Amy Macdonald - Under Stars




















10 Fakten zum neuen Album von Amy Macdonald:

1. Mehr als 4 Jahre und 8 Monate - so lang mussten Fans von Amy Macdonald bisher noch nicht auf ein Album von ihr warten. „Under Stars“, das vierte Album nach „This Is The Life“ (2007), „A Curious Thing“ (2010) und „Life In A Beautiful Light“ (2012) erschien am 17. Februar über Mercury Records.

2. Bereits im März 2015 hatte Amy Macdonald über Twitter verkündet, dass das Songwriting abgeschlossen sei. Insgesamt wurde zweieinhalb Jahre an dem Album gearbeitet. Dazu Amy Macdonald: "Das ist die längste Zeit, die ich je für ein Album gebraucht habe. Während der Entstehung wollte ich, dass alles schneller passiert, aber jetzt, wo alles fertig ist, bin ich sehr froh, dass wir uns die Zeit genommen haben."

3. Zusammen mit den Produzenten Cameron Blackwood (George Ezra, Florence And The Machine) und dem Duo „My Riot" (London Grammar, Birdy) wurde das Album u.a. in den Londoner Abbey Road Studios aufgenommen.

4. Während Amy Macdonald auf ihren früheren Alben alle Titel selbst komponierte, standen ihr diesmal Ben Parker und James Sims, der in ihrer Band Bass spielt, zur Seite. „Leap Of Faith“ und „Prepare To Fall“ sind die beiden Ausnahmen dieser Regel.

5. Als erste Single wurde am 6. Januar „Dream On“ veröffentlicht, die es zumindest in Schottland und Belgien in die Charts schaffte.




6. Die reguläre Version von „Under Stars“ beinhaltet 11 Lieder. Die Deluxe Version bietet 7 dieser Songs zusätzlich in einer akustischen Version an. Abgeschlossen wird diese von einer Coverversion von Bruce Springsteens „I’m On Fire“.

7. Super-Fans haben sich sicherlich nicht das Super Deluxe Box Set (Deluxe edition of the album + DVD of 8 live acoustic versions + 4 art images (one signed by Macdonald) + Handwritten printed lyric sheets + Embossed black envelope) entgehen lassen.

8. Der Albumtitel entstammt dem gleichnamigen Song, den Amy Macdonald für eine nach New York verzogene Freundin mit Heimweh geschrieben hatte. Amy Macdonald: Auf dem Rückflug, der ein Nachtflug war, habe ich mir schon Sorgen um sie gemacht. Ich blickte aus dem Fenster, sah den Sternenhimmel über Manhattan und hatte dann die Idee: 'Wir sind doch alle unter denselben Sternen, ob nahe oder fern, darunter finden wir uns alle wieder.' Also wurde aus dem Titelsong zugleich ein Lied über sie, über Heimweh und das Gefühl, wie es ist, von seiner Familie entfernt zu sein. Und ich glaube, dass viele Leute sich in dem Lied wiederfinden werden.  

9. Amy Macdonalds Lieblingslied auf „Under Stars“ ist „Down By The Water“ - hier in einer akustischen Version zu hören und sehen: 




10. Amy Macdonald stellt ihr neues Album auch live in Deutschland vor:

08.03.17 Köln, E-Werk
11.03.17 Bremen, Pier 2
15.03.17 München, Tonhalle
19.03.17 Lingen, Emsland Arena
20.03.17 Leipzig, Haus Auensee
25.03.17 Berlin, Tempodrom
24.07.17 Hamburg, Stadtpark
25.07.17 Bonn, Kunstrasen


Der Song "Dream on" ist als Einstieg in das Album leider besonders unglücklich gewählt. Nach einem Drei-Akkord-Vorspiel, einer etwas abgehackten Strophe und einem Refrain, dessen größte musikalische Idee es ist, auf einem Terzsprung zu enden, kommt schon nicht mehr allzu viel, außer einer Nanana-Bridge und unzähliger Wiederholungen des schon beim zweiten Mal nervenden Refrains. Der Titeltrack ist noch nicht viel besser: Uninspiriert trotten Bass und Schlagzeug vor sich hin, während die Melodie an alle Pop-und Schlagersongs der Welt gleichzeitig erinnert. "Automatik" klingt auch wie aus dem Popkaugummiautomaten herausgefallen, und wenn einmal ein instrumentales Zwischenspiel die Monotonie aufzubrechen versucht, ist es auch schon gleich wieder vorbei. Zumindest was die Ohrwurmtauglichkeit der simpel gestrickten Songs angeht, bleibt Macdonald sich treu. Möglicherweise hat die Rezensentin sogar schon das ein oder andere Mal unwillkürlich "Feed my, feed my fire, hold me, pure desire" angestimmt, um sich danach gleich verschämt nach möglichen Tatzeugen umzusehen.
(…) Die langsameren Stücke zählen insgesamt zu den Lichtblicken dieser Platte: "Never too late" ist, wenn man den Kitschdetektor mal für vier Minuten auf lautlos schaltet, eine berührende und zärtliche Klavierballade. Und auch "Prepare to fall", mit seinem zunächst sehr reduzierten Arrangement, das sich langsam dramatisch aufplustert, nimmt man seine ermutigende Botschaft, lähmende Sicherheiten zurückzulassen und auch mal ein Risiko einzugehen, durchaus ab. Eine Einstellung, die man sich auch von diesem Album etwas öfter gewünscht hätte.
(Plattentests)


Kommentare:

Ingo hat gesagt…

5,5 Punkte

Dirk hat gesagt…

Dieser etwas jodelnde Gesang geht mir mit der Dauer auf die Nerven. 5 Punkte

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