Es ist schwer, "Moon saloon" zu fassen. Da erklingen so viele Facetten, dass eine Einordnung fast unmögl...

Arc Iris - Moon saloon

 




















Es ist schwer, "Moon saloon" zu fassen. Da erklingen so viele Facetten, dass eine Einordnung fast unmöglich erscheint. Mit "Indiepop", "Kammer-Folk", "Indiefolk" und "Jazz/Swing" meinte ich der Wahrheit schon recht nahe gekommen sein. Doch es fehlte noch ein Element... schließlich machte ich es mir einfach und nannte dieses einfach "verrückt". Rückwirkend betrachtet gibt es auch eine einfachere Lösung... der Opener trägt den Titel "Kaleidoscope" und auch damit ist eigentlich alles gesagt. Hier das Video zu diesem Song:


Arc Iris wurde 2012 von Jocie Adams als Solo-Projekt gegründet. Inzwischen gehören mit Zach Tenorio Miller und Ray Belly zwei weitere Musiker zu festen Kern der Band aus Providence, Rhode Island. Vorher musizierte Adams bei The Low Anthem und trug zu deren starkem Album "Oh my god, Charlie Darwin" bei. 

Obwohl noch Americana-nah deutete das gleichnamige Debüt vor zwei Jahren bereits an, dass sich Arc Iris nicht um Erwartungshaltungen und Genregrenzen schert. Den Weg führt die Band mit "Moon saloon" nun konsequent fort. Adams' Gesang ist eine Wundertüte, die Instrumentierung steht wegen Reichhaltig- und Unberechenbarkeit diesem nicht nach. Für "Pop" ist "Moon saloon" einen Tick zu anstrengend... im bestmöglichen Sinne. Es ist bemerkenswert, dass sowohl Arc Iris als auch The Low Anthem mit ihren aktuellen Alben sehr mutig und experimentell auftreteten. Mir macht "Moon saloon" Lust auf The Low Anthems "Eyeland". "Eyeland" kam bei Dirk nicht gut an, vielleicht gefällt ihm "Moon saloon" ja eher.

"Kaleidoscope", "Lilly" und "Saturatin brain" sind meine Empfehlung für "Moon saloon".

The Irish Times:
It’s just as well, too, considering Adams’s second album under the Arc Iris banner is a joyful, freewheeling journey into chamber pop, jazz and songs that sound culled from Broadway musicals. With the help of her bandmates, she bundles those diverse elements into neat packages of uplifting, sunny-side-up songs that touch on the output of Tori Amos (Paint with the Sun), Feist (She Arose) and even Carole King (Rainy Days). 
The Line Of Best Fit:
While summer typically lends itself to instantly gratifying earworm jams and barren release schedules, in Moon Saloon, Arc Iris have served us an album entirely unconcerned with nascent fads and just as heavy on challenge as it is reward.

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