Platten vor Gericht
  • Startseite
  • Endstand
    • 2024
    • 2023
    • 2022
    • 2021
    • 2020
    • 2019
    • 2018
    • 2017
    • 2016
    • 2015
    • 2014
    • 2013
    • 2012
    • 2011
    • 2010
    • 2009
    • 2008
    • 2007
    • 2006
    • 2005
    • 2004
    • 2003
  • Revisionen
    • Pet Shop Boys
    • My Bloody Valentine
    • Suede
    • Radiohead
    • Depeche Mode
    • Oasis
    • Blur
    • The Verve
    • The Clash
    • Massive Attack
    • The Cure
    • Talk Talk
    • a-ha
    • Smashing Pumpkins
    • U2
    • Morrissey












Noch etwas, um prima auf seine eigenen Schuhe zu glotzen: das neue Mogwai Werk. Ihr Manager, Alan McGee, berichtet von „the greatest art rock record I’ve been involved in since My Bloody Valentine’s Loveless“. Was er sonst noch über Loveless zu sagen hat und was seine Creation Records Top Twelve sind schreibe ich in einem Kommentar. Wer My Bloody Valentine nicht kennt, sollte dies schnellstens nachholen: MBV sehen (To Here Knows When) und hören (Only Shallow).

Aber zurück zu Mogwai: Folk Death 95












The Morning After Girls sind keine Girlband, sondern vier Jungs und ein Mädchen aus Melbourne, Australien. Ihre Musik wird auf deren Homepage, die zahlreiche Audios und Videos bereit hält, wie folgt beschrieben: „it’s elegantly wasted psychedelic pop fuzzy rock with obligatory raucous and anguished vocals that retain a smoldering edge“.
„New-shoegazing“ für Freunde von Black Rebel Motorcycle Club, My Bloody Valentine oder Spiritualized.

Straight thru you
Hi-skies












Uh alte Männer, die noch dazu richtig affig aussehen, braucht das nach Yello noch irgendwer?
Ok ok, ich gebe zu, ich habe mich nur an die Platte rangetraut auf Grund von The Ark-Namedropping auf www.plattentest.de und das was ich von dieser Symphonie-Rockgitarren-Glam-Melange bisher gehört habe klang gar nicht mal so übel (darf es auch nicht, da die Ebay-Chancen hier erheblich geringer sein dürften als bei Two Gallants), wenn auch vielleicht in großen Happen genossen möglicherweise etwas nervig.
Aber kleine Bissen sollen ja eh viel gesünder sein, insofern....

ganz kleiner Happen
Die Grafik "http://images-eu.amazon.com/images/P/B0009SQ3XG.01.LZZZZZZZ.jpg" kann nicht angezeigt werden, weil sie Fehler enthält.

And now to something completely different
- Kanada: ok klingt gut - ganz hip zur Zeit, viele interessante neue Musik
- Broken Social Scene: ohje klingt übel, nahezu unhörbare Musikkonstruktionen, die leider in jeder Minute genau diese Konstruktion deutlich vermitteln.

Nun also Jason Collett, ein Kanadier, der nicht nur Teil dieses musikalisch aufstrebenden Landes, sondern auch Teil von Broken Social Scene ist, aber mein Gott, wer in Kanada ist das nicht, und warum sollte bei so vielen Mitgliedern nicht eins dabei sein, das Solo viel besser klingt, vor allem weil man da ja dann sicher ein ganz andres Feld beackern möchte.
Hier klingt ziemlich viel nach Westcoast, nach Strand und/oder Highway und mit "We all lose one another" hats auch noch den besten Jayhawks Song seit Jahren (auch wenn das nur für mich ein Prädikat ist)

We all lose one another ... and more
Die Grafik "http://images-eu.amazon.com/images/P/B000C848BW.03.LZZZZZZZ.jpg" kann nicht angezeigt werden, weil sie Fehler enthält.

Clearlake sind zurück - und wie! Auch wenn sie wahrscheinlich ausser mir nur kaum einer vermisst hat. Das Ganze klingt merklich rockiger, treibender, als auf dem ebenfalls schon sehr gelungenen Vorgänger. Das Morrisseyhafte ist dabei etwas aud der Strecke geblieben, zu Gunsten einiger hymnischer Songs und dem vielleicht jetzt schon traurigsten Song des Jahres "Dreamt that you died" und damit dem Nachfolger für Deat Cab for Cuties fantastischen "I will follow you into the dark".

nicht durch die Mundharmonika abschrecken lassen

und eine noch nicht voll instrumentierte Demo-Version von "Finally free"
Die Grafik "http://images-eu.amazon.com/images/P/B000EBG08Q.03.LZZZZZZZ.jpg" kann nicht angezeigt werden, weil sie Fehler enthält.

