Rose Kemp - Unholy Majesty

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Cover, welche hervorragend zum Layout des PvG-Blogs passen I

Letztes Jahr durfte ich bereits Rose Kemps Vorgängeralbum "A hand full of hurricanes" vorstellen. Damals hielt ich die darauf enthaltenen Songs für Hurrikane. Da es bekanntlich verschiedene Kategorien dieser Phänomene gibt, muss ich meine Aussage im Rahmen der Vorstellung des aktuellen Albums "Unholy Majesty" präzisieren: Der Song Violence war bestimmt einer der höchsten Kategorien zuzuordnen, im Schnitt brachte es "A Hand Full Of Hurricanes" zu einer Kategorie 2-3. "Unholy Majesty" toppt das und landet mindestens eine Kategorie darüber.

Rose Kemp entfernt sich weiter von ihren Folk-Wurzeln. Die elektronischen Gitarren gewinnen an Einfluss. Die Songs bieten durchweg eine tolle Dynamik zwischen Phasen der Ent-, Anspannung und Entladungen. Fürchte ich beim ersten Durchlauf noch seichte Songs mit Folk-Versatz als Lückenfüller, konnte ich mich ab der zweiten Runde einfach nur noch an der Tiefe dieses Albums erfreuen.

Auch andere Hörer scheinen die Vielseitigkeit der Künstlerin zu schätzen zu wissen:

Since hearing Unholy Majesty I’ve been trying to find different superlatives to help describe the extraordinarily talented Rose Kemp. In fairness to the reviewer, she is impossible to pigeonhole and, it has to be said, that to try and do that would, in fact, be doing her a great disservice. In short ‘England’s’ Rose is simply remarkable. Her work both on 2007’s A Hand Full of Hurricanes and this, the latest album, Unholy Majesty is uniquely powerful. Rose Kemp can be uplifting, passionate, sensual, disturbing, unsettling, invigorating, definitely compelling, and totally absorbing.

What makes her so different is that she can switch from one element to another with absolute authority and conviction. Never influenced by any trend her work ranges from her family folk background right through the spectrum to her heavy rock influences gained throughout her teenage years. It is not merely the range in her style that draws you like a moth to a burning flame it is the range in her voice.

http://blogcritics.org

Das Album gibt es als Stream. Den Song "Nanny's world" als Download.

Kommentare:

Dirk hat gesagt…

Da bin ich aber gespannt, welche Cover du zu dieser Reihe noch so aus dem Hut zaubern wirst...

Ingo hat gesagt…

Ehrlich gesagt: Ich auch... ;-)

oliver r. hat gesagt…

Hier hätte man keine englische Quelle bemühen müssen (ich verstehe doch kein englisch!), sondern Eike vom Klienicum zu Wort kommen lassen sollen. Der hat sich umfassend und in einer mir verständlichen Sprache mit dem neuen Album von Rose Kemp auseinandergesetzt:
http://dasklienicum.blogspot.com/2008/09/rose-kemp-unholy-majesty-2008.html

Ingo hat gesagt…

Das hatte ich in Erwägung gezogen, da Eike und mich anscheinend eine nun schon über zwei Platten andauernde gemeinsame Rose Kemp-Affinität verbindet. Aber da ich es für Frevel halte, Eikes Gesamtkunstwerken einzelne Aussagen zu entreißen und die komplette Kleinschreibung als Hommage an die englische Sprache interpretiere, wählte ich eben diese Quelle als Alternative. ;-)

Ingo hat gesagt…

Puh, Rose macht es dem Hörer nicht leicht. Aber es lohnt sich. 7 Punkte

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