William Hut - Eternal Pieces


Vor einigen Tagen habe ich ein wenig Poor Rich Ones gehört und mich gefragt, ob nach dem von mir sehr geschätzten Album „Happy Happy Happy“ (2000) und der folgenden Compilation „Joe Maynard’s Favourites“ (2001) noch unbemerkt von mir ein Album veröffentlicht wurde. Leider nicht, auch von einer Reunion war nirgendwo die Rede. Zumindest habe ich bei meiner Recherche eine schöne Coverversion von „A Question Of Lust (Depeche Mode) entdeckt.

Jedoch stellte sich heraus, dass William Hut, Jahrgang 1973, nach der Trennung der norwegischen Band nicht aufgehört hat, Soloalben zu veröffentlichen. Sein Solodebüt „Road Star Doolittle“ (2001) hatte ich mir damals noch angehört, es war aber größtenteils akustisch gehalten und im Vergleich zum Indierock der Poor Rich Ones etwas langweilig ausgefallen.

Dabei habe ich aber gesehen, dass Hut jüngst mit „Eternal Pieces“ ein neues Album veröffentlicht hat. Der typische Falsettgesang ist noch da, auch feine Melodien und eine leicht melancholische Grundstimmung, aber die akustischen Gitarren sind größtenteils elektronischen Gerätschaften gewischen. So bewegen sich die 12 Songs - darunter mit „Where Love Takes Shape Of Democracy“ ein kurzes, an O.M.D. erinnerndes Instrumental und mit „MLK“ ein zartes Cover von U2 - zwischen indiepop und Electronica. 

Eternal Pieces“ ist digital und als LP (Black Vinyl, limitiert auf 150 Exemplare) erhältlich.


This is a wonderful album, ideal for when you simply want to unwind and let the day settle around you. Its blend of uplifting moments and softer reflections creates a comforting balance, making it just as suited to quiet evenings as it is to lazy afternoons. It’s the kind of record you return to not for drama, but for reassurance and calm.


Throughout the album, Hut balances intimate storytelling with production choices that serve the lyric, low-end heft without muddiness, tasteful string or synth swells that lift, and vocal mixes that keep the words front and center.

If you want indie pop with a cinematic spine and a human heart, Eternal Pieces rewards repeat listens. These are songs built for late-night windows, long drives, and reckoning. Play it softly at first, then give it space to breathe, as William Hut reveals himself direct, melodic, and unmistakably real.


 


 


 


 




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