Sofia Härdig - And the street light leads to the sea






















Während ich mir "And the street light leads to the sea" anhörte prüfte ich mehrfach, ob mein mp3-Player nicht eigenmächtig in den PJ Harvey Ordner gesprungen ist. Zumindest hätte ich das Gerät für seinen Geschmack gelobt.

So kann ich mich aber darüber freuen, ein richtig gutes Album empfehlen zu können. Die Schwedin Sofia Härdig musiziert schon einige Jahre. Außerhalb ihrer Heimat nahm davon aber kaum jemand Notiz. So konnte die Musikerin ungeniert aus dem eigenen Pool schöpfen und acht ihrer Songs neues Leben einhauchen. Vervollständigt wurde das Werk dann durch zwei Remixe. Das hört sich alles nach Recycling an, klingt aber fast durchgängig umwerfend. Wie eine wütende PJ Harvey in ihrer Post Punk-Phase, die mit Electro und Trip Hop liebäugelt. Ich kann keine Titel empfehlen, das gesamte Album ist stark. 

Das Video zu "Streets":


"Closed eyes":


Nordische Musik meint:
Es röhrt und raunt, dröhnt und zischt: Sofia Härdig und ihre Band klingen nicht mehr wie PJ Harvey, sondern streckenweise eher wie Sonic Youth... diese Gitarren! Und wenn der Blues so richtig kracht, kommt einem vielleicht mal wieder Mark Lanegans Meisterstück »BUBBLEGUM« in den Sinn.

Kommentare:

Olly Golightly hat gesagt…

Sehr gute Platte. 7,5 Punkte

Dirk hat gesagt…

Für Fans der frühen PJ Harvey interessant. 6 Punkte

Ingo hat gesagt…

7,5 Punkte

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