Damit zurück in heimische Gefilde und zum zweiten Album von Kajak, die ja mit "Landluft" von ihrem Debut so einen kleinen Indie-Hit (zumindest bei mir) hatten.
Das neue Album nun klingt bei dem was ich bisher gehört habe etwas weniger elektronisch als der Vorgänger und in manchen Passagen fast mehr nach Die Sterne als Die Sterne selbst auf ihrem letzten etwas verkorksten Album. Mal sehen wie sich der Gesamteindruck entwickelt

erster Eindruck

zweiter Eindruck
Die Grafik "http://images-eu.amazon.com/images/P/B000E5N0N0.03.LZZZZZZZ.jpg" kann nicht angezeigt werden, weil sie Fehler enthält.

Und damit zum Hype der Stunde:
Die erste Band die nicht aus dem Saddle Creek Dunstkreis kommend, auf Saddle Creek veröffentlicht und besser sein soll als so einiges was Bright Eyes auf ihren letzten beiden Alben drauf hatte, das klingt ja a) gar nicht mal so schlecht und b) dann doch etwas sehr utopisch - wie gut bitteschön müsste dann diese Platte sein? Aber gleich auf solche Superlativen liest man dann was von erdigem Bluesfolkrock und den White Stripes, was das ganze nicht nur relativiert, sondern einen im wahrsten Sinne des Wortes wieder erdet und auf den Boden der Tatsachen zurückholt.
Aber da man ja offen ist für vieles und vielem eine Chance geben möchte und gleichzeitig son Hype-Zeug bei Ebay ganz gut zu vertickern ist, will man ja nicht so sein ... Also schaun wir mal...

z.B. dieses
Die Grafik "http://images-eu.amazon.com/images/P/B000BRP3ZE.03.LZZZZZZZ.jpg" kann nicht angezeigt werden, weil sie Fehler enthält.

Schweden die Dritte (und vorerst letzte) im doppelten Sinne .
Diesmal wieder aus dem Hause Labrador, was ja per se schon mal nichts Schlechtes erwarten lässt. Auch hier wird POP großgeschrieben, aber vor allem auch sehr vielfältig und immer wieder mit kleinen und großen elektronischen Schlenkern versehen.

hier
und hier
Die Grafik "http://images-eu.amazon.com/images/P/B000BVXBYU.03.LZZZZZZZ.jpg" kann nicht angezeigt werden, weil sie Fehler enthält.

Und weiter gehts im hohen Norden, mit einem Neuzugang im Haus TAPETE-Records, die ich ja immer mal wieder für einige deutsche Bands schätzen gelernt habe (wo bleibt eigentlich der Zweitling der Paul Dimmer Band?). Hier nun also die erste schwedische Band (wenn mich nicht alles täuscht) im Stall, insgesamt etwas garagiger als die bisher von uns vorgestellten Schweden, aber nichtsdestotrotz mit einigem Charme

-> zur Tapete
Die Grafik "http://images-eu.amazon.com/images/P/B000BM3Y8M.03.LZZZZZZZ.jpg" kann nicht angezeigt werden, weil sie Fehler enthält.

Und nun endlich wieder nach Schweden, zugegebenermaßen mit einer CD, die dort schon im Jahr 2004 erschien, bei uns allerdings wie so oft mit einiger Verspätung gerade erst veröffentlicht wurde, was der Frische und der Qualität dieses Albums jedoch keinen Abbruch tut. Am besten geniesst man diese wunderschön stimmungsvolle Songwriterin-CD in Kombination mit ihrer 2005 erschienen "Shoreline"-EP

Die Grafik "http://images-eu.amazon.com/images/P/B0009UWZUO.01.LZZZZZZZ.jpg" kann nicht angezeigt werden, weil sie Fehler enthält.

die neben dem namengebenden Titelsong ausserdem noch 4 wunderschöne Cover-Versionen einiger eigentlich für mich bis dato nicht mehr hörbaren Songs enthält( "Little lies", "When tomorrow comes") - Ganz groß

hier zu hören und zu sehn












Lassen wir doch Isobel Campbell (Ex-Belle & Sebastian) zu ihren Duetten mit Mark Lanegan (Ex-Screaming Trees bzw. Queens Of The Stone Age) selbst zu Wort kommen:
„His voice is rough and lot of people say mine is angelic. It’s the two sides of the coin, really. That’s how we both always looked at it. It’s very unlikely. It’s a very feminine/masculine thing as well.
I was going for an old-school kind of approach. I’d been listening a lot to the American Recordings by Johnny Cash and I’m a huge, huge fan of Lee Hazlewood and Nancy Sinatra. It’s kind of sunbleached and psychedelic, with a little bit of folk or country.“
Sie sagt doch alles, oder?

