Der Albumtitel geht direkt auf das TASCAM 388 Studio 8 zurück - ein legendäres, analoges 8-Spur-Tonbandgerät aus den 1980er-Jahren. Dieses nutzten The Coral für ihre Vintage-Produktion und ihren gewohnten Retro-Sound. Dabei stellte aber Frontmann James Skelly für die Sessions in den Kempston Street Studios in Liverpool feste Regeln auf: Alle Songs mussten komplett live im selben Raum eingespielt werden. Zudem waren maximal zwei bis drei Takes pro Song erlaubt, die Abmischungen erfolgten noch am selben Tag. Menschliche Fehler, Spielfehler und das typische Rauschen des analogen Tonbands wurden absichtlich nicht herausgefiltert, sondern als Teil des Charmes beibehalten.
Neben dem extrem rohe Aufnahmeprozess gibt es auch hinsichtlich ihres gewohnten Psychedelic-Indie-Pops Änderungen zu vermelden: The Coral ließen sich auch von anderen Genres inspirieren, die sie in ihrer Jugend auf alten Kassetten und Flohmärkten gehört hatten, beispielsweise jamaikanischer Rocksteady & Ska oder äthiopischem Jazz, der in die Rhythmen einfloss. Daher klingt „388“ so, wie ein nostalgischer Bummel über den Camden Market.
Das dreizehnte Studioalbum des Quintetts wurde überraschend am 21. Mai als CD, Kassette und LP (Black Vinyl, Yellow/Green Vinyl) veröffentlicht. Bei Metacritic ist ein Metascore von 86/100 Punkten verzeichnet.
Each song feels simple and uncluttered while simultaneously full of small details that twinkle and shine. The ever-sublime backing vocals of Powers and bassist Paul Duffy elevate the already wonderful songs, especially on the beautiful You & Me, which encapsulates the simplicity that the band have put to great effect. There are moments more plaintive on songs like Sad Girl and Here Come The Tears, but the overall feeling of the album is one of being quietly uplifted.What comes across is the joy of a band shorn of any shackles of expectation, taking the reins back for themselves. There are no multiple format signed versions aimed at maximising sales for a higher chart entry, no drip drip video single roll out to build the hype. Until today, very few people knew this was coming, only those lucky 388. The band spent just two weeks, alone in the studio, crafting songs that recaptured their early joy for simply being, a joy that is beautifully put to tape.

3 Comments
6 Punkte
AntwortenLöschenSchunkelige Kaffeehaus-Musik, die mit ihrem Bontempiorgel-Rhythmus die Füße einschlafen lässt. Wo ist die Band von Roots & Echoes und Butterfly House hin (oder verkläre ich mal wieder die Vergangenheit)?
AntwortenLöschenAch ja 5 Punkte
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