• Gus Black - The Day I Realised...

















    "The Day I Realised..." beschließt Gus Blacks "Day"-Trilogie und ist noch ruhiger und intimer geraten als die beiden Vorgänger "Autumn Days" (2005) und "Today Is Not The Day..." (2008). Kein Wunder, denn der kalifornische Singer/Songwriter bezeichnet seine Platte selbst als "open love letter" und so drehen sich die Songs textlich um seine ganz persönliche Muse und die Entstehung und Entwicklung seiner Liebe zu ihr. Das Happy End wird gleich mitgeliefert, denn "The World Is On Fire" beschließt das Album mit folgenden Worten: „Hey hey hey, there’s nothing left to say/ The world is on fire and I love you, I love you“.
    Es passt auch gut dazu, dass die Platte zunächst von Tom Biller (u.a. Warpaint) im Studio aufgenommen wurde, doch Black mit dem Ergebnis nicht zufrieden war, da er die private Atmosphäre seines zu Hauses, in dem die Vorgänger entstanden, vermisste. Daher nahm er große Teile der Platte in den eigenen vier Wänden neu auf.
    In manchen Momenten erinnern Gus Black und seine Gitarre an Leonard Cohen ("No Love In Vain") oder Neil Young ("Waiting In The Cold"), auch wenn sich dieser gegen die am Ende des Songs aufziehenden Streicher sicherlich zur Wehr gesetzt hätte.
    "The Day I Realised..." ist ein durch und durch gelungenes Album, nur bei der Produktion der CDs scheint etwas nicht richtig verlaufen zu sein, denn die Reihenfolge deckt sich gleich an 4 Stellen nicht mit der in Booklet und Hülle.

    Gus Black, der auch schon Werbefilme (Nike, Mercedes Benz) und Musikvideos (Eels) drehte, plant für jeden Song des Albums einen Clip zu erstellen. Bisher sind zwei zu sehen:






    Gus Black kommt, sobald die Videos fertig sind, auch auf Tournee:

    28.04.11 München, Ampere
    29.04.11 Freiburg, Waldsee
    30.04.11 Stuttgart, Universum
    01.05.11 Köln, Luxor
    02.05.11 Hamburg, Knust
    04.05.11 Berlin, Lido
    05.05.11 Dresden, Beatpol
    06.05.11 Heidelberg, Karlstorbahnhof
    07.05.11 Münster, Gleis 22

  • 9 Kommentare:

    Volker hat gesagt…

    Geht so

    6,5

    Dirk hat gesagt…

    Von wegen! Das bisher beste Singer/Songwriter-Album des Jahres.

    8 Punkte

    Olly Golightly hat gesagt…

    Die Platte lief letzte Woche im Blue Shell vorm Ra Ra Riot Konzert und hat mich ziemlich begeistert. Punkte folgen noch.

    Volker hat gesagt…

    Dachte ich auch erst (nach den ersten 4-5 Songs). Auf Dauer war mir das aber dann eindeutig zu wenig abwechslungsreich.

    Volker hat gesagt…

    Ach so Singer/Songwriter Platten kenne ich noch nicht soo viele aus dem laufenden Jahr.
    Aber von denen die ich kenne, gefallen mir Ron Sexsmith, J. Mascis und Spaceman Spiff besser.

    Und dies hier vom neuen Mountain Goats Album

    http://www.youtube.com/watch?v=ZOVhMbjy18I

    gefällt mir besser als alles auf dem Gus Album. Allerdings wird auch hier die Qualität nicht komplett übers album gehalten.

    Dirk hat gesagt…

    Gus Black holt seine Deutschland-Termine nach:

    01.11.2011 | D- Heidelberg – Karlstorbahnhof
    02.11.2011 | D- Stuttgart - Universum
    03.11.2011 | D- Dresden – Beatpol
    04.11.2011 | D- Köln - Blue Shell
    05.11.2011 | D- Münster – Gleis 22
    06.11.2011 | D- München - Ampere
    07.11.2011 | D- Hamburg - Knust
    08.11.2011 | D- Berlin - Lido

    Olly Golightly hat gesagt…

    7 Punkte

    Julia hat gesagt…

    Das 2008er Album kann Gus Black wohl niemals mehr übertreffen. Dennoch liefert er hier gute Qualität ab.
    7,5 Punkte

    aXel hat gesagt…

    8.5 Punkte

    Die 10 besten Platten der 80er Jahre

    10. Propaganda - A Secret Wish
    9. Prince - Purple Rain
    8. R.E.M. - Lifes Rich Pageant
    7. The Smiths - The Queen Is Dead
    6. Deacon Blue - Raintown
    5. The Stone Roses - The Stone Roses
    4. The Dream Academy - The Dream Academy
    3. Frankie Goes To Hollywood - Welcome To The Pleasure Dome
    2. Talk Talk - It's My Life
    1. Marillion - Misplaced Childhood

    (ausgewählt von Volker)