Deus Ibi Est
The False Husband
Do You Wanna Come Walk With Me


Und hier gibt's nochmal Indietronic: Luca di Mira, hauptberuflich Keyboarder bei Giardini di Mirò, beschert uns ein Solo-Album. Dort "strahlt alles im gebrochenen Licht dezent-melancholischer Schönheit. Schon der “Song For Beginning” ist pure Anmut, reiner Pop im besten Sinne." Zumindest wenn man Karsten Zimalla von der Westzeit glauben mag.

Song For Beginning


Da kommt schon die nächste Band um die Ecke, die uns mit rockigen Klängen zum Tanzen auffordern möchte. Und das wird dem wissenschaftlichen Trio aus New York mit Sicherheit gelingen. Wenn hier nicht der Killers-Vergleich angebracht ist, wo dann?

We Are Scientists

Nobody Move, Nobody Get Hurt
The Great Escape


A propos Stereolab: am 03. März erscheint ein neues Album von Laetitia Sadler und Tim Gane. Allerdings fasst es "nur" Songs zusammen, die im letzten Jahr als limitierte 7"s erschienen sind. Daher ist es wohl für unsere Liste uninteressant. Aber nur für die Liste.

Interlock
Visionary Road Maps
Excursions Into "Oh, A-Oh"












Patrick Zimmer ist finn. und Dirk ist vergesslich. Denn The Ayes Will Have It! ist bereits im August 2005 erschienen und die Vorstellung des Albums kommt erst jetzt. Natürlich nur, weil es sich hier nicht um ein Sommer-, sondern um ein Winter-Album handelt. Wie gut, wenn man um keine Erklärung verlegen ist. Wie gut, wenn man sich mittlerweile 3 Videos (The Wrong Side; No, I’m Not; Electrify) ansehen kann. Wie gut, wenn schon so Vieles geschrieben wurde, das man hier zitieren kann:
(...) Unter dem Pseudonym finn. lässt er auf seinem zweiten Album ganz altmodisch die Geigen schwelgen, aber auch hochmodern die Elektronik knuspern, er komponiert Rhythmen, die wirken, als müssten sie sich kurz vorm Erfrieren durch die Eiswüste schleppen, und hüllt die dazugehörigen Harmonien in erhabenes Moll. (Die Zeit)

(...) und lässt an Spaziergänge mit der Geliebten unter Bindfäden von Regen denken. (Saiten, Schweiz)

(...) melancholische Popmusik voller Wärme und mit atmosphärischem Gespür. Auf seinem zweiten Album schafft FINN erneut ein ganz eigenes Klanguniversum aus sanft pulsierenden Beats und düster vibrierenden Synthesizern, getragen von einer zerbrechlich sanften Stimme. (FAZ)

(...) Zu diesem Album möchte man die bunten Blätter fliegen sehen, den Regen als dicke Tropfen gegen die Scheiben prasseln hören, den Wind über das Dach peitschen wissen. (Alternativenation.de)

(...) Meine Güte, was für ein großartiges Album! (SPEX)












Die Presseinfo beginnt mit der kurzen Geschichte, dass diese Band auf einer Tournee Probleme mit der Einreise nach Kanada hatten, da das Visum für Ms. John Soda fehlte. Doch dieses „Missverständnis“ war schnell geklärt, denn Ms. John Soda sind Stefanie Böhm und Micha Acher (The Notwist).
Mit Notes And The Like erscheint am 03.03.06 nach No P. Or D. (2002) - und der While Talking EP (2003) - das zweite Album der Band auf Morr Music, das allen Indietronic-Freunden und Fans von The Notwist, Lali Puna und deren Labelmates ans Herz gelegt wird.

