Freitag, 17. Februar 2012

The Twilight Sad - No one can ever know

cover


Nächstes Jahr können die Herren von The Twilight Sad ihr zehnjähriges Bandjubiläum begehen. Sicherlich haben viele andere Bands im gleichen Zeitraum merklich mehr als drei Alben veröffentlicht, aber nicht viele Musiker konnten wie The Twilight Sad ein derart hohes Niveau über drei Longplayer halten. Schon das Debüt “Fourteen autumns & fifteen winters” war stark. “Forget the night ahead” katapultierte die Band in die erste Indierockliga und nun endlich legen die Schotten mit “No one can ever know” einen würdigen Nachfolger vor. Auf diesem ist von vielem weniger: Weniger Rock, weniger Shoegaze. Statt dessen werden verstärkt Synthesizer- und weitere Elektroklänge eingesetzt. Mit weniger brachialen Mitteln wird aber so eine ähnlich düstere Stimmung aufgebaut. Diese geht weniger oft in die Tiefe um über die gesamte Spieldauer in der Breite zu wirken. Ich könnte hier einige Referenzbands aufzählen, aber The Twilight Sad sind originell genug um für sich zu stehen.

Consequence of sound liefert die Bedienungsanleitung zu diesem Album:

If No One Can Ever sounds like a huge bummer, well, it is. Guilty. But give it a shot. There’s more to The Twilight Sad than just “sad.” Curl up with No One Can Ever Know. Get really good headphones. Turn all the lights off. Lie down somewhere. If you’re sad, in love, spurned, dreading the existential inevitability of your life or deeply discontent or at odds with the state of the world, take comfort or a stiff upper lip in Graham’s bleak lyrics. If you can’t understand him, revel in his warm, Scottish brogue. Sink into the band’s soundscapes. They’re there to comfort you. Get lost. Don’t tell anyone. Let this music be your secret.

Ich betrachte diese Musik nicht als mein Geheimnis und empfehle sie allen Freunden düsteren Indierocks. Besonders gut gefallen mir aktuell die Songs “Not sleeping”, “Kill it in the morning” und “Don’t look at me”.

Das Video zu “Another bed”:

The Twilight Sad auf Tour:

  • 13.04. Duisburg – Steinbruch
  • 14.04. Köln - Gebäude 9
  • 15.04. Berlin – Magnet
  • 16.04. Stuttgart – Schocken
  • 26.04. Trier – Exhaus

5 Kommentare:

Torsten hat gesagt…

Das Debütalbum hat sie in die Indierockliga KAPITULIERT???? Hmmm verstehe ich nicht...ich katapultiere! :-)

Ingo hat gesagt…

Hast Du doch verstanden. ;-) Korrigiert, danke!

Dirk hat gesagt…

Und jetzt bitte schnell das neue Album der Editors...

7 Punkte

Ingo hat gesagt…

8 Punkte

Volker hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.