Dienstag, 18. November 2014

Get Well Soon - Henry - The Infinite Desire Of Heinrich Zeppelin Alfred Von Nullmeyer EP




















Get Well Soon zum Zweiten

Für den zweiten Teil ihrer EP-Trilogie packen Konstantin Gropper & Co. die Gitarren wieder weg und präsentieren in 20 Minuten 5 Soundtrack-artige Songs sowie einen thematischen Überbau:  

This one‘s a reverence to one of my favorite authors: Arnold Stadler. Or maybe it‘s a salute to his 60th birthday this year. Mostly his novel „Death and me, the two of us“ („Der Tod und ich, wir zwei“) has been accompanying and inspring me for quite a while now. These five songs are a musical hommage to this very romantic, dark, smart and funny book. Self-pitty, crooked biographies, fear of being alone, the ridiculousness of life and most of all the great longing. Just like in one of Stadler‘s most famous quotes: ,Once in this world and then like this.‘ I could go on forever about the content, but I‘d much rather recommend to read the novel. I also hope, this music will work on its own, too.
(Konstantin Gropper)

Nach einem kurzen Instrumental schwelgen Get Well Soon in getragenem Orchesterpop, vergessen die Abkehr vom Bombast der zuvor veröffentlichten "The Lufthansa Heist" EP und holen Keyboards, Piano, Streicher, Handclaps, Chorgesang usw. zurück in ihren so eigenen Klangkosmos. Die "Henry" EP zeigt deutlich, warum die so unterschiedlich arrangierten Songs der beiden EPs nicht ohne weiteres auf einem Album homogen zu kombinieren waren.
 
Zum stärksten Song der EP, "Mail From Heidegger", gibt es ein Video:



Nachdem auf dem ersten Release die rockigeren Klänge zelebriert wurden, feiert Gropper auf “Henry” den Autoren Arnold Stadler, dessen Roman “Der Tod und ich, wir zwei” Gropper in den letzten Jahren viel Inspiration geliefert hat. Die Stücke sind eine “Hommage an das sehr romantische, dunkle, intelligente und lustige Buch”, verpackt in ausgefeilte Arrangements, die luftig instrumentiert sind und meist in gemächlichem Tempo daherfließen. Die Erzählungen liegen klar im Vordergrund und das Songwriting ist deutlich anspruchsvoller, als bei “The Lufthansa Heist”. Die fünf Songs kommen mit allerlei Percussions, Bläsereinsatz, Streicherarrangements und orchestralen Klängen daher und zeigen die melancholischere Seite von Get Well Soon, welche die Band ebenso sehr ausmachen, wie die rockigen Klänge der ersten EP.
(White Tapes)

3 Kommentare:

aXel hat gesagt…

7.5

Volker hat gesagt…

Mir war ja das Konzept der EP schon zu "arty", wenig überraschend also, dass es die Schlechteste des Dreiergespanns wurde.

6

Ingo hat gesagt…

7,5 Punkte