Was sagt die Presseinformation noch?
„Notes And The Like ist ein Songwriteralbum geworden. Laut und leise, warm und wach. Unverstellt und nah, die Stimme, die Melodiebögen von Stefanie Böhm. Drumherum sich umgarnende Bassgitarren, sorgsam geschichtete Perkussionsgeräusche, Synthesizer, ein Streichquartett, ein zartes Vibrato, ein Glockenspiel. "A Million Times" beginnt als kammermusikalischer Ausflug, schweigend, schwelgend. Und es zeigt, wie weit Ms. John Soda auf diesem, ihrem zweiten Album gegangen sind. Weit und doch nah bei sich selbst. Intim nah in vielen Momenten. Heimelig und unheimlich zugleich.“


Ein mächtig großer Aufkleber auf der Hülle verspricht uns folgendes: For Fans Of The Killers, Interpol, The Faint & Depeche Mode. Schade - denn dieser mächtig große Aufkleber verhindert den freien Blick auf das wunderschöne Artwork von Loretta Varga. Zum Glück kann man sich dieses aber auch auf der Homepage der Künstlerin ansehen. Also: For Fans Of The Killers, Interpol, The Faint & Depeche Mode. Ja. Aber auch elektronischer. Und rockiger. Und 80er. Und noisepoppiger. Und britpoppiger. Ganz schön munterer Stilmix, den uns das Quartett aus Long Island hier präsentiert (nur The Game und Paper Cliché sind vom aktuellen Album).












Auch wenn Thees sich mehr im Singen übt, einen Vokalkampfwettbewerb mit Dehnen und Strecken betreibt er immer noch. Das ist ja auch ein Markenzeichen. Gewollt. Ein guter Sänger ist er nicht, nie gewesen. Dafür gelingen ihm aber immer wieder wunderbare Texte. Großartige auf "Hinter all diesen Fenstern", leider nicht immer so gelungene auf "Buchstaben über der Stadt". Joachim Hentschel im aktuellen Rolling Stone hat schon recht, dass sich hier gelegentlich der gefühlige Grieche Pathos einschleicht: "Ich sage die Sonne scheint so oder so, die Wolken entscheiden ob du sie siehst". Das mag ein Ausdruck der glücklichsten Phase in Thees Leben sein, sieht man mal vom Weltpokalsiegerbesiegermoment ab, doch wirkt es eher platt gegenüber dem Entrückten auf dem Vorgängeralbum. Das gilt vor allem für den Text der obligatorischen Schlusshymne, hier also "Geigen bei Wonderful World". "Walter & Gail" z.B. ist in den Linernotes deutlich besser beschrieben als im eigentlichen Song. Tatsächlich ist er ohne das Booklet gelesen zu haben, kaum nachzuvollziehen. Und neben Booze Cruise ist so ziemlich alles andere lustiger als "Ihre Katze heißt Links, die andere Rex". Und auch bei "Stadt mit Loch" muss ich widersprechen, dass 97% sich nicht getraut hätten, es zu singen bzw. 3% darauf nicht gekommen wären. Denn mindestens 51% hätten erkannt, dass das einfach eine furchtbar langweilige Metapher ist. Der dazugehörige Song "New York" ist dennoch einer der besten auf dem Album.
Musikalisch haben sich Tomte sicherlich entwickelt. Ausdruck dessen sind "So soll es sein" und "Norden der Welt" (möglicherweise auch mit der Zusammenarbeit für die Hansenband zu erklären, dass ich hier kettcarsche Züge bemerke).
Die Messlatte des Vorgängeralbums lag sehr hoch und konnte im ersten Versuch nur gerissen werden. Dennoch ist es ein gutes Album mit (auch sprachlich) wunderschönen Momenten. 7,5 Punkte.

Ich sang die ganze Zeit von dir












Die fünf Damen aus Vancouver, Kanada, orientieren sich musikalisch stark an den 80ern: The Cure, Siouxsie and The Banshees und The Smiths können hier als Eckpunkte genannt werden, vor allem, da Katie Sketchs Stimme doch sehr an Morrissey erinnert. Das Debutalbum von The Organ erschien in ihrem Heimatland bereits 2004 und ist nun endlich auch bei uns zu haben. Wer also nach über 10 Jahren das Elastica Album nicht mehr hören kann, der greife doch bitte zu Grab That Gun.
Ob die genannten Vergleiche stimmen, kann man entweder Ende April auf deutschen Bühnen oder hier selbst überprüfen:

Brother

Love, Love, Love

Memorize The City












Leaves, eine isländische Band, bei der es sich weniger um Feen, Elfen und sphärische Sounds, also um Melodien, Rock und Bombast dreht. Das Debut Breathe aus dem Jahre 2002 landete bei Platten vor Gericht mit einem Schnitt von 7,000 auf Platz 72. Vier Jahre haben sie sich nun Zeit gelassen, um dieses Ergebnis zu verbessern – ob das gelingt?
Wer gerne Doves, Coldplay und Elbow hört, könnte auch Gefallen an The Angela Test von Leaves finden.


