• Burial - Untrue



    Platten aus dem Jahr 2007, die nicht unerwähnt bleiben sollten IV
    :

    Ich erprobe immer wieder gerne den Konsum elektronischer Musik, um dann enttäuscht festzustellen, dass sie mich meist nicht umhaut. Unkle und Gus Gus stellen zwei der wenigen Ausnahmen dar.

    "Untrue" erschien Ende 2007 und wurde an vielen Stellen gelobt. Natürlich machten mich solche Lobeshymnen neugierig. Während diese Musikrichtung auf Burials Myspace-Seite als "Hardcore / 2-step / Garage House" bezeichnet wird, findet man auch die Kategorie "Dubstep". Da habe ich wieder was gelernt.

    Was auf den ersten Blick wie ein zufälliges Durcheinander der einzelnen Spuren und Geräusche wirkt, formt sich schließlich zu Songs. So werden Beat und Bass nur mehr als Folie für großes sonisches Gefühlskino benutzt, das in erster Linie durch seine sphärischen und emotionalen Qualitäten überzeugt. Burial bannt den Alltag oder besser: die Allnacht Süd-Londons als verwaschen-graues Szenario in einen Manga gewordenen Film noir.

    (intro.de)

    Das Album wird hier als Stream angeboten.

    Video: "Ghost hardware"

    Mal sehen, ob sich mir (und / oder Euch) diese Platte unter "Laborbedingungen" öffnet. Solche Sachen klappen oft nur in Clubs, wenn überhaupt...

  • 2 Kommentare:

    Volker hat gesagt…

    Da durch obskure Veröffentlichungspolitik die Doppel-LP 4 Stücke weniger hat als die CD, warte ich mit meinem Urteil noch bis ich das komplette Werk gehört habe

    Ingo hat gesagt…

    Das mag in Clubs funktionieren, aber nicht bei mir zu Hause oder unterwegs auf den Ohren. 5,5 Punkte

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    8. 3121 (2006)
    7. 1999 (1982)
    6. The Gold Experience (1995)
    5. Dirty Mind (1980)
    4. Sign O' The Times (1987)
    3. Parade (1986)
    2. Purple Rain (1984)
    1. Around The World In A Day (1985)

    (ausgewählt von Volker)