelsohne mit den Gitarrenrock-Wiederbelebungen der Strokes groß geworden sind. Ihr erstes Album versucht nun, diese beiden Welten zusammenzuführen und kommt damit bei erstaunlichen Ergebnissen raus: Es ist tagesaktueller Indiepop mit all den divahaft glitzernden, immer kurz angebunden Gitarren, die dazu gehören. Es hat aber auch Keyboards und Percussion, die dieser Musik eine bockige, stets stockende Rhythmik eintreiben, wegen der schon mal bis nach Afrika geblickt wird, um die passenden Vergleiche zu ziehen.

    Und der Musikexpress meint:

    Vampire Weekend fabrizieren ein polyrhythmisches Gebräu aus Afrobeat, New Wave und Indiepop, das so komplex wie eingängig ist, so amüsant wie hochgradig klug und durchdacht.

    Da ich mir "Graceland" nie angehört habe, kann ich zu diesem Vergleichs nichts sagen. Für mich klingt es nach einer Mischung aktueller Gitarrenbands, deren Namen ich hier nicht zu erwähnen brauche und den Talking Heads. Man wird sehen, ob diese Grundlage die Basis für eine musikalische Karriere bilden kann, für ein kurzweiliges Album (zumal es nur knapp 35 Minuten Unterhaltung bietet) sollte es aber langen.

    Das Internet bietet aber viele Möglichkeiten, sich ein eigenes Bild zu machen: Einige Songs bietet Myspace, das gesamte Album als Stream gibt es auch. Die Songs "M79", "Oxford Coma" und "Cape Cod Kwassa Kwassa" sind als kostenlose Downloads ein guter Grundstück für den Erwerb des restlichen Albums. Die Website ist nicht sehr ergiebig, aber nun ist der Link eben eingebaut.

    Video: "Mansard roof"

    Video: "A-Punk"

  • 8 Kommentare:

    oliver r. hat gesagt…

    Und im amerikanischen Spin gibt es eine Titelstory über Vampire Weekend. Das beste daran: ein Foto im Mitteltel vom Konzert in Paris als Vampire Weekend als Vorgruppe der Shins auftraten.

    Geschossen hat es: Oliver R. (auch bekannt unter dem Namen OLiver Peel) !! :)))

    oliver r. hat gesagt…

    Frisch, flott, unverbraucht und ideenreich. Etliche Hits fallen ebenfalls ab. Stutzig macht mich nur die Eingängigkeit der Lieder. Die gefielen mir auf Anhieb, sind aber nach dem circa. 10 Hördurchlauf nicht weitergewachsen. Ein Strohfeuer also?

    Das weiß ich wahrscheinlich erst Ende des Jahres. So lange will ich aber mit der Bewertung nicht warten und vergebe jetzt schon

    -8- Punkte

    Volker hat gesagt…

    klingt doch alles gar nicht so unspannend
    wenn sie jetzt noch mehr gescheite Songs hätten...

    6 Punkte

    Dirk hat gesagt…

    Ich kann den Hype nicht recht verstehen. "Mansard Roof" und "A-Punk" sind zwar gute Singles, "Walcott" hat schöne Streicher und könnte auch von Voxtrot stammen - aber sonst??
    Die Anleihen bei Paul Simons "Graceland" (Cape Cod Kwassa Kwassa", "One (Blake's Got A New Face)") sind SCHRECKLICH!

    6 Punkte

    Annette hat gesagt…

    Hätte am Anfang des Jahres ein großes Highlight werden können, jetzt nervt es durch seine Eingängigkeit leider nur noch.

    Aber gerechte -6- Punkte

    Dennis hat gesagt…

    5,5

    Ingo hat gesagt…

    Es mangelt an Substanz. 6 Punkte

    Christoph hat gesagt…

    Vollkommen überschätzte kleine Collegeband, die keinem wehtut. 5,5

    Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)