This four piece Richmond band exhibits a talent and grace well beyond their years. After the release of two stellar EP's, Gregor Samsa delivers their much anticipated debut full length. 55:12 is an eight song journey submerged in dreamy, multi-layered atmospherics. The band blurs the lines of ambient and indie, from heavy and dark one moment to hushed and serene the next, all while angelic guy/girl vocals drift overhead. Gregor Samsa is Champ Bennett, Nikki King, Jason Laferrera and Billy Bennett.

preview some of the tracks from 55:12

Vielen Dank an Dirk, daß er mich auf dieses Album aufmerksam gemacht hat. VÖ ist der 6. März.

Das meiner Meinung nach schönste Lied des Albums:
Young & Old

Und hier noch schnell Gregor Samsas MySpace-Seite:
http://www.myspace.com/gregorsamsamyspace


eigentlich wollte volker ja die cd hier präsentieren. allerdings scheint er es irgendwie vergessen zu haben ;-)

moonpigs


Schauen wir nochmals auf unser Nachbarland im Norden: Dänemark. Mew schenken uns ein Album, das sich vom Pathos her nicht hinter dem aktuellen Album ihrer Landsmänner Carpark North verstecken muss. Irgendwo las ich, daß es wohl so klingen müsse, wenn Muse ein Alan Parsons-Tribute aufnehmen würden. Urteilt selbst:

Apocalypso
Why Are You Looking Grave?
Neuere Posts Ältere Posts Startseite

Letzte Kommentare

Widget by ReviewOfWeb

Beliebte Vorstellungen

Urteilsverkündung durch Ingo (2025)

  Einige alte Bekannte, überraschende Comebacks, Neuentdeckungen und ein tolles Album von The Reds, Pinks and Purples. Ein recht "normales" Jahr, zumindest musikalisch.    1.  Car Seat Headrest - The scholars   2.  Deftones - Private music   3.  Sprints - All that is over   4.  Other Lives - Volume V   5.  Kae Tempest - Self titled   6.  Murder Capital - Blindness   7.  Sivert Høyem - Dancing headlights    8.  Sharon Van Etten & The Attachment Theory - Sharon Van Etten & The Attachment Theory   9.  Anna von Hausswolff - Iconoclasts 10.  Turnstile - Never enough 11. Kathryn Joseph - We were made prey 12. Suede - Antidepressents 13. Pulp - More 14. Matt Berninger - Get sunk 15. Yungblud - Idols 16. Perfume Genius - Glory 17. These New Puritans - Crooked wing 18. Nation of Language - Dance called  memory 19. The Reds, Pinks and Purples - The past is a garden I nev...
Bild

Urteilsverkündung durch Oliver (2025)

  Na bumm! In meiner diesjährigen Top 10 tummeln sich fünf Künstler:innen aus Österreich und Deutschland. Außerdem zwei Britpop-Bands der ersten Stunde. Ganz oben auf dem Treppchen landet allerdings orchestrale Americana-Psychedelia. Hier meine 30 Lieblingsplatten 2025:   1. Other Lives – Volume V 2. Betterov – Große Kunst 3. Alicia Edelweiss – Furie 4. Tristan Brusch – Am Anfang 5. Suede – Antidepressants 6. Matt Berninger – Get Sunk 7. Pulp – More 8. Tocotronic – Golden Years 9. Naked Lunch – Lights (And A Slight Taste Of Death) 10. Floodlights – Underneath 11. Tom Hickox – The Orchestra Of Stories 12. Dear Boy – Celebrator 13. Blindness & Light – I Dreamt I Had Insomnia 14. Massage – Coaster 15. The Telephone Numbers – Scarecrow II 16. The Reds, Pinks & Purples – The Past Is A Garden I Never Fed 17. The Laughing Chimes – Whispers In The Speech Machine 18. Ceylon Sailor – Here We Lie 19. Club 8 – Seasonal Echoes 20. Ólafur Arnalds & Talos – A Dawning 21. Federico...
Bild

