Freitag, 28. November 2014

Bored Nothing - Some songs






















Laut Wikipedia ist Slacker “eine Bezeichnung für eine Person, deren Lebensstil durch geringe Leistungs- und Anpassungsbereitschaft in Schule und/oder Beruf gekennzeichnet ist.” Eine solche Definition ist natürlich sehr sperrig.

Zu “Loser”-Zeiten war Beck für mich die personifizierte Definition dieses Begriffs. Nun ist das schon eine ganze Weile her und Becks musikalische Ambitionen und Leistungen helfen nun wirklich nicht dabei, dieses Bild aufrecht zu erhalten. 

Es ist Zeit für eine neue Richtmarke im Bereich “Slacker” und ich stelle diesen Kandidaten vor:
  • Fergus Miller
  • 24 Jahre
  • Australier aus Melbourne
  • Veröffentlicht seine Musik als Bored Nothing
  • Das erste Album aus dem Jahr 2012 trug den gleichen Namen
  • Der Nachfolger ist “Some songs”
Ich finde da sind schon ein paar heiße Indikatoren dabei. Ein wenig scheint jedoch auch diesen Musiker der Ehrgeiz gepackt zu haben. Während das Debüt noch aus über die Jahre gesammelten und in Heimarbeit auf vier Spuren aufgenommenen Songs bestand, wurde nun ein Studio in Anspruch genommen. 

Aus seinen musikalischen Einflüssen My Bloody Valentine, Brian Jonestown Massacre und Elliott Smith entwickelte Miller dort eine recht (indie)poppige Singer/Songwriter Variante mit Shoegaze-Einschlag. Unaufgeregt, unspektakulär und gefällig.

Plattentests.de:
Diese 13 Songs gehen runter wie eine kühle Apfelsaftschorle. Ein entspannter Beat tänzelt zu verhallten Keyboards, alte Beach-Boys-Melodien hüpfen zu einer akustischen Klampfe im zurückgelehnten Viervierteltakt, und Miller versteckt seine zittrige Stimme hinter einer blechernen Kinderzimmer-Laptop-Produktion. 

“Ice-cream dreams”, “We lied”, “Ultra-lites” und “Where would I begin” lege ich interessierten Hörern besonders ans Herz. 

Das Video zu “Ice-cream dreams”:

3 Kommentare:

Ingo hat gesagt…

6,5 Punkte

Volker hat gesagt…

6

Dirk hat gesagt…

Es reicht nicht ganz zu 7 Punkten.

6,5 Punkte