Montag, 11. Januar 2016

Villagers - Where Have You Been All My Life?


























Das neue Album der Villagers ist eigentlich kein neues Album der Villagers. Denn Conor O'Brien arrangierte zehn Stücke aus seinen drei Alben, "Becoming A Jackal" (2010), "{Awayland}" (2013) sowie das letztjährige "Darling Arythmetic", neu, um sie seinen Fans so zu zeigen, wie er sie auf seinen intimen Konzerten auch präsentiert. Dazu begab er sich mit seinen Mitstreitern, Cormac Curran (Flügel, Synthesizer), Danny Snow (Double Bass), Mali Llywelyn (Harfe, Mellotron und Backing Vocals) und Gwion Llewelyn (Schlagzeug, Flügelhorn und Backing Vocals) für einen Tag in die Londoner RAK Studios. 

Besonders bei den älteren Titeln, wie "Set The Tigers Free" oder "That Day", und den Songs aus "{Awayland}" fällt der Wandel im Laufe der Zeit bzw. der Wunsch nach Neuinterpretation besonders deutlich auf. Die zehn Songs erweitern die Villagers noch um die Coverversion von "Wichita Lineman", das 1968 vom amerikanischen Songwriter Jimmy Webb geschrieben und vom Rolling Stone unter die "500 Greatest Songs Of All Time" gewählt wurde, sowie "Memoir", das O'Brien für Charlotte Gainsbourg geschrieben, sich aber bereits 2011 wieder angeeignet und bei Konzerten gespielt hatte.

Das sehr gelungene "Where Have You Been All My Life?" eignet sich somit sowohl für Fans, die viele neue Facetten an alt bekannten und geschätzten Liedern erkennen können, als auch für Neueinsteiger, die die Band Villagers bisher verpasst haben und dies unbedingt nachholen sollten.




The resulting songs – most of them laid down on the first or second take, apparently – maintain their loose shapes, anchored by his gossamer-light voice and plucked guitar lines. As is always the case with live sessions, there’s nowhere to hide and O’Brien’s delicate songwriting is laid bare. He makes the odd misstep, with Hot Scary Summer’s slightly hackneyed melodies and The Soul Serene’s vague meaning lessening the album’s overall rawness. But, as with Bright Eyes, Damien Rice and other artists to whom Villagers are often compared, O’Brien shows signs of a visceral intensity. He’s going about this his own way.
(The Guardian)




Villagers in Deutschland:

19.02.16 Düsseldorf, Zakk
20.02.16 München, Strom
22.02.16 Berlin, Postbahnhof
23.02.16 Frankfurt, Zoom

4 Kommentare:

Ole Pappert hat gesagt…

Sehr, sehr schöne Neuinterpretationen. 9 Punkte

Volker hat gesagt…

Mir wäre es ja lieber, er würde die Songs seines letzten mauen Albums im Stile des grandiosen Debüts arrangieren... Stimmt aber schon, sind ein paar schöne Neuinterpretationen dabei.

Ingo hat gesagt…

Auch in diesen Interpretationen überzeugende Songs und vor allem auf dem Album eine große Hitdichte. "The waves" gefällt mir besonders in dieser Version. 8,5 Punkte.

Olly Golightly hat gesagt…

8 Punkte