Urteilsverkündung durch Dirk (2025)

2025 tauchten erstaunlich viele „Britpop“-Bands in meinen Top 30 auf: Suede, Pulp, The Charlatans, Rialto oder The Divine Comedy . Nächstes Jahr dann mit dem neuen Album von Oasis auf Platz 1. Zu vielen weiteren alten Bekannten ( Tunng, CocoRosie, Arcade Fire ) und Wiederholungstätern der letzten Jahre ( Kathryn Joseph, Tom Hickox ) gesellen sich auch einige Neuentdeckungen ( Dressed Like Boys, Highspire, Kopium, Heartworms ) sowie Bands, die mich mit ihren aktuellen Alben noch mehr überzeugten als zuvor schon ( Just Mustard, Sprints, Nation of Language, Self Esteem ). Insgesamt sieht die Liste mit meinen 30 Lieblingsplatten 2025 so aus:  1. Just Mustard - We Were Just Here 2. Tunng - Love You All Over Again 3. Sprints - All That Is Over 4. Dressed Like Boys - Dressed Like Boys 5. Suede - Antidepressants 6. The Divine Comedy - Rainy Sunday Afternoon 7. Pulp - More 8. The Raveonettes - Pe’ahi II 9. Tom Hickox - The Orchestra Of Stories 10. CocoRosie - Little Death Wishes 11. Highsp...
Bild

Urteilsverkündung durch Volker (2025)

Was sich in den beiden Vorjahren abzeichnete setzt sich auch dieses Jahr (leider) fort. Immer weniger Zeit, immer weniger Platten gehört, was dazu führte, dass ich dieses Jahr tatsächlich Probleme hatte eine Top30 zusammen zu bekommen, da man in so einer Liste ja nicht mit Alben um die Ecke kommen möchte, die man nur so lala findet. Und ebenfalls wie in den Vorjahren liste ich dann Musik, die hier sonst eher nicht so gehört wird. Americana/Country/Singer-Songwriter und auch dem ein oder anderen Künstler, der wahrscheinlich durchaus mal im Radio läuft. Und was aus Österreich ist sogar auch dabei und eineinhalb mal Prog-Rock. Jason Isbell – Foxes In The Snow Lukas Nelson – American Romance Noah Cyrus – I Want My Loved Ones To Go With Me Herrenmagazin – Du Hast Hier Nichts Verloren Counting Crows – Butter Miracle, The Complete Sweets Provinz – Pazifik Joris – Zu Viel Retro Amanda Shires – Nobody's Girl Conan Gray - Wishbone Rosalia - Lux Comet Gain – Letters To Ordinary Outsiders Car ...
Bild

Momma - Welcome to My Blue Sky

Wer Momma sagt, muss auch 90er sagen. Das Duo aus Brooklyn hat sich mit dem letzten Album Household Name in die Herzen all derer gespielt, die bei den Breeders, Veruca Salt oder Liz Phair sofort feuchte Augen bekommen. Mit „ Welcome to My Blue Sky “ gehen Etta Friedman und Allegra Weingarten den eingeschlagenen Weg konsequent weiter, polieren aber die Produktion ordentlich auf. Der Schrammel-Faktor ist auf dem vierten Album einer gewissen Grandezza gewichen. Das klingt alles sehr kontrolliert, sehr bewusst und stellenweise verdammt eingängig. Momma haben das Talent, Riffs zu schreiben, die so vertraut klingen, als hätte man sie schon 1994 auf MTV in der Heavy Rotation gesehen, ohne dabei wie eine reine Coverband zu wirken. Die Dual Vocals sitzen perfekt, die Melodien bohren sich tief ins Ohr. Kritisch könnte man anmerken, dass die Ecken und Kanten, die den Slacker-Charme der Vorgänger ausmachten, hier ein wenig glattgeschliffen wurden. „Welcome to My Blue Sky“ ist eher ein entspannter...
Bild

