Wenn diese Plattenvorstellung online geht, haben wir auf unserer dreiwöchigen Namiarundreise schon die Kalahari und die Namib-Wüste durchquert und sicherlich zahlreiche Zebras, Antilopen, Giraffen, Löwen, Geparden und Strauße gesehen. Natürlich auch Elefanten - wenn auch wohl keiner auf einer Kugel balanciert haben wird.
„Vespers“ ist nach „Bedroom Hero“, „Pity Party“, „The Avalanche“ und „Peanuts“ bereits das fünfte Album der britischen Künstlerin, Multiinstrumentalistin und Musikproduzentin Liz Lawrence. Der Elefant auf dessen Cover steht wohl symbolisch für die unüberwindbare, „elefantengroße“ Last und die erdrückende Schwere der Trauer, die das gesamte Album durchzieht. Denn das Album entstand im Schatten einer persönlichen Tragödie, da im Jahr 2024 ihre ältere Schwester Jessie im Alter von 35 Jahren nach einem plötzlichen Unfall im Urlaub in Irland verstarb. Nach einer Phase der Trauer kehrte die Musik zu Liz Lawrence zurück und sechs Monate nach dem Verlust schrieb sie das Album in einem konzentrierten, dreiwöchigen Kreativschub. So verwundert es nicht, dass die Songs Titel wie „Where Did You Go“, „Sister“, „Heaven Didn’t Need Another Angel“ oder „Thank God For You“ tragen.
Aufgenommen wurden die 13 Titel von „Vespers“ im Spätsommer 2025 in den Vada Studios in Worcestershire, einem ehemaligen, entweihten Kirchengebäude, dessen ruhige und andächtige Atmosphäre den intimen Charakter der Aufnahmen unterstützte. Lawrence hat das Album, dessen Stil mit minimalistischem, von zarten Streichen untermaltem Folk beschrieben werden kann, komplett selbst aufgenommen und produziert.
With this in mind, and with all due respect to the musician’s sonic technicalities, Vespers is an album that you are listening to purely for the poetry. That’s not a criticism, to be clear – there’s a mesmeric quality to be found in the sheer intensity with which she communicates her words, and it’s something that the listener would be all the poorer for turning their attention away from.Of course, the very nature of grief, unfortunately, means that it’s perhaps the most universal thing that could ever exist. By the same token, the conditions of it make it that it’s hidden away, highly private, and intensely scrutinised. For that, the release of the song ‘Thank God For You’ is the final realisation of hope and contentment after the storm of sadness that has passed.Lawrence exhibits the true prime of her dominion on Vespers. She doesn’t need to be loud or overbearing about it, just simple and true to herself: this is her specific story of grief, but in doing so, she has made something entirely singular and relatable to every human being on Earth. There is no greater legacy to a lost loved one than that.(Far Out)

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