Kent - Då Som Nu För Alltid

Es führt kein Weg dran vorbei, weder verschweigen noch ignorieren funktioniert, also müssen wir uns der Tatsache stellen: „Då Som Nu För Alltid“ ist das zwölfte und letzte Album von Kent . Wenn ich dieser traurigen Tatsache schon ins Auge sehen muss, dann ist heute ein guter Tag dafür, denn ich steige in einen Flieger in die schwedische Heimat der Band. Eigentlich bin ich dann einige Monate zu früh in Stockholm, denn die Abschiedstournee von Kent findet erst in den letzten Monaten des Jahres statt - leider nur in Skandinavien und die Tickets waren schneller ausverkauft, als dass ich einen winterlichen Konzertreise-Entschluss fassen konnte. Warum nur Skandinavien? Ein Blick auf die Chart-Platzierungen von „Då Som Nu För Alltid“ gibt die Erklärung: Dänemark #13, Finnland #3, Norwegen # 5 und Schweden #1. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als in der nächsten Woche die neu aufgelegten Schallplatten von Kent in Stockholm zu kaufen und Konzerte von Sigu...
Bild

Endstand 2025

1. Suede - Antidepressants (8,429) 2. Other Lives - Volume V (8,375) 3. Pulp - More (8,214) 4. Matt Berninger - Get Sunk (8,200) 5. Tom Smith - There Is Nothing In The Dark Which Isn't There In The Light (8,200) 6. Betterov - Große Kunst (8,125) 7. Tocotronic - Golden Years (8,000) 8. The Murder Capital - Blindness (8,000) 9. Sprints - All That Is Over (8,000) 10. Ólafur Arnalds & Talos - A Dawning (7,900) 11. Kathryn Joseph - We Were Made Prey. (7,875) 12. Tristan Brusch - Am Anfang (7,833) 13. Heartworms - Glutton For Punishment (7,833) 14. Dressed Like Boys - Dressed Like Boys (7,800) 15. Florence + The Machine - Everybody Scream (7,750) 16. These New Puritans - Crooked Wing  (7,750) 17. The Dears - Life Is Beautiful! Life Is Beautiful! Life Is Beautiful! (7,750) 17. The Slow Readers Club - Out Of A Dream (7,750) 19. Arcade Fire - Pink Elephant  (7,750) 20. Beirut - Study Of Losses (7,700)
Bild

Tristan Brusch - Am Anfang

Die aktuellen Top 5 der deutschsprachigen Platten des Jahres 2025 sehen aktuell so aus: 1. Tocotronic - Golden Years 2.  Drangsal - Aus keiner meiner Brücken die in Asche liegen ist je ein Phönix emporgestiegen 3. Die Zärtlichkeit - Popsongs 4. ClickClickDecker - Wir waren schon immer da 5. Hotel Rimini - Gefährdete Arten Daran möchte der 37-jährige Tristan Brusch nun mit seinem fünften Album „Am Anfang“ etwas ändern, vor allem, da er zuletzt mit „ Am Wahn “ (2023) nicht nur bis auf Platz 67 der deutschen Albumcharts kommen konnte, sondern auch 8,125 Punkte und Platz 5 bei Platten vor Gericht einheimste.  Bereits im Frühwinter 2024 war „Am Anfang“ innerhalb von rund zwei Wochen von Brusch, dem Produzenten Olaf Opal und den Musikern Felix Weicht (Bass), Timon Schempp (Schlagzeug) und Friedrich Paravicini (Streicher) eingespielt. „Am Anfang“ ist der finale Teil der rückwärts erzählten, dunkelromantischen Am-Trilogie und die erste Veröffentlichung auf Bruschs Wasser & Licht L...
Bild

Biffy Clyro - Futique

  Knapp zehn Jahre wurde Biffy Clyro hier vor Gericht ignoriert. Doch nach " Ellipsis " hat die Band nur drei Alben zu Stand gebracht. So viel können wir also nicht verpasst haben. Mit "Futique" lieferte sie aber dieses Jahr eine Rockplatte ab, die erwähnt gehört. Außerdem war Volker in der Vergangenheit ein Fürsprecher der Band. Vielleicht lockt ihn diese Vorstellung ja mal wieder von seiner berühmten Couch .  Seien wir ehrlich: Wer Biffy Clyro Anfang der 2000er für ihren unvorhersehbaren, vertrackten Schrammel-Prog geliebt hat, muss heute tapfer sein. Die Schotten sind im Jahr 30 ihrer Bandgeschichte endgültig die Könige des Stadionrocks. Auf ihrem zehnten Album „Futique“ versuchen sie gar nicht erst, die nackte Wut von „The Vertigo of Bliss“ zu reanimieren. Stattdessen veredeln sie ihren Breitwand-Sound in den legendären Berliner Hansa Studios mit einer Prise kühler Eleganz. Das Ergebnis ist ein handwerklich perfekter Spagat zwischen Gestern und Übermorgen. Ja, ...
Bild

Betterov - Große Kunst

Die aktuellen Top 5 der deutschsprachigen Platten des Jahres 2025 sehen aktuell, wie gesagt, so aus: 1. Tocotronic - Golden Years 2.  Drangsal - Aus keiner meiner Brücken die in Asche liegen ist je ein Phönix emporgestiegen 3. Die Zärtlichkeit - Popsongs 4. ClickClickDecker - Wir waren schon immer da 5. Hotel Rimini - Gefährdete Arten Daran möchte auch der 31-jährige Manuel Bittorf aka Betterov nun mit seinem zweiten Album „Große Kunst“ etwas ändern, vor allem, da er zuletzt mit „ Olympia “ (2022) nicht nur bis auf Platz 5 der deutschen Albumcharts kommen konnte, sondern auch 7,875 Punkte und Platz 13 bei Platten vor Gericht einheimste.  Während Tristan Brusch sich für sein neues Album gegen eine weitere Zusammenarbeit mit Tim Tautorat (Annenmaykantereit, Olli Schulz, Provinz) entschied, blieb Betterov seinem Produzenten treu. „Große Kunst bietet in knapp 46 Minuten 17 Songs, darunter jedoch fünf instrumentale Miniaturen (Overtüre, drei Intermezzi und Epilog) und ist als CD u...
Bild

Gerichtsakten durchsuchen

Labels

Acapella Afrobeat Alternative Alternative Rock Ambient Americana Argentinien Art Pop Art Rock Artpop Artrock Australien Avant-Pop Avantgarde Baroque Pop Bedroompop Belarus Belgien Bermuda Blackgaze Bluegrass Blues Bolivien Brasilien Britpop Cantautore Chanson Chile Coldwave College Rock Comedy Costa Rica Country Dance Dänemark Dark Wave Dark-Pop Deutschland Deutschland Premiere Disco Downtempo Dreampop Drone Dub Dubstep Easy Listening Electro Electronic Electronica Electropop Elektro Elektro-Pop Elektronik Elektropop Elektrorock Emocore Endstand England Estland Experimental Färöer Finnland Folk Folk-Punk Folklore Folkpop Folkrock Folktronic Frankreich Freak Folk Funk Garage Rock Glam Rock Gospel Goth-Pop Gothic-Rock Griechenland Grunge Hardcore Hip Hop House Indie Indiecountry Indiefolk Indiepop Indierock Indietronic Industrial Instrumental Irland Island Israel Isreal Italien Italopop Jangle Pop Janglepop Japan Jazz Jazzpop Kammerfolk Kammerpop Kanada Krautrock Kroatien Libanon Liedermacher Listening Session Lo-Fi Mali Mauritius Metal Minimal Techno Mixtape Mod NDW Neuseeland New Age New Wave Niederlande Noise Noise Pop Noisepop Nordirland Northern Soul Norwegen Nouveau Wave Österreich Polen Pop Pop-Noir Portugal Post-Dubstep Post-Folk Post-Hardcore Post-Punk Post-Rock Postpunk Postrock Power Pop Powerpop Prog-Rock Progressive Rock Psychdelic-Pop Psychedelia Psychedelic Pop Psychedelic Rock Punk Punk Rock Punk-Pop Punkpop Punkrock pv PVG R'n'B R’n’B R&B Rap Reggae Remix Revision Rock Roots Rumänien Russland Schlager Schottland Schweden Schweiz Scottland Shoegaze Singer/Singwriter Singer/Songwriter Sixties Pop Ska Slacker Rock Slider Slowcore Softrock Sophisti-Pop Soul Soundtrack Space Rock Spacegaze Spanien Spoken Word Stoner Rock Südafrika Surf Pop Surfpop Swing Synth Rock Synth-Pop Synthpop Synthrock Techno Tex-Mex Top Of The Blogs Tribute Trip Hop Tschechische Republik Twee UK Ungarn Urteilsverkündung Urteilsverkündung Dirk Urteilsverkündung Ingo Urteilsverkündung Oliver Urteilsverkündung Volker USA Wales Weirdo Weltmusik Zeitgenössische Klassik

Besucher

Empfohlene Vorstellung

Endstand 2024

Bild

Über Platten vor Gericht



Neue Platten vorstellen, individuelle Urteile fällen und am Ende das Album des Jahres küren.

Kontakt

  • Nachricht per E-Mail senden
  • Seiten

    • Startseite
    • Impressum & Datenschutz

    Designed by OddThemes | Distributed